Umfrage zu Microsofts Betriebssystem: Wie zufrieden sind Sie mit Windows 10?

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Umfrage zum Microsofts Betriebssystem: Wie zufrieden seid ihr mit Windows 10? (1)
Quelle: Microsoft

Immer wieder gibt es Updates für Windows 10, da stellt sich die Frage, ob die Nutzer zufrieden sind mit dem Betriebssystem oder nicht. In einer Foren-Umfrage wollen wir es genau wissen. Das Operating System von Microsoft ist mit dem neuen Servicemodell Windows as a Service gestartet.

Als die erste Version von Windows 10 im Sommer 2015 veröffentlicht wurde, wurde auch ein neuartiges Softwaremodell eingeführt. Bis zu diesem Zeitpunkt war es bei Microsoft üblich, regelmäßig komplett neue Betriebssystemversionen zu entwickeln und dann sowohl an OEM-Partner, als auch an Nutzer zu verkaufen. So folgte auf Windows XP im Jahr 2009 beispielsweise Windows 7, wobei User angehalten waren, sich bei jedem neuen Betriebssystem auch möglichst einen neuen PC zu kaufen.

Wer das gemacht hatte, bekam dann eine Lizenz hinzu, alternativ konnte man sich eine Betriebssystem-Lizenz im Handel kaufen. Allerdings drehte sich die Welt weiter und so musste Microsoft einsehen, dass der PC inzwischen wesentlich länger genutzt wird, als zuvor. Während Smartphones von Verkaufsrekord zu Verkaufsrekord eilten, stagnierte der PC-Markt. Nun gibt es eine Umfrage von PCGHX-Moderator Painkiller im Forum, die wir an dieser Stelle ans Herz legen wollen. Wer mag, kann hier noch seine Meinung zum aktuellen OS von Microsoft kundtun.

Hintergrund: Windows as a Service

Für Windows 10 hat Microsoft eine neue Strategie geboren namens Windows as a Service. Vielmals gab es Verwirrung, weil die Befürchtung entstand, es könnte ein Betriebssystem im kostenpflichtigen Abo erscheinen. Bis heute ist dies jedoch nicht der Fall, denn eigentlich steht WaaS für etwas Anderes. Das Programm bedeutet, dass Windows 10 niemals komplett fertig sein wird, sondern sich immer wieder neuer Hardware anpasst. Um dies zu erreichen, hat Microsoft den internen Windows-Kernel so ausgelegt, dass dieser bei jedem Funktionsupdate fit gemacht wird für neue Hardware. Zudem enthalten diese Updates auch noch neue Softwarefeatures.

Allerdings bedeutet das Service-Modell auch, dass man immer wieder auf Marktentwicklungen reagiert. Nachdem es bei den letzten Funktionsupdates wie Version 1809 immer wieder Probleme von Nutzern gab, wurde die Update-Strategie überarbeitet. Folglich ist es seit diesem Kalenderjahr so, dass nur noch in einem Funktionsupdate, welches im Frühjahr erscheint, neue Features enthalten sein werden. Das zweite Funktionsupdate, das immer im Herbst folgt, dient fortan nur dem Fixen von Bugs für die Frühjahrsversion. Mit der Version 1903 von Windows 10 steht es zudem jedem Nutzer von Windows 10 frei, wann er ein Funktionsupdate installieren will. Wer mag, kann die Installation auch um bis zu 18 Monate nach Release der neuen Version verschieben. Spätestens dann sollten private Nutzer jedoch eine aktuellere Variante von Windows 10 installieren, um weiterhin kumulative Updates mit Bugfixes und Sicherheitspatches zu erhalten. Firmenkunden können auf Wunsch auch eine unveränderliche Installation namens LTSB von Windows 10 erhalten. Sämtliche Updates für Windows 10 sind kostenlos.

Ebenfalls lesenswert: Zahlen zu Windows 10: Mehr als 900 Millionen Geräte nutzen Microsofts OS

Fakten zu Windows 10:

  • Als Windows 10 im Jahr 2015 auf den Markt kam, wurde auch die neue Methodik namens Windows as a Service eingeführt. So bekommt das Betriebssystem immer wieder Updates, um neue Funktionen und Sicherheitspatches zu erhalten.

Quelle: Eigene

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    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Teacup
        Ebenso ist das Gleichsetzen des Spyware-Umfangs von Ubuntu und Windows 10 grenzwertig.
        Ich finde das eigentlich überhaupt nicht grenzwertig. Eher total daneben. Wobei ich Stallman prinzipiell Recht gebe, dass das für FOSS überhaupt nicht klar geht. Aber er ist halt ein Hardliner und was er bei Ubuntu als Spyware anprangert, ist im Vergleich zu dem, was sonst so passiert, totaler Kindergarten.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Teacup
        Ebenso ist das Gleichsetzen des Spyware-Umfangs von Ubuntu und Windows 10 grenzwertig.
        Ich finde das eigentlich überhaupt nicht grenzwertig. Eher total daneben. Wobei ich Stallman prinzipiell Recht gebe, dass das für FOSS überhaupt nicht klar geht. Aber er ist halt ein Hardliner und was er bei Ubuntu als Spyware anprangert, ist im Vergleich zu dem, was sonst so passiert, totaler Kindergarten.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von Two-Face
        Aber es gibt halt auch Grenzen und Windows 10 hat diese mit seiner fast schon dreisten Datensammelwut nach meinem Geschmack überschritten.
        Mir reicht es, wenn Microsoft bei mir den "gefällt mir" Button drückt.
      • Von Two-Face Lötkolbengott/-göttin
        Ich schrieb doch, das eine zum Arbeiten, das andere zum Experimentieren.
        Experimentiert habe ich auch mit Windows 10.
        Ich weiß ja nicht, was du anderswo mal gelesen hast, aber ich meine mich zu entsinnen, mal erwähnt zu haben, dass SUSE auf meinem Laptop mein primäres OS ist und Windows 10 runterflog, weil auf dem nun bald auch 8 Jahre alten Gerät, einfach miserabel performte.
        Zitat von Teacup
        Ebenso ist das Gleichsetzen des Spyware-Umfangs von Ubuntu und Windows 10 grenzwertig.
        Mit der Version 16.04 wurde das ohnehin etwas entschärft.

        Spioniert hat ja praktisch jedes Windows seit XP.
        Aber es gibt halt auch Grenzen und Windows 10 hat diese mit seiner fast schon dreisten Datensammelwut nach meinem Geschmack überschritten.
      • Von Teacup PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von c1i
        Eben. Und als sich als Ubuntu-User über Spionage bei Windows 10 zu beschweren ist, sagen wir mal, grenzwertig.

        Stallman: Ubuntu ist Spyware - Pro-Linux
        Ebenso ist das Gleichsetzen des Spyware-Umfangs von Ubuntu und Windows 10 grenzwertig.
      • Von c1i Freizeitschrauber(in)
        Eben. Und als sich als Ubuntu-User über Spionage bei Windows 10 zu beschweren ist, sagen wir mal, grenzwertig.

        Stallman: Ubuntu ist Spyware - Pro-Linux
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