Windows 11: Das kann bei nicht-unterstützen PCs passieren
Microsoft hat erklärt, warum PCs mit älteren CPUs kein offizielles Upgrade auf Windows 11 erhalten werden und was bei diesen nicht-unterstützten PCs passieren kann.
Seit Microsoft im Juni die Systemanforderungen zu Windows 11 veröffentlicht hat, gibt es viele Fragezeichen dazu. Stein des Anstoßes sind vor allem die Liste der offiziell unterstützen Prozessoren, die PCs vor dem Baujahr 2017 faktisch ausschließt. Windows 11 läuft erst mit Intel Core-i-CPUs ab der 8. Generation, AMD Ryzen ab der 2. Generation beziehungsweise mit einem Qualcomm Snapdragon 855, 7c, 8c, 8cx (alle Generationen). Jüngst hatte Microsoft die Liste der CPUs etwas erweitert, rund um ausgewählte Intel-CPUs aus der 7. Generation der Core-i-Modellreihe. Nun hat Microsoft erklärt, was auf einem PC mit nicht-unterstützter CPU passieren kann, wenn dieser auf Windows 11 aktualisiert wird.
Windows 11-PCs mit nicht-unterstützter CPU sollen häufiger abstürzen
In Tests hat sich gezeigt, dass es etwa bei PCs mit Intel Core-i-Prozessoren der 6. Generation oder bei einigen, älteren AMD-CPUs zu wesentlich mehr Abstürzen kommt, als bei den offiziell unterstützen Prozessoren. So sollen 52 Prozent mehr Bluescreens of Death erscheinen, wenn man Windows 11 auf einem PC installiert, der eine nicht-unterstützte CPU nutzt. Zudem stürzen Programme und Apps 17 Prozent häufiger ab, als auf einem Computer mit unterstützen Prozessor. All diese Daten stammen von PCs aus dem Windows Insider Programm und haben dazu geführt, dass Microsoft ältere CPUs offiziell ausschließt. Die offiziell als kompatibel geltenden Prozessoren dagegen sollen zu 99,8 Prozent gar keinen Bluescreen mehr anzeigen und unterstützen das aktuelle Treibermodell DCH und IHV, welches ebenfalls für eine bessere Performance sorgen soll.
"Von den Windows Insider-Rechnern hatten diejenigen, die die Mindestsystemanforderungen nicht erfüllten, 52 % mehr Kernel-Modus-Abstürze (Bluescreens) als diejenigen, die die Anforderungen erfüllten. Rechner, die die Anforderungen erfüllten, waren zu 99,8 % absturzfrei, was von OEMs und IHVs durch modernes Treiber-Update-Management effektiv verwaltet wird. Darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit, dass Apps auf nicht unterstützter Hardware hängen bleiben, um 17 % höher, und bei Microsoft-Apps treten 43 % mehr Abstürze auf." - Microsoft.
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Wer möchte, kann aber Windows 11 auch auf nicht-offiziell unterstützten PCs installieren, wie Microsoft schreibt. Hierzu kann man sich eine ISO-Datei mit dem neuen Betriebssystem herunterladen und mit dem Produktschlüssel von Windows 7, 8 oder Windows 10 aktivieren. Alternativ kann man sich mit dem kostenlosen Microsoft Media Creation Tool ein Installationsmedium erstellen und auf diese Weise das kostenfreie Upgrade auf Windows 11 auf jedem Windows 10-PC durchführen. Laut Microsoft kann es sein, dass diese PCs irgendwann in nächster Zeit keine Windows-11-Updates mehr erhalten oder dass sich bestimmte Windows-11-Updates nicht installieren lassen, weil der PC inkompatibel ist.
Ebenfalls lesenswert: Windows 11 auf einen Blick: Systemanforderungen, neue Features und Release
Sammlung zum Hintergrund für nicht-unterstützte CPUs bei Windows 11:
- Microsoft hat sich dazu geäußert, warum Windows 11 nicht mit vielen älteren CPUs kompatibel ist. Laut Tests im Windows Insider Programm hat sich gezeigt, dass es bei den PCs mit zu alten Prozessoren 52 Prozent häufiger ein Bluescreen zu sehen ist.
- Zudem stürzen Programme und Apps auf PCs mit nicht-unterstützen CPUs 17 Prozent häufiger ab.
- Alle offiziell kompatiblen Prozessoren dagegen unterstützen das neue Treibermodell DCH und IHV, welches für eine höhere Performance sorgen soll. Neben ausgewählten Core-i-CPUs der 7. Generation, werden alle Intel-Prozessoren der Core-i-Modelle ab der 8. Generation sowie AMD Ryzen ab der 2. Generation offiziell von Windows 11 unterstützt.
- Wer möchte, kann aber Windows 11 auch auf nicht-offiziell unterstützten PCs installieren, indem man ein kostenloses Upgrade via Microsoft Media Creation Tool oder ISO-Datei vollzieht. Es kann aber sein, dass PCs mit nicht-unterstützter CPU irgendwann keine Updates für Windows 11 erhalten werden oder sich bestimmte Updates nicht installieren lassen.
Quelle: Microsoft

was irgendwie den Anschein mangelnder TPM Unterstützung erregt.
Warum sollte TPM 2.0 eigentlich nicht vollständig sein?
Die werden wohl kein großes Federlesen gemacht haben und ganz einfach alles ohne Einzelfallprüfung gestrichen haben. Kann man machen, wenn man sehr gründlich sein möchte und sich beim geringsten Zweifel für die Sicherheit entscheidet.
Warum sollte TPM 2.0 eigentlich nicht vollständig sein?