Ex-Windows-Entwickler: So würde der Taskmanager aussehen, wenn ich noch da wäre
Wie würde der Windows-Taskmanager aussehen, wenn Retro-Arcade auf KI trifft? Ex-Microsoft-Entwickler Dave Plummer präsentiert ein experimentelles Synthwave-Dashboard - inklusive hoher GPU-Last und Tempest-Optik.
Dave Plummer, ehemaliger Microsoft-Entwickler und damals auch für den Taskmanager zuständig, hat seine Vision eines modernen Taskmanagers gezeigt, wie er in Windows 11 stecken könnte. Wer sich erinnert: Der Taskmanager hatte sich über Jahre kaum verändert, bis er dann unter Windows 11 ein größeres Redesign spendiert bekommen hat.
"So würde der Taskmanager aussehen, wenn ich noch da wäre", ist die Devise von Plummer und er zeigt ein Synthwave-KI-Dashboard, das im Rahmen des "Tempest AI"-Projekts dazu gedient hat, KI zu trainieren. Die Idee steckt schon im Namen: Der Taskmanager ist an das Atari-Arcade-Spiel Tempest angelehnt.
Das gezeigte Dashboard ist alles andere als minimalistisch: Eine Vielzahl an farbenfrohen Grafiken, große "Speedometer"-Instrumente und ein intensiver Synthwave-Soundtrack dominieren das Interface. Plummer selbst merkt scherzhaft an, dass es genau deshalb gut ist, dass er sich damals an klassischere, funktionale UI-Designs hielt. Wer sich noch an die Vista-Widgets erinnert, wird die Aussage nachvollziehen können.
Plummers Dashboard lehnt sich stilistisch stark an Retro-Futurismus und Arcade-Ästhetik an. Neonfarben, dynamische Messanzeigen, dicht gepackte Diagramme und ein energiegeladener Soundtrack sorgen für einen starken Kontrast zum heutigen, eher nüchternen Windows-Taskmanager. Die akustische Untermalung - ein pulsierender Synthie-Beat - ist dabei genauso präsent wie die visuellen Elemente.
"Was wäre wenn?" statt praktisches Tool
Das Projekt ist eher als verspieltes Experiment zu verstehen und nicht als ernsthafte Produktvision für Microsofts Betriebssystem. Plummer liefert den Code und eine Live-Demo online, doch die Performance-Ansprüche sind beachtlich: Auf seiner eigenen Hardware - einem Macbook Pro mit M2-Chip - beansprucht das Dashboard laut Plummer etwa 75 % der GPU-Leistung bei 30 Fps.
Das ist kaum praxistauglich und über Geschmack lässt sich sowieso streiten, aber die Menge an Auskünften mit Graphen und Zahlen dürfte dem einen oder anderen Enthusiasten gefallen. Viele Nutzer installieren sich Auswertungstools, die den Systemstatus umfangreich anzeigen und dafür Performance opfern.
Die tatsächliche Frage ist aber: Würden Sie diesen Taskmanager gut finden, wenn er genau so in Windows 11 wäre? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: davepl.com

Klar ist eine grafische Ansicht schön, aber echt jetzt der wird aufgerufen wenn was nicht läuft um etwas zu beenden.
Teils auch um die Auslastung zu sehen.
Da reichen die Prozentangaben.
Was bringt mir ein Taskmanager welcher eine 5090 braucht und nicht aufgerufen werden kann weil das Game spinnt und die Leistung der Grafik braucht?
Meinetwegen kann der auch gerne in der DosBox laufen ups sorry ist ja jetzt die Shell....
Mir würde es allerdings schon reichen, wenn der Taskmanager endlich mal die echten frequenzen meines 9800X3D anzeigen würde.
Dauert zwar dann noch 10 Jahre bis der Taskmanager ruckelfrei läuft, aber wird super schick.