Windows 10 21H1-Update: Microsoft sorgt für schnellere Installation

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Windows 10 21H1: Microsoft sorgt für schnellere Installation (1)
Quelle: Microsoft

Wie die Webseite Windows Latest berichtet, verteilt Microsoft aktuell bereits sogenannte Wrapper-Updates, die die PCs auf das Update auf Windows 10 Version 21H1 vorbereiten.

Microsoft hat gegenüber Hardware-Partnern bestätigt, dass sich nichts in Bezug auf Treiber beim kommenden Feature-Update für Windows 10 ändern wird. Nun berichtet die Webseite Windows Latest, dass Microsoft damit begonnen hat, sogenannte Wrapper-Pakete via Windows Update auszuliefern. Die Dateien, die im Unterordner servicing im Ordner Windows gesichtet worden sind, dienen einer schnelleren Installation der kommenden Version 21H1 für Nutzer von Windows 10. Das gleiche Vorgehen hat Microsoft bereits mit den Updates auf Version 20H2, beim Mai 2020 Update und der Version 1909 angewandt. Die Aktualisierung auf Windows 10 21H1 wird somit unkompliziert und schnell beim Herunterfahren eines PCs geschehen, wenn denn der Nutzer der Installation des Updates zustimmt. Die Veröffentlichung von Windows 10 Version 21H1 wird noch im ersten Halbjahr, mutmaßlich im Mai stattfinden.

Was bietet Windows 10 Version 21H1?

In der neuen Version ist eine erweiterte Webcam-Unterstützung enthalten. So ist es nun möglich, mehrere Webcams an einem PC anzuschließen und für die Gesichtserkennung mittels Windows Hello zu verwenden. Mit dieser Art der Anmeldung am PC soll die Sicherheit erhöht werden im Vergleich zur Eingabe eines Passwortes. Zudem gibt es noch weitere, kleinere Neuerungen. So wandern mal wieder mehr Einstellungen aus den alten Systemsteuerungen in die neue Einstellungs-App. Im Punkt Geräte wird es bei der Audiogeräteverwaltung nun die Möglichkeit geben, gezielt Ausgabegeräte als Standard für die Wiedergabe festzulegen.

Im Menü System kann man im Bereich des Speichers nun eine erweiterte Ansicht zur Laufwerksoptimierung einblenden lassen, um überprüfen zu können, wie der Gesundheitszustand des jeweiligen Speichers ist. So werden in den Eigenschaften zum Speicherlaufwerk fortan die aktuelle Temperatur sowie die erwartete Lebenserwartung des SSD-Laufwerks angezeigt. Zudem ist eine rudimentäre Datenträgerverwaltung in der neuen Einstellungs-App zu finden. Hierbei kann man etwa ein neues Volume erstellen und verschiedene Bereiche zu einem Speicher-Pool zusammenfassen sowie den Speicher formatieren.

Bildergalerie

Das Windows Subsystem for Linux beherrscht nun weitere Linux-spezifische Befehle. Im Task-Manager wird fortan im Reiter Prozesse eine neue Spalte eingeführt, die die genutzte CPU-Architektur des jeweiligen Windows-Programms verrät. In der Taskleiste wird sich zudem - optional - ein News-Feed anzeigen lassen, welcher Nachrichten des Newsaggregators MSN inklusive Wetter darstellt. Falls man den News-Feed aktiviert hat, sieht man das aktuelle Wetter in der Taskleiste. Wenn man darauf klickt, dann erscheinen News von MSN sowie Bing Maps mit der aktuellen Verkehrslage. Wer möchte, kann seine Interessen anpassen und somit dem Algorithmus von Microsoft mitteilen, an welchen Themen, Quellen etc. man interessiert ist. Vom News-Feed-Bereich gelangt man auch direkt zum Microsoft Privacy Dashboard, sodass man direkt Einstellungen zum Datenschutz vornehmen kann.

Ebenfalls lesenswert: Windows 10 Update 21H1: Neue Funktion für Webcams

Sammlung zum kommenden Windows 10 Version 21H1:

  • Microsoft verteilt inzwischen sogenannte Wrapper-Pakete via Windows Update, damit die Installation von der kommenden Version 21H1 für Nutzer von Windows 10 schneller abläuft.
  • In Bezug auf Treiber wird sich bei Windows 10 Version 21H1 nichts gegenüber den aktuellen Versionen 20H2, 2004 und 1909 ändern.
  • Es gibt aber kleinere Anpassungen in der Einstellungs-App von Windows 10, in der man fortan beispielsweise den Gesundheitszustand der SSD einsehen kann.

Quellen: Windowslatest, Microsoft

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Bleibt wohl einfach abwarten. Sind ja 8 Jahre Zeit fürs Update.

        Wobei manche Software wie der FS2020 heute schon 1909 voraussetzen.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Bleibt wohl einfach abwarten. Sind ja 8 Jahre Zeit fürs Update.

        Wobei manche Software wie der FS2020 heute schon 1909 voraussetzen.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von DKK007
        Aber ein Update wie man es von der Pro-Version kennt auf eine neuere Version ist möglich?
        Keine Ahnung, das habe ich nie gemacht. Produkitv läuft (auch Dank Corona) noch Win 7 und wir werden die Rechner niemals inplace updaten. Da kommt beim nächsten Update der Anlage LTSC 2019 inkl. den dazu freigegebenen Version der Steuersoftware drauf und bevor der Support von MS 2029 ausläuft, dürfte sich noch einiges anders ergeben.

        Privat habe ich keine gültige Lizenz, um damit mehr wie SW-Entwicklung und Test zu betreiben (= kein LTSC auf dem normalen Desktop). Die Entwicklungs-VM wird erst ein Win-Update erhalten, wenn irgendwann VisualStudio nicht mehr auf Win 10 LTSC 2019 (=1809) läuft.

        Teste es doch einfach selber in irgendeiner VM. Wobei der Test von LTSB 2016 auf LTSC 2019 nichts darüber aussagen wird, ob dann LTSC 2019 auf LTSC 2022 (oder wie die nächste Version auch immer heißen mag) funktionieren wird.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Aber ein Update wie man es von der Pro-Version kennt auf eine neuere Version ist möglich?
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von DKK007
        Wobei ich denke 5 Jahre reichen aus.
        Da, wo wir Win 10 LTSC für die Client einsetzen, reicht es definitiv nicht aus und verursacht damit völlig unnötigen Mehraufwand (ein Grund, warum man bisher die horrenden Lizenzkosten für LTSC ausgibt).

        Die 5 Jahre Support gelten ab dem von MS willkürlich gesetzten Veröffentlichungsdatum, nicht ab Aktivierung der Lizenz. Bis heute gibt es noch nicht einmal eine verlässliches Datum, mit dem man planen könnte.

        Würde 21H2 LTSC im September 2021 veröffentlicht (und damit die 5 Jahre beginnen), so kann man frühestens zu dem Zeitpunkt das Testsystem mit der finalen Version aufsetzen und valide Tests durchführen (Zeiten, die der Lieferant der Basissoftwre benötigt, ignoriere ich hier einfach komplett). Das dauert locker 1-2 Monate, was dann u.U. zu einer Wartungspause zum Jahreswechsel passen könnte. Also installiert man in diesem idealen Szenario im Dezember 2021 und muss die Aktion in spätestens 4 Jahren schon wieder planen, da man ja in Q4/2026 keinen Suppport mehr für 21H2 LTSC bekommt und die Produktion nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt unterbrechen kann.

        Also wird entweder schon zum Jahreswechse 2025/26 wieder alles erneuert (hoffentlich gibt es dann eine LTSC Version, die wieder 5 Jahre Support erhält und nicht nur eine, die schon >= 1 Jahr alt ist) oder man fährt ein paar Monate ohne MS-Support bis zum Jahreswechsel 25/26. Letzteres mag nicht immer in Frage kommen, womit man LTSC effektiv höchstens 4 Jahre nutzen kann.

        Dumm nur, dass die HW nach 4 Jahren noch nicht reif für den Schrott ist, die Ausfallwahrscheinlichkeit nach 6-7 Jahren aber teils rapide zunimmt (und nicht erst nach 8-9 Jahren).

        Damit wirft man mittelfristig Windows raus und migriert auf einen Hersteller, der alle Anforderungen ohne Windows erfüllen kann. Wer sich vor 20 Jahren für einen HW-Lieferanten auf Steuerungsebene entschieden hat, der bis heute auhc bei aktueller HW+SW Windows erfordert, ist natürlich selber Schuld. Dann darf man auch gleich die komplette Steuerung im laufenden Betrieb tauschen.

        Ich würde jedenfalls kaum einer Software einen Freibrief erteilen, dass sie unter 21H2 fehlerfrei laufen wird, weil sie unter 1809 LTSC getestet wurde.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Wobei ich denke 5 Jahre reichen aus. Bei den Linux LTS-Versionen sind es üblicherweise auch 5 Jahre.

        Die Frage ist dann eher, kann man da ein Upgrade auf die nächste LTSC machen oder braucht es eine Neuinstallation?
        Wenn man den Aufwand mit der Neuinstallation hätte, wäre das wie beim Umstieg auf Win10 wirklich eine Hürde, den viele scheuen und so lange wie möglich aufschieben würden.
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