Schlappe für Microsoft und Windows 11: Copilot+ kommt ohne umstrittenes Recall
Nachdem bereits Änderungen angekündigt wurden, macht Microsoft nun einen Rückzieher: Copilot+ startet zunächst ohne Recall. Die KI-Funktion soll stattdessen im Insider Programm von Windows 11 getestet werden.
Im Zuge von Microsofts verstärktem Fokus auf KI-Funktionen hat das Unternehmen vor Kurzem die Recall-Funktion angekündigt. Ebendiese speichert bei kompatiblen PCs mit "Copilot+"-Zertifizierung lokal Screenshots und wertet diese anschließend mit einer KI aus. Dadurch soll Windows-11-Nutzern ein Zugriff auf die früher angezeigten Inhalte ermöglicht werden. Dieses Konzept rief aber schnell die Datenschützer auf den Plan, sodass Microsoft bereits vor einigen Tagen Änderungen angekündigt hat. Jetzt weicht das Unternehmen sogar noch etwas weiter zurück - der Release von Recall wurde verschoben.
Copilot+ ohne Recall
Eigentlich sollte Recall zusammen mit Copilot+ am 18. Juni starten. Microsoft gab aber kürzlich bekannt, dass Recall zunächst doch nicht für alle Nutzer entsprechender PCs - die zunächst auf Qualcomms Snapdragon X (Elite) setzen - ausgestattet werden. Stattdessen soll die KI-Funktion in den kommenden Wochen im Insider Programm von Windows 11 (ARM) erscheinen.
Als Grund für diese Entscheidung nennt Microsoft die eigenen Ansprüche an Sicherheit und Qualität. Sprich: Das Unternehmen gibt der Kritik nach und will wohl erst mit den Insidern ausprobieren, ob es bei der Implementierung Probleme gibt. Der anfängliche Kreis an Nutzern dürfte dabei aber recht klein sein, denn auch im Insider-Programm soll Recall nur im Rahmen von Copilot+ zur Verfügung stehen - die meisten Computer werden also ausgeschlossen.
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Wann Recall als Teil von Copilot+ dann auch für alle anderen Nutzer erscheinen soll, hat Microsoft noch nicht verraten. Auch weiterhin ist aber ein öffentlicher Release der KI-Funktion geplant. Die zuvor angekündigten Änderungen, etwa die explizite Nachfrage an den Nutzer, ob Recall genutzt werden soll, sollen dabei bestehen bleiben. Ob das reicht, damit die Kritik an der Funktion während der Testphase abklingt, bleibt allerdings abzuwarten. Für die Nutzer dürfte die Akzeptanz der Funktion zudem insbesondere davon abhängen, ob sie im Einsatz einen tatsächlichen Mehrwert bieten kann.
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Quelle: Microsoft via Business Insider / Notebookcheck


MfG
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Für ein "paar" Beispiele wie "wenige" von deinen angeblichen Verschwörungtheoristen das sind suche auf deiner Lieblings-Suchmaschine mal "sicherheitsexperte recall daten"
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Denke schon, dass für solche Menschen die Funktion sinnvoll sein könnte. Wobei das dann schon ein Barrierefreiheitsfeature ist (oder wie die aktuelle Bezeichnung gerade lautet).
Kann es sein, dass absolut niemand auch nur die geringste Ahnung hat, wie "Spionage" funktioniert?
Alle andern Daten kann man nicht einfach so abschalten, ganz im Gegensatz zu Recall.