Windows 10: PCs mit Clover-Trail-CPUs wohl bald ohne Sicherheits-Updates

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Windows 10: PCs mit Clover-Trail-CPUs wohl bald ohne Sicherheits-Updates
Quelle: PC Games Hardware

PC-Systeme mit bestimmten Prozessoren aus Intels Atom-Reihe sind inkompatibel zum Creators Update von Windows 10 und würden damit in einigen Monaten auch keine Sicherheits-Updates mehr erhalten. Trotz vormaliger Eignung für das aktuelle Betriebssystem wären sie damit in Sachen Sicherheit nach nur kurzer Support-Zeit obsolet.

Im Rahmen der Veröffentlichung des Creators Update für Windows 10 hat sich gezeigt, dass PCs mit Intels Atom-Prozessoren der Clover-Trail-Generation dieses nicht installieren können und stattdessen eine Fehlermeldung ausgegeben wird. In der Tat hat Microsoft in einem Support-Eintrag seinerzeit auch darauf hingewiesen, jedoch wurde das Problem bis heute nicht gelöst. Mit der vor Kurzem nochmals erfolgten Ankündigung, dass Windows 10-PCs ohne installierte Major-Updates nach einer Übergangszeit künftig keine Sicherheits-Updates mehr erhalten, werden die betroffenen Modelle allerdings auf absehbare Zeit einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt.

Betroffen sind in diesem Fall Systeme mit verbautem Atom Z2760, Z2520, Z2560 und Z2580, die vor allem auch in 2-in-1-Geräten verschiedener Hersteller von Ende 2012 beziehungsweise Anfang 2013 verbaut wurden. Die mit Windows 8(.1) erschienenen und damals viel beworbenen Modelle würden damit trotz ihrer Upgrade-Berechtigung auf Microsofts aktuelles Betriebssystem rund ein Jahr nach dem Ende des kostenlosen Upgrade-Zeitraums vor dem Support-Aus stehen und dabei zu den ersten dieser Art gehören. Derzeit ist unklar, ob Microsoft noch an einer Lösung des Problems arbeitet.

Microsoft hatte in der Vergangenheit des Öfteren auf etwaige Hardware-Inkompatibilitäten in der Zukunft hingewiesen und beispielsweise im Januar 2015 verlauten lassen, dass "ein Gerät womöglich keine Updates erhalten kann, wenn die Hardware inkompatibel ist, aktuelle Treiber fehlen oder es sich anderweitig außerhalb des Unterstützungszeitraums durch den Hersteller befindet".

Quelle: via zdnet.com

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    • Kommentare (29)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Reigenspieler Software-Overclocker(in)
        Toll
      • Von Reigenspieler Software-Overclocker(in)
        Toll
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Ich verwende normalerweise gleich die aktuelle Linux Mint Cinnamon Iso, bzw. in dem Fall Ubuntu 16.04 LTS Mate für aarch32 (ARMv7 computers, like Raspberry Pi 2/3).
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Das angebliche Basisproblem hat sich nun ja erledigt:
        Clover Tail CPUs: Kein Creators Update, aber weiterhin Sicherheitspatches - Dr. Windows
        ZDNet hat es schon am 19.07.2017 gemeldet (sollte PCGH wohl regelmäßig lesen, die Quelle für die ursprüngliche Spekulation ist auch ZDNet), aber sowas kann man natürlich nicht so reissererisch vermarkten wie die ursprüngliche Spekulation, weshallb es PCGH geflissentlich ignoriert:
        Microsoft agrees to extend support deadline for Clover Trail PCs | ZDNet

        Zitat von DKK007
        Vor allem muss man hinterher nicht noch Tagelang Updates installieren. Mit einem einfachen "sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade" geht das je nach Downloadgeschwindigkeit in Minuten.
        Seltsam, ich scheine wohl nciht mehr kompatibel zu Linux zu sein. Meine letzte Linux Mint Installation, bei der ich wohl versehentlich den falschen (=zu aktuellen) Update Server eingestellt hatten, hat dann ein paar Stunden Updates für nahezu alle Pakete geladen. Das ganze auf einem ähnlich langsamen Rechner mit insb. ähnlich langsamem Speichermedium wie die Rechner, um die des in der Meldung geht. Ein neueres ISO-Image war nicht verfügbar.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Stimmt die Linux Installation ist wirklich sau schnell. Selbst auf dem Raspi mit ARM CPU.

        Vor allem muss man hinterher nicht noch Tagelang Updates installieren. Mit einem einfachen "sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade" geht das je nach Downloadgeschwindigkeit in Minuten.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von rum
        4 Jahre alte Hardware erhält kein Support mehr? Really?
        Falsch, WIn 8.1 hat Support bis 2023, also fast 10 Jahre nach dem offiziellen Verkaufsende der Geräte mit den betroffenen Lowend-Chips. Win 10 wurde von den Geräteherstellern niemals für diese Geräte angeboten oder von ihnen unterstützt und es war auch niemals ein Zwangsupdate (wie Win 8.1 für Win 8.0 Geräte).

        Zitat von Stryke7
        Da hält Windows nicht mit. Und Linux unterstützt auch VIEL MEHR Hardware als Windows.
        Und hast Du das selber auf einem der betroffenen Geräte versucht? Ich habe keins, auf meinem noch älteren Silverthorne Atom Z520 Netbook läuft Linux quasi garnicht (einmal aus Versehen Standby aktiviert, man darf ein Hard-Reset machen und vorher den Linux-Live Stick neu aufsetzen, usw.).

        Und wo ist nur eine einzige aktuelle Linux-Distribution, welche die übliche Billig-Tablet HW (egal, ob mit Silvermont oder Airmont Atom) unterstützt, also inkl. Touch-Bedienung, WLan, BT und was die 50-200 Euro Kisten noch so an Bord haben? Von einem Linux für mein performanteres Surface Pro 2 (inkl. Typecover und Stift) brauche ich da garnicht erst zu träumen. Ubuntu-Touch wurde erst vor kurzem eingestellt, ein anderes Touch-Projekt für Linux ist mir nicht bekannt. Touch ist halt nicht das Ziel von Linux, die durchgängige Nutzung des selben Systems auf allen vorhandenen Geräten aber durchaus das Ziel einiger Anwender.

        Zitat von Stryke7
        "Betriebsbereit" im Sinne von Hochfahren dauert keine 15 Sekunden. Selbst mein schwächster Rechner (ein Thinkpad X230) braucht damit nur sehr sehr wenig Zeit.
        Es geht hier aber einzig um Rechner mit CPUs, die vieleicht 1/10 der Rechenleistung eines x230 und dazu noch exotische HW-Komponenten haben.
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