Windows 10: Europäische Nutzer klagen über Probleme und Fehler mit ESU
Vor allem europäische Nutzer beklagen die Bereitstellung und Installation der Extended Security Updates. Microsoft erklärt jetzt auf Nachfrage, warum es gerade in Europa zu Problemen kommen kann.
Vor gut drei Wochen wurde der Support von Windows 10 seitens Microsoft offiziell beendet. Doch mit den Extended Security Updates (kurz: ESU) gewährt der Konzern allen unentschlossenen Umsteigern noch ein Jahr länger eine Gnadenfrist und liefert weiterhin Sicherheitsupdates, jedoch keine neuen Funktionen für das Betriebssystem. Schon morgen steht der nächste Patch für Windows 10 bereit, der exklusiv über ESU ausgeliefert wird.
Normalerweise öffnet sich unter Windows Update ein Fenster mit der Meldung "Registrieren Sie sich für Extended Security Updates, um geschützt zu bleiben". Einige Nutzer bekommen im Update-Dialog stattdessen weiterhin den Hinweis: "Die Registrierung für erweiterte Sicherheitsupdates für Windows 10 ist in Kürze verfügbar". Wiederum andere können die Updates scheinbar installieren, bekommen dann jedoch eine Fehlermeldung, dass etwas schiefgelaufen sei.
Auf Nachfrage der Kollegen von Windows Latest erklärte Microsoft, dass ESU stufenweise ausgerollt wird und es vor allem in Europa zu Verzögerungen kommen könne, da "das Anmeldeverfahren je nach Region aufgrund lokaler Marktfaktoren variieren kann" und außerdem in Europa Änderungen an den Optionen vorgenommen würden. Daher lautet aktuell einer der Tipps, dass man regelmäßig ins Windows Update schauen soll.
Wichtig für ESU: Der PC darf keine Fragmente einer alten Schul- oder Arbeitsverbindung enthalten, da er sonst fälschlicherweise als Unternehmens-PC eingestuft werden kann, für den ESU kostenpflichtig ist. Hier hilft nur, die Arbeits- und Schulkonten samt allen zugehörigen Ordnern im Datei-Explorer komplett zu löschen. Eventuell kann es gelingen, den Befehl "ms-settings:windowsupdate-esu" auszuführen (Windows-Taste+R drücken und dann ohne Anführungszeichen eingeben) und danach erneut Windows Update zu öffnen, um ESU zu aktivieren.
Funktioniert alles nicht, soll Berichten zufolge in jedem Fall das Neuaufspielen der aktuellsten Windows-10-Version (via USB-Stick und dem Media Creation Tool) dabei helfen, ESU nutzen zu können - vorherige Sicherung der persönlichen Dateien und Ordner nicht vergessen.
Nutzen Sie ESU, um noch ein Jahr zu überbrücken, und konnten Sie sich problemlos dafür registrieren? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: via Windows Latest

Auf https://techcommunity.mic... steht: "Windows cannot update the active variables of the Secure Boot certificates if Secure Boot is disabled." - also müsste Secure Boot angeschaltet sein, damit auch Updates dazu funktionieren.
Wenn ich aber Secure Boot einschalte, kommt beim Windows Boot nur ein Bluescreen. Folgerichtig lasse ich also Secure Boot ausgeschaltet und kriege halt die Event Einträge...
Die Erklärung im Video, dass das BIOS ggfls. zu lange braucht, ist zwar in sich schlüssig, wäre aber dann die nächste Frage, warum das so ist... sonst sind in der Ereignisanzeige keine "Festplatte meldet sich nicht" oder ähnliches zu finden, die die Erklärung für einen langsameren BIOS-Start wären. Vielleicht ist einfach die Tatsache, dass es sich um ein ASRock Mainboard handelt, Erklärung genug....
Welche Ausgabe bekommst du denn, wenn du in Powershell den Befehl aus Schritt 1 eingibst? True oder false?