Windows 10: Neue Patches für die Fehler im kumulativen Juli-Update
Im Juli gab es wieder einmal Probleme mit den kumulativen Updates für Windows 10, die die Programme Exchange, Lync und Skype aushebelten. Ursache war teilweise ein Update für das .Net Framework. Das führt nun einmal mehr zur bekannten "Update-Diskussion".
Microsoft hat am letzten Patchday ein kumulatives Update ausgeliefert, das nicht ganz fehlerfrei war und das sorgt seit der Zusammenfassung der Updates zu einem Paket gerne für ärgerliche Probleme. Immerhin waren im Juli-Update "nur" Exchange, Lync und Skype betroffen. Es hätte also deutlich schlimmer kommen können, aber wer diese Programme nutzt, hatte so oder so seinen Ärger.
Die Fehler wurden nun gefunden und Microsoft hat neue Updates bereitgestellt, die zum einen die Probleme mit Exchange, Lync und Skype lösen, aber auch dafür sorgen, dass die Probleme bei neuen Updates erst gar nicht mehr auftreten. Das Paket heißt nun "Alternate Cumulative Update Packages". Ausgelöst wurde das Problem übrigens durch ein weiteres Update für die Sicherheit unter Windows 10.
Zumindest teilweise sorgte das Sicherheitsupdate für vier Sicherheitslücken unter Windows 10 für den Ärger, das eigentlich Schwachstellen in .Net Framework lösen sollte. Hat es ja auch, aber eben damit auch die drei besagten Anwendungen in den Abgrund gerissen.
Dass es Fehler in Windows-Updates gibt, ist nichts Neues. Es ist auch kein Weltuntergang, wenn die Fehlerhaften Updates das System nicht komplett lahm legen oder Datenverluste drohen. Klar ist das ärgerlich, insbesondere für die IT von Unternehmen, aber viel wichtiger ist, dass der jüngste Vorfall einmal mehr die Thematik auf den Tisch bringt, wie sinnvoll die kumulativen Updates für Windows sind. Das Risiko den Rechner mit einem Update außer Gefecht zu setzen, ist relativ groß - insbesondere für zwangsversorgte Privatanwender. Auf der anderen Seite steht der höhere Sicherheitsstandard, der so erreicht wird.

Remote Desktop kann man nicht Local nutzen wenn das Betriebssystem mit dem Internet verbunden ist.
Wenn Remote Desktop aktiviert ist kann man dein PC im Internet ausfindig machen, die Windows eigene remote Funktion war schon immer ein Sicherheitsrisiko.
Außerdem zieht es zu viel Performance.
Wenn es dein Server ist würde ich aber eventuell mal in Betracht ziehen zu versuchen den Teamviewer durch VNC zu ersetzen.
TS, IRC und weitere kleinere programme... auf einem Intel SoC.
ich nutze teamviewer ausschließlich lokal und nicht online, dafür gibt es eine entsprechende Option.
VNC werde ich mir aber trotzdem mal anschauen, danke für den Tipp.
Hatte mich schon gewundert warum es nicht mehr ging.
Da updatet man einmal im Jahr seinen Server und dann so etwas, zum Glück kann man Patches relativ einfach wieder deinstallieren.
Wenn es dein Server ist würde ich aber eventuell mal in Betracht ziehen zu versuchen den Teamviewer durch VNC zu ersetzen.