Windows 10: Netzwerk-Probleme werden durch gesondertes Update behoben

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Windows 10: Netzwerk-Probleme werden durch gesondertes Update behoben (1)
Quelle: PC Games Hardware

Microsoft hat ein außerplanmäßiges Update für Windows 10 veröffentlicht. Damit sollen Netzwerk-Probleme behoben werden, die zuletzt zahlreiche Nutzer plagten. Auf Netzwerk-Ordner konnte nicht zugegriffen werden und verbundene Windows-Systeme im lokalen Netz waren nicht mehr sichtbar.

Mit Build 1803 veröffentlichte Microsoft das große Windows 10 April 2018 Update bereits vor einigen Monaten. Doch die aktuelle Version hat mit vielen Problemen zu kämpfen. SSDs von Toshiba und Intel sind gebeutelt und auch fehlten zu Beginn Patches gegen die schwerwiegenden Sicherheitslücken Spectre und Meltdown, die mittlerweile nachgeliefert wurden. Ebenfalls berichteten Nutzer zuletzt über Netzwerk-Probleme in den Support-Foren von Microsoft. Ihr Problem: Der Zugriff auf freigegebene Netzwerkordner war nicht mehr möglich und auch andere Windows-Rechner im lokalen Netz ließen sich nicht mehr auffinden. Betroffen waren wohl hauptsächlich über das SMBv1-Protokoll abgewickelte Verbindungen.

Mittlerweile hat Microsoft bereits am 26. Juni ein Update (KB4284848) zur Fehlerbehebung nachgereicht. Dabei handelt es sich um ein kumulatives Update für die aktuelle Version von Windows 10. Ob das Update bereits installiert wurde lässt sich anhand der Build-Nummer prüfen, die 17134.137 lautet. Mehr Informationen zur außerplanmäßigen Aktualisierung liefert Microsoft in der Knowledge Base. Im Changelog finden sich diverse weitere Fehlerbehebungen.

Mit dem April 2018 Update hat Microsoft einige neue Features zu Windows 10 hinzugefügt. So gibt es unter anderem eine "Timeline", in der zuletzt verwendete Dateien und Programme angezeigt werden können. Mit "Focus Assist" lassen sich Benachrichtigungen unterbinden und auch am eigenen Web-Browser Edge wurde geschraubt. Eine Übersicht mit allen Neuerungen finden Sie hier.

Windows-10: April-Update im Praxistest mit Benchmarks - Werden Ruckler reduziert?

Windows-10: April-Update im Praxistest mit Benchmarks - Werden Ruckler reduziert?

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von KI_Kong Freizeitschrauber(in)
        Ganz im Gegenteil, heute früh fahr ich hoch und hab kein Netzwerk mehr, und das obwohl Windows 10 gar kein Netzwerkproblem anzeigt. Auch nach 3-mal Neustarten läuft mein frisch aufgesetzter Windows 10 PC langsamer als wäre ein Mendocino Celeron verbaut.
        Windows 10 bleibt wohl ein OS für Alpha/Beta-Tester.
        Windows security updates broke 30 of our machines : sysadmin
        Edit: Ich hätte das Paket von Windows 7 aus wie folgt entfernt
        dism /image:W: /remove-package /packagenameackage_for_RollupFix~31bf3856ad364e35~amd64~~17134.137.1.5

        aber
        Tool zur Imageverwaltung für die Bereitstellung
        Version: 10.0.17134.1

        Abbildversion: 10.0.17134.112

        1 von 1 werden verarbeitet -
        Package_for_RollupFix: Das angegebene Image kann nicht mehr verarbeitet werden und ist möglicherweise beschädigt.
        Verwerfen Sie das geänderte Image, und beginnen Sie erneut.
        Fehler: 0x800f0830

        Fehler: 0x800f0830

        DISM-Fehler: Es wurde kein Vorgang ausgeführt.
        Weitere Informationen finden Sie in der Protokolldatei.

        Die DISM-Protokolldatei befindet sich unter "C:\windows\Logs\DISM\dism.log".


        Zum Glück konnte ich mit dem USB-Ethernet Adapter nochmal das Internet online kriegen um die Adobe-Suite zu deaktiviren.
      • Von KI_Kong Freizeitschrauber(in)
        Ganz im Gegenteil, heute früh fahr ich hoch und hab kein Netzwerk mehr, und das obwohl Windows 10 gar kein Netzwerkproblem anzeigt. Auch nach 3-mal Neustarten läuft mein frisch aufgesetzter Windows 10 PC langsamer als wäre ein Mendocino Celeron verbaut.
        Windows 10 bleibt wohl ein OS für Alpha/Beta-Tester.
        Windows security updates broke 30 of our machines : sysadmin
        Edit: Ich hätte das Paket von Windows 7 aus wie folgt entfernt
        dism /image:W: /remove-package /packagenameackage_for_RollupFix~31bf3856ad364e35~amd64~~17134.137.1.5

        aber
        Tool zur Imageverwaltung für die Bereitstellung
        Version: 10.0.17134.1

        Abbildversion: 10.0.17134.112

        1 von 1 werden verarbeitet -
        Package_for_RollupFix: Das angegebene Image kann nicht mehr verarbeitet werden und ist möglicherweise beschädigt.
        Verwerfen Sie das geänderte Image, und beginnen Sie erneut.
        Fehler: 0x800f0830

        Fehler: 0x800f0830

        DISM-Fehler: Es wurde kein Vorgang ausgeführt.
        Weitere Informationen finden Sie in der Protokolldatei.

        Die DISM-Protokolldatei befindet sich unter "C:\windows\Logs\DISM\dism.log".


        Zum Glück konnte ich mit dem USB-Ethernet Adapter nochmal das Internet online kriegen um die Adobe-Suite zu deaktiviren.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Eigentlich wäre ja beim Entwickeln des Betriebssystems der richtige Zeitpunkt gewesen. Also eigentlich meine ich vor dem Vertrieb, in Entwicklung ist es ja offenbar noch...

        Mal gucken, ob, und wenn ja wann, sie sich doch mal entschließen, endlich von NTFS Abschied zu nehmen und ob sie das dann genauso genial lösen.
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Ich hatte mir vor einigen Jahren für meine Firma eine spezielle Software zur Auftragsabwicklung gekauft, die es nur für Windows gibt, und diese wollte ich ungern austauschen, weswegen ich Windows 10 auf meinen Macs als virtuelle Maschine laufen hatte. Eine lange Zeit funktionierte das auch problemlos. Doch in den letzten 1-2 Jahren haben die Windows-Zwangsupdates die Software regelmäßig unbrauchbar gemacht. Es traten Skriptfehler auf, das Programm stürzte ab etc. Jedes mal musste ich die virtuelle Maschine auf den Stand von vor den Updates zurücksetzen, bis der Hersteller der Software entsprechende Updates brachte. Zwar habe ich dann die Win Updates deaktiviert, was jedoch immer wieder mit Updates der Virtualisierungssoftware kollidierte, welche die neuesten Windows Sicherheits-Updates voraussetzte. Ich habe mir jetzt in mühevoller Kleinarbeit die entsprechenden Formulare und "Rechenblätter" mithilfe von Tabellenkalkulationen "nachgebaut". Das ganze kostet mich jetzt etwas mehr Tipparbeit und der Workflow ist nicht ganz so hoch, aber ich bin endlich von Windows 10 und den unsäglichen Zwangsupdates befreit und muss nicht nicht mehr mit den daraus resultierenden Problemen herumschlagen.
        Wer auf Windows beruflich angewiesen ist, für den können die Windows Updates wirklich zum Graus werden.
      • Von Nobbis Software-Overclocker(in)
        Und sowas passiert durch Zwangsupdates. Firmenkunden haben dadurch spürbare Beeinträchtigungen bis hin zur Handlungsunfähigkeit. Und das schlimmste daran, Microsoft bietet keine alternernativen Betriebssysteme an, sie spucken regelrecht auf die Business Kunden. Ihr halligalli CandyCrush nach Hausetelefiniercortana hilft System, können sie sich sonstwo hinstecken.

        Ein Beispiel für MS Qualitätskontrolle. Hat man im Outlook 2016 ein Konfigurationsfenster offen und währenddessen ploppt eine Erinnerung auf, legt sich diese darüber, kann aber weder über das X noch über den Schliessen oder den Alle Schliessen Button geschlossen werden. Man muss dieses erst verschieben um das Konfigurationsfenster zu schließen, dann geht auch die Erinnerung zu schliessen.

        Das ist eine Windows Macke, die bestimmt schon seit Outlook 97 existiert, aber sie bekommen es nicht weg. Immer wieder ein neues Kleid anziehen und es um eine oder auch mal zwei Versionsnummer erhöhen, dass können sie. Traurig = Microsoft
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von Apollo4244
        In erster Linie handelt es sich bei diesem Update um Problem-Behebungen, mit denen sich RemoteApp-Benutzer, und vor allem die zuständigen Admins abmühen müssen, welche nicht in der Lage sind ihre Clients (beispielweise via GPO), oder gierige Benutzer-Updater, von verfrühten Updates abzuhalten.
        (hier wird z.B. darüber diskutiert: https://social.technet.mi...)

        Ein von PCGH im Artikel beschriebenes Netzwerk-'Problem' welches viele Nutzer plagt, ist das Microsoft endlich mit dem vor nahezu 30 Jahren eingeführten und inzwischen äußerst veralteten und unsicheren Netzwerkprotokoll, sprich der Unterstützung für die SMB 1.0/CIFS-Dateifreigabe, und somit auch (endlich!) mit diesem bescheuerten Heimnetzwerkzeugs Schluss macht. Was übrigens auch schon seit langem der Plan ist (Stop using SMB1 | Storage at Microsoft).
        Wenigstens aus Firmennetzwerken sollte SMBv1 schon längst verbannt sein!

        Nun müssen sich die Nutzer dann vielleicht doch etwas genauer mit Netzwerken und deren Funktionen auskennen als es vorher der Fall war... (was leider die Meisten nicht können), und schon ist ein allgemeines 'Problem' generiert.

        Probleme generieren meist ungeeignete und/oder veraltete externe Netzwerkkomponenten, welche noch auf SMBv1 setzen.

        Es geht also eher in Richtung Unwissenheit... so in Richtung PEBKAC.
        Schön, dass du dich so aufregst.
        Andersherum tue ich das auch.
        Wozu kauft man sich Netzwerkgeräte, wenn die dann plötzlich nicht mehr gehen sollen/dürfen?
        Kauft man sich eine Media-Station, später dann einen TV (auch mit Media-Player) , dann richtet man sich den Kram ein und hat 2 Rechner noch dazu im Netz - und dann kommt ein dummer Patch von Microsoft und <bam> geht absolut nichts mehr?!
        Das Heimnetzwerk von Microsoft habe ich dabei noch nie benutzt! Alles schön mit IP-Vergabe und Freigabe mit Zugriffsrechte.
        Klar bin ich kein Profi und vielleicht war das auch nicht alles richtig eingestellt, aber es lief zumindest.
        Für mich war das ausreichend.
        Gerne darf wer daherkommen und eine einfache und sichere neue Lösung für jeden Dummi einführen.
        Aber einfach heimlich den Stecker ziehen und hoffen, das 95% der User als Otto-Normalverbraucher das dann irgendwie checken und selber erneut daran herumtüdeln und wurschteln, das geht schon mal gar nicht.
        Es gehört ja schon viel dazu, dass man einen automatischen, absichtlichen Windows-Patch dafür verantwortlich machen muss.
        Wer denkt da denn sofort dran?
        Ich dachte tagelang, was ist da denn nun schon wieder kaputt? Oder hab ich was verstellt und weiß es nicht mehr? Hab ich mir was eingefangen?
        Also schön ist das nicht!
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