Microsoft klagt gegen Softwarehändler: Angeblich 94.000 illegale Windows-Datenträger verkauft
Auf den britischen Inseln hat Microsoft den Händler Comet verklagt. Dieser soll über 94.000 illegale Datenträger mit Windows in Umlauf gebracht haben. Comet hat aufgrund wirtschaftlicher Entwicklungen bereits leichte Schieflage, will sich aber gegen die Klage mit allen Mitteln wehren.
Quelle: Microsoft
Microsoft klagt gegen Softwarehändler: Angeblich 94.000 illegale Windows-Datenträger verkauft
Der britische Händler Comet soll nach einer Klageschrift von Microsoft 94.000 illegale Windows-Recovery-Datenträger in Umlauf gebracht haben. Die Kopien seien von einem Original entstanden. Comet ist auf der Insel der zweitgrößte Einzelhändler, der jedoch aktuell mit der allgemein wirtschaftlich schweren Lage kämpft. Microsofts Anwalt David Finn wirft dem Unternehmen Produktion und Handel mit gefälschter Microsoft-Software im großen Stil vor. "As detailed in the complaint filed today, Comet produced and sold thousands of counterfeit Windows CDs to unsuspecting customers in the United Kingdom."
Nach Angaben in der Klageschrift seien in Hampshire 94.000 Datenträger mit Windows Recover nachgepresst worden. Die CDs habe der Händler nach Angaben von Microsoft Komplettrechnern beigelegt, die ein vorinstalliertes Windows samt Lizenz haben, aber eigentlich keine Recovery-CD umfassen. Viele Hersteller verzichten mittlerweile auf die optischen Medien und richten einen Recovery-Bereich auf der Festplatte ein. Comet soll die CDs gegen einen Aufpreis zu den Komplettrechnern gelegt haben.
Comet ist natürlich von seinem Vorgehen rechtlich überzeugt und sieht hier einen Dienst am Kunden. Man will sich gegen die Klage mit allen Mittel wehren. Bisher ist noch nicht geklärt, ob Microsofts Klage zugelassen wird und welche Forderungen damit verbunden sind. Comet mit seinen 250 Filialen soll dieses Jahr für einen symbolischen Preis von zwei Pfund an einen Finanzinvestor gehen, der das Unternehmen mit 50 Millionen Euro sanieren will.
Quelle: ZDNet

Die Infos im Artikel sind wohl äusserst dürftig und solange hier keiner mit tiefergehenden Fallwissen kommt gilt:
Comet gehts dreckig, Comet hat laut MS gegen Verträge verstossen, Comet wird deswegen angeklagt und wir werden wahrscheinlich nicht erfahren wie es ausgegangen ist.
Ich denke das ist ein normaler Vorgang und wenn ein User hier auf eine Datenträger beim Komplettsystem dazu will muss er sich an den Komplettsystemverkäufer wenden, weil bei der MS-Retail Version ist natürlich einer dabei.
Ergo, jeder kann mit seiner Kaufentscheidung selbstentscheiden ob er (bei Hersteller A) den Datenträger bekommt oder (bei Hersteller B) selbst dafür arbeiten muss.
Denn wäre das Herunterladen dieser Abbilder tatsächlich rechtlich einwandfrei und im Sinne von Microsoft, dann (so verlasse Dich drauf) würde Microsoft diese Abbilder direkt in ihrem Downloadcenter anbieten, wie bspw. die Microsoft Hyper-V 2008 R2 Evaluation.
Um die Keys scheint es, zumindest laut dem hier vorliegendem Artikel, in keinster Weise zu gehen. Da scheinen die Lizenzaufkleber tatsächlich "einmalig" zu sein.
Geht es hier eigentlich nun um den bloßen Datenträger (Das Iso Image kann sich jeder herunterladen...legal)
oder vielmehr um den Key?
Der Key darf natürlich nicht verbreitet werden...
Hinnehmen? Offener Brief? Reden?!