Systemanforderungen für Windows 11: Es gibt noch viele Unsicherheiten
Microsoft hat die Systemanforderungen von Windows 11 überarbeitet und werkelt nun am Support für mehr Prozessoren. Generell gibt es noch viele offene Fragen.
Am 24. Juni hatte Microsoft in einem Livestream das Geheimnis gelüftet und Windows 11 offiziell vorgestellt. Seit der Präsentation wird jedoch weniger über die neuen Features des Betriebssystems diskutiert und vielmehr über die gestiegenen Systemanforderungen gesprochen. Für Verwunderung und Frust sorgt etwa die Liste der offiziell unterstützten Prozessoren. Microsoft hat nun verkündet, dass man gemeinsam mit den Windows Insidern Windows 11 auf älteren CPU-Generationen testen und dann gegebenenfalls die Mindestanforderungen anpassen wird.
Firmware-TPM wird Pflicht und Prozessor-Liste wird noch erweitert
In einem ersten Schritt überprüft Microsoft mittels Insider Previews die Kompatibilität mit PCs, die über einen Kaby Lake, also die 7. Generation an Core-Prozessoren, oder einen AMD Ryzen aus der ersten Generation verfügen. Im Laufe der Zeit bis zum Release von Windows 11 im Oktober oder November will Microsoft in Blogposts & Co. mitteilen, wie die Kompatibilitätstests gelaufen sind und wie sich die Mindestanforderungen von Windows 11 verändern. Das kostenlose Programm Microsoft PC Health Check zur Überprüfung, ob der Computer die Anforderungen von Windows 11 erfüllt, hat Microsoft temporär aus dem Netz genommen, um es zu überarbeiten, damit es nicht mehr zu Fehlermeldung etc. kommt.
Neben der Problematik mit der CPU-Generation stößt auch die TPM-Pflicht auf Kritik. Microsoft erklärt dazu, dass man mit Windows 11 ein möglichst sicheres Betriebssystem auf den Markt bringen will und man mit einer Kombination verschiedener Technologien wie Secureboot, Windows Hello zur Nutzeranmeldung, Virtualization-based security (VBS) und TPM die Malware um 60 Prozent reduzieren kann. Folglich müssen CPUs bei Windows 11 zumindest über einen Firmware-seitig unterstützten TPM-Support sowie über Unterstützung von VBS verfügen. Einen spezifischen TPM-Chip benötigt Windows 11 aber nicht. Mit Genehmigung von Microsoft dürfen Hardware-Hersteller auch weiterhin neue PCs ohne aktiviertes TPM ausliefern. Bei allen offiziell unterstützten Prozessoren ist - laut Microsoft - sichergestellt, dass diese das neue Windows Driver Model unterstützen, sodass Windows 11 auf diesen PCs möglichst ohne Abstürze laufen soll.
Ebenfalls lesenswert: Windows 11: Kostenloses Upgrade, Systemanforderungen, Testversion kommende Woche
Sammlung zu den Systemanforderungen von Windows 11:
- Microsoft erklärt in einem Blogpost die Systemanforderungen von Windows 11. Um das Betriebssystem möglichst gut vor Malware zu schützen, hat man Secureboot, VBS und TPM zur Pflicht gemacht.
- Es genügt allerdings auch ein Firmware-seitig aktiviertes TPM von der CPU. Ein extra TPM-Chip dagegen wird keine Pflicht.
- Laut Microsoft sollen PCs mit unterstützten Prozessoren möglichst frei von Abstürzen unter Windows 11 laufen. Gemeinsam mit Windows Insidern will man die Liste der unterstützten CPUs erweitern, etwa um Intels Kaby Lake (Core-i-CPUs der 7. Generation) und AMD Ryzen 1000.
Quellen: Microsoft (1), Microsoft (2), Microsoft (3)

Und wenn die Platte kaputt ist, hilft eh nur ein extra Backup.
Von Verschlüsselung und sicherem Löschen von Dateien haben auch viele noch nie was gehört, wie das geht.
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Ich hatte selbst auch schon ein gebrauchtes Notebook gekauft, dass noch voller Firmendaten inkl. Emailpostfach im Outlook war.
2+ TPM-Chips auf dem Board zu haben, hilft aber auch nicht, wenn das Board defekt ist.
Chip einfach rausnehmen und in neuen PC stecken? Möglich, aber wenn es so einfach ist, dann ist das bereits eine mögliche Lücke, indem einfach der Chip auch mitgenommen wird. Ja, dazu braucht man physischen Zugriff, das ist eine Situation die nur für sehr wenige eine potentielles Gefahrenlage darstellt. Realistischer ist für Otto-Normal schon eher, das gleich der ganze PC / Laptop gestohlen wird.
Ich bin kein Entwickler, aber die einzige Möglichkeit die mir einfällt ist, die Daten auf einer zusätzlichen Festplatte zu sichern, bei der man dann nicht genau dieses eine TPM-Modul braucht um die Daten zu entschlüsseln.
Eine solche Möglichkeit muss es ja geben, sonst sind Datentransfers mittels USB-Stick / Externe-Festplatte auf einen schlag unmöglich - die Hersteller würden sich darüber bestimmt sehr freuen.
Es soll ja Leute geben, die eMails ausdrucken bevor sie diese lesen - was einen der Vorteile einer eMail ad absurdum führt - warum also nicht auch Leute die Daten bevorzugt persönlich übergeben? Außerdem gibts noch einige Gegenden, wo es schneller ist die Daten per Post zu schicken.
Ich hab auch keine Ahnung wie genau das gemacht wird. Ich bin schlicht überzeugt, dass das genannte Szenario (TPM defekt - >Daten weg) nicht auftreten wird.
Ich bin mir aber auch bewusst, dass daran Leute arbeiten die mehr Ahnung haben als ich.
Ich hab mich auch nicht für oder gegen TPM ausgesprochen.
Wer meint meine Ansicht hierzu rausgelesen zu haben überinterpretiert.
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Natürlich wird es so implementiert, dass man trotzdem Festplatten tauschen kann bzw. es eine Möglichkeit gibt bei defekten TPM Modulen seine Daten zu behalten. Und sei das Redundanz. 3 TPM Chips an verschiedene Stellen des Mainboards und die Wahrscheinlichkeit, dass der Chip das Problem wird geht gegen 0.
2+ TPM-Chips auf dem Board zu haben, hilft aber auch nicht, wenn das Board defekt ist.
Chip einfach rausnehmen und in neuen PC stecken? Möglich, aber wenn es so einfach ist, dann ist das bereits eine mögliche Lücke, indem einfach der Chip auch mitgenommen wird. Ja, dazu braucht man physischen Zugriff, das ist eine Situation die nur für sehr wenige eine potentielles Gefahrenlage darstellt. Realistischer ist für Otto-Normal schon eher, das gleich der ganze PC / Laptop gestohlen wird.
Ich bin kein Entwickler, aber die einzige Möglichkeit die mir einfällt ist, die Daten auf einer zusätzlichen Festplatte zu sichern, bei der man dann nicht genau dieses eine TPM-Modul braucht um die Daten zu entschlüsseln.
Eine solche Möglichkeit muss es ja geben, sonst sind Datentransfers mittels USB-Stick / Externe-Festplatte auf einen schlag unmöglich - die Hersteller würden sich darüber bestimmt sehr freuen.
Es soll ja Leute geben, die eMails ausdrucken bevor sie diese lesen - was einen der Vorteile einer eMail ad absurdum führt - warum also nicht auch Leute die Daten bevorzugt persönlich übergeben? Außerdem gibts noch einige Gegenden, wo es schneller ist die Daten per Post zu schicken.
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