Windows 10: Im Microsoft Store soll fairer Umgang mit Drittanbietern herrschen
Wie Microsoft im Blogpost angekündigt hat, sollen App-Entwickler künftig fairer im Microsoft Store unter Windows 10 behandelt werden. Es bleibt weiterhin jedem Publisher selbst überlassen, wo er seine Programme veröffentlichen will.
Seit dem Jahr 2019 gibt es das Containerformat namens MSIX. Bei diesem unter Open Source stehenden Format wird derartig verpackte Software von Microsoft zertifiziert und kann dann auf einer Plattform seiner Wahl an Kunden vertrieben werden. Zumindest PC-Nutzer haben so auch weiterhin Wahlfreiheit bezüglich ihrer Installationsquellen. Wie Microsoft nun im eigenen Blogpost verkündet, will man künftig fairer im Umgang mit App-Entwicklern im Microsoft Store sein. Das Unternehmen wird die Verwendung von konkurrierenden App Stores, wie etwa von Steam oder den Epic Games Store, nicht blockieren. Es ist zudem unerheblich, wie Inhalte bereitgestellt werden. Insgesamt gibt es zehn Prinzipien, die Microsoft beim hauseigenen Store umsetzen will.
Microsoft Store nur eine von vielen Distributionsplattformen für Windows 10
Der Anbieter aus Redmond möchte, dass der eigene Microsoft Store und Windows 10 sich an den Standards der Coalition for App Fairness orientieren. Man könnte die Bekanntgabe auch als Schritt gegen die strikten Vorgaben im Apple App Store sehen. Schließlich lässt Apple etwa keine Spiele-Streamingdienste wie Google Stadia oder Microsofts Game Streaming mit Xbox Game Pass Ultimate zu. Laut Microsoft soll der Microsoft Store künftig nur noch eine von vielen Distributionsmöglichkeiten für Entwickler sein.
Die genauen Nutzungszahlen hält Microsoft weiterhin geheim, doch ist es wohl so, dass nur vergleichsweise wenige Nutzer von Windows 10 jemals den integrierten Store aufsuchen, um etwas daraus zu installieren. Die Realität sieht so aus, dass es wohl nur sehr wenige Softwareentwickler gab und gibt, die tatsächlich eine UWP-App oder ein UWP-Spiel programmiert und veröffentlicht haben. UWP ist also offiziell tot, da Microsoft nun nur noch von einzelnen UWP-APIs spricht und nicht mehr über eigenständige UWP-Apps, wie noch anno 2015 zur Erstveröffentlichung von Windows 10.
Ebenfalls lesenswert: Microsoft kündigt Project Reunion an und beendet so UWP-Entwicklung für Windows 10
Sammlung zum Microsoft Store und zu Windows 10:
- Insgesamt gibt es zehn Prinzipien, die Microsoft beim hauseigenen digitalen Store umsetzen will, damit der Umgang mit Drittanbietern fairer wird.
- Das Unternehmen wird die Verwendung von konkurrierenden App Stores, wie etwa von Steam oder den Epic Games Store nicht blockieren. PC-Nutzer haben so auch weiterhin Wahlfreiheit bezüglich ihrer Installationsquellen.
Quelle: Microsoft

auf steam gibt es ca 1% linux nutzer... klingt wenig, aber bei über 100mio nutzern sind das trotzdem 1mio potentielle kunden und wenn davon 1% das spiel für 30€ kauft, dann sind das auch 300000€
für kleine indie spiele ist das eher nichts, aber so ein cyberpunk würde auch auf linux sehr viele kopien verkaufen... so wie die tomb raider reihe, tropico, ciVI, usw
komischerweise sind es aber oft die indie spiele, die es auch für linux gibt
Die 3,9% Marktanteile sind doch kaum der Rede Wert zu den 77% von Windows. Glaube auch kaum das alle 3,9% Linux User spielen.
Bin echt kein Fan von dem Verein, aber Hardware und Software können die.
Die Zeit der großen usamerikanischen Software.- und Hardwaremonopolisten läuft auch ab, wenig liebevoll von mir Silikonvalleybolschewiken genannt. Ich glaub sogar jüngst davon gelesen zu haben, daß sich eine Kammer (Senat oder Repräsentantenhaus) in den verfallenden Staaten aus Übersee mit dem Thema (Apple, Facebook etc. und deren Monopolstellung) beschäftigt.
Bin echt kein Fan von dem Verein, aber Hardware und Software können die.