Wohl Millionen von Windows-Geräten betroffen: Microsoft liefert Lösung für Crowdstrike-Schaden
Nachdem der IT-Sicherheitsdienstleister Crowdstrike weltweit für ein Chaos auf Windows-Systemen gesorgt hatte, machte sich jetzt Microsoft selbst ans Werk und veröffentlichte ein Wiederherstellungs-Tool, um die Misere zu beenden.
Vergangene Woche wurde die Welt von einem IT-Chaos in Atem gehalten, welches auch wichtige Infrastruktur wie die Gesundheitsversorgung und den Flugverkehr beeinflusste. Ein fehlerhaftes Update des IT-Sicherheitsdienstleisters Crowdstrike sorgte dafür, dass über den kompletten Globus verteilt Windows-Systeme in einem Bootloop feststeckten und damit eine Welle von BSODs losgetreten worden ist. Das Problem lässt sich zwar manuell lösen, doch dies ist keine geeignete Maßnahme, um Millionen von Windows-Rechnern angemessen und zügig wiederherzustellen.
Tool zum Wiederherstellen von Windows-Rechnern veröffentlicht
Microsoft hat am vergangenen Wochenende ein Wiederherstellungs-Tool auf die Reise gebracht, um Windows-Systeme, die von dem Crowdstrike-Problem betroffen sind, aus der BSOD-Dauerschleife zu befreien. Der Konzern aus Redmond bestätigte, dass über 8,5 Millionen Rechner betroffen gewesen seien, was weltweit weniger als einen Prozent ausmache. Dennoch wurde eindrücklich veranschaulicht, welches Chaos ein so niedriger Anteil von unter einem Prozent verursachen kann.
Das Wiederherstellungs-Tool von Microsoft finden Interessenten im Download Center. Für die Wiederherstellung für Windows-Clients, -Server und auf Hyper-V gehostete Betriebssysteme stellt Microsoft Schritt-für-Schritt-Anleitungen für zwei Reparaturansätze zur Verfügung. Einmal die Wiederherstellung über Windows PE sowie aus dem abgesicherten Modus. Beide Optionen werden dafür genutzt, um Boot-Medien zu erstellen, die die Reparatur erleichtern sollen. Microsoft empfiehlt dabei ersteren Ansatz.
Passend dazu: Weltweites Chaos: Ein fehlerhaftes Update sorgt für globale Ausfälle
Für die Nutzung des Wiederherstellungs-Tools werden zudem 8 GByte freier Speicherplatz auf dem Windows-Client benötigt, Administratorrechte, falls nötig Bitlocker-Wiederherstellungsschlüssel sowie einen bootfähigen USB-Stick mit mindestens einem GByte und maximal 32 GByte Speicherplatz. Die genaue Vorgehensweise bei der Wiederherstellung finden Sie im Tech-Community-Beitrag von Microsoft.
Quelle: Microsoft

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Also falls jemand noch etwas zum Hacken sucht....
Wenn die das auch bei ihren Updates Dramen auch mal so hinbekommen würden, wäre der Ruf und Verbreitung von Windows 11 auch besser.
Wenn die das auch bei ihren Updates Dramen auch mal so hinbekommen würden, wäre der Ruf und Verbreitung von Windows 11 auch besser.