Windows 11: Mai-Update 2026 bringt versteckten CPU-Boost
Microsoft verteilt mit dem optionalen Update KB5089573 vom 26. Mai 2026 das Low Latency Profile an Windows 11 24H2 und 25H2. Das Feature, welches auch als CPU-Boost bekannt ist, kostet nichts und lässt sich bei Bedarf manuell erzwingen.
Microsoft hat den lange erwarteten CPU-Boost für Windows 11 jetzt still und leise ausgerollt: Im neuesten optionalen Vorschau-Update KB5089573 steckt das intern als "Low Latency Profile" bezeichnete CPU-Leistungsprofil, welches Microsoft in den ausführlichen offiziellen Release Notes schlicht unter "Allgemeine Leistung" führt.
Windows 11: Mai-Update 2026 bringt versteckten CPU-Boost
Wir hatten bereits berichtet, dass das neue Windows-Feature vor allem ältere PCs spürbar flotter machen soll, und auch die hitzigen Diskussionen um vermeintliches Schummeln beim CPU-Takt hatten hohe Wellen geschlagen. Wie Windows Latest aktuell berichtet, ist es mit dem Mai-Update 2026 jetzt also endlich so weit.
Laut dem offiziellen Update-Hinweis von Microsoft beschleunigt das Leistungsprofil insbesondere die App-Starts und zentrale Shell-Erlebnisse wie das Startmenü, die Suche und das Info-Center des aktuellen Betriebssystems aus Redmond.
Low Latency Profile: So funktioniert der CPU-Boost in Windows 11
Der CPU-Boost in Windows 11 erhöht die Taktraten des Prozessors für ein bis drei Sekunden auf das Maximum, sobald eine zeitkritische Aktion ausgelöst wird. Dazu zählen das Öffnen des Startmenüs, das Aufrufen von Kontextmenüs sowie das Starten von Anwendungen. Anschließend fällt die Taktfrequenz wieder ab.
Hinter dem Prinzip steht der Gedanke des "Race to Idle": Wer also eine sehr kurze Lastspitze sehr schnell abarbeitet, kehrt umso früher in den stromsparenden Leerlauf zurück. Das Low Latency Profile ist Teil der Initiative Windows K2, mit der Microsoft das Betriebssystem nach Jahren der Trägheit reaktionsschneller machen will.
In früheren Tests waren mit aktiviertem Profil bis zu 40 Prozent schnellere Starts von Inbox-Apps wie Edge und Outlook sowie bis zu 70 Prozent flottere Reaktionen bei Startmenü, Kontextmenüs und im Info-Center messbar.
CPU-Boost aktivieren: Mai-Update KB5089573 installieren
Den CPU-Boost erhält, wer das optionale Mai-Update KB5089573 manuell installiert und damit auf den Build 26200.8524 (25H2) beziehungsweise 26100.8524 (24H2) wechselt. Das Update findet sich in den [Einstellungen] von Windows 11 unter [Windows Update] in [Erweiterte Optionen] sowie im Update-Katalog.
Wegen Microsofts Controlled Feature Rollout (CFR) ist das Profil nach der Installation jedoch nicht zwangsläufig sofort aktiv. Der Code liegt zwar auf dem System, der finale Aktivierungsschalter bleibt bei einem Teil der Nutzer aber zunächst deaktiviert. Wer nicht warten möchte, erzwingt die Funktion mit dem ViveTool auf GitHub über folgenden Befehl in einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten:
vivetool /enable /id:58989092
Nach einem Neustart ist das Profil aktiv. Ein Rückweg per /disable funktioniert nur so lange, bis Microsoft die Funktion regulär als Standard ausrollt.
Wie erkenne ich, ob das Low Latency Profile aktiv ist?
Einen Schalter für das Low Latency Profile gibt es in den Windows-Einstellungen nicht, die Funktion arbeitet vollständig automatisch im Hintergrund. Der einzige verlässliche Nachweis führt über den Task-Manager: Steigt die CPU-Auslastung beim Öffnen von Startmenü, Info-Center oder Kontextmenü kurz sichtbar an, greift der CPU-Boost.
CPU-Boost: Optimierung kratzt vorerst nur an der Oberfläche
Der CPU-Boost beschleunigt im aktuellen Mai-Update zunächst ausschließlich die Systemoberfläche, nicht die eigentlichen Programmstarts. In ersten Praxistests wirkten Startmenü, Info-Center und Rechtsklick-Menü flüssiger und ohne die bekannten Mikroruckler. Die zuvor versprochene Beschleunigung bei den Programmstarts soll erst mit einem der nächsten Updates folgen.
Kritik am CPU-Boost: Microsoft verteidigt das Konzept
Der CPU-Boost hatte nach den ersten Berichten für Gegenwind gesorgt, weil Kritiker das kurzzeitige Hochtakten als "einen faulen Trick gegen schlecht optimierten Code" werteten. Microsoft-Entwickler Scott Hanselman hielt zurecht dagegen und verwies darauf, dass die dynamischen Taktanpassungen in modernen Betriebssystemen Standard sind und auch macOS sowie Linux entsprechend arbeiten würden.
Was gilt in Deutschland?
In Deutschland gelten für den CPU-Boost keine abweichenden Regeln, das Mai-Update wird zum identischen Zeitpunkt wie international verteilt. Da viele deutsche Anwender dem Umzug von Windows 10 zu Windows 11 weiterhin skeptisch gegenüberstehen, könnte ein spürbar reaktionsschnelleres System auch hierzulande ein zusätzliches Umstiegsargument liefern. Die Gaming-Distributionen setzen Windows 11 derzeit spürbar unter Druck: CachyOS und Bazzite sind hier allen voran zu nennen.
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Quellen: Microsoft via Windows Latest

Linux verhält sich genau wie man es erwarten würde.... Wenn du nichts machst macht dein System auch nichts..... Windows ist so extrem verschwenderisch mit seinen Ressourcen und wir zahlen das zweifach. Einmal in Stromkosten und weil man 3 mal so leistungsfähige Hardware benötigt.... Und genau deshalb verdient Microsoft den spott und Hohn auch wenn sie ein Performance Update präsentieren, welches den boost des Chips erhöht....
Irgendwie kann ich deinen Beitrag nicht zitieren....
Ich denke das Hauptproblem ist nicht das Feature an sich, sondern dass es als Lösung für ein Problem verkauft wird, welches es gar nicht erst geben sollte.... Die echt beschissene Performance von Windows .....
Ich hab nen relativ leistungsstarken Mini PC der bei Windows im kompletten Standby.... Seit 10 Minuten Maus nicht bewegt, saubere Neuinstallation von Windows mit allen Updates bereits installiert trotzdem ne CPU Last von 40-100% schafft.... Und in den Momenten wo die 100% Anliegen kann es dann auch mal 5 Sekunden dauern den einfachen Browser zu öffnen..... Menüs reagieren dann auch nur mit Denkpause etc.....
Im Vergleich dazu irgendeine Linux distribution.... Idle heist dort auch idle.... GPU last 0-2% CPU last 0-20%. ....
Es gibt auch Low Performance Systeme für Endgeräte die veispielsweise als reine Office lösungen gedacht sind.... Hab mir veispielsweise Ben Mini PC mit n100 CPU geholt.... Trotz 4 Kernen schafft Windows 11 alle paar Sekunden das System zu 100% zu belasten während es eigentlich gerade nichts tun sollte.....
Die Performance von Windows ist das wäre Problem, dass es ständig im Hintergrund Telemetrie betreibt und dass Performance frisst und nicht die CPU nochmal um 5-10% zu übertakten im Moment der Interaktion mit dem UI.....
bei uns in der Firma werden gerade 14700K als Neuware verteilt, ich sitze auf meinem 13600 ohne K fest, was vielleicht gut ist
Bios Updates werden nie gemacht, also hoffe ich auf das Schlimmste, lol
immerhin gibt es öfters mehrere Minuten Vollast auf einzelnen Prozessoren bei Berechnungen, da geht noch was über die Zeit nach der Garantie ^^ ;-P
Microsoft macht, was Apple und Linux schon länger macht, kommuniziert es offen und wird ausgelacht? Komische Moral. Will Microsoft nicht in Schutz nehmen oder andere schlecht reden, nur denke ich mal das man mal auf dem Teppich bleiben sollte bevor man Sodom und Gomora schreit? Man sollte in alle Richtungen schauen, nicht nur in seine Eigene. 😉
Ich hab nen relativ leistungsstarken Mini PC der bei Windows im kompletten Standby.... Seit 10 Minuten Maus nicht bewegt, saubere Neuinstallation von Windows mit allen Updates bereits installiert trotzdem ne CPU Last von 40-100% schafft.... Und in den Momenten wo die 100% Anliegen kann es dann auch mal 5 Sekunden dauern den einfachen Browser zu öffnen..... Menüs reagieren dann auch nur mit Denkpause etc.....
Im Vergleich dazu irgendeine Linux distribution.... Idle heist dort auch idle.... GPU last 0-2% CPU last 0-20%. ....
Die Performance von Windows ist das wäre Problem, dass es ständig im Hintergrund Telemetrie betreibt und dass Performance frisst und nicht die CPU nochmal um 5-10% zu übertakten im Moment der Interaktion mit dem UI.....