Lumia 650 nun offiziell: Microsofts dünnstes Smartphone für 229 Euro
Microsoft hat das Lumia 650 offiziell vorgestellt. Mit einer Dicke von 6,9 mm handelt es sich um Microsofts bislang dünnstes Smartphone, wobei es damit auch dünner und leichter ausfällt als beispielsweise Apples iPhone 6s. Im Inneren werkelt ein Snapdragon 212 nebst 1 GiByte RAM, wobei das Gerät primär für den Business-Einsatz beworben wird. Kostenpunkt: 229 Euro.
Nach Monaten der Spekulationen hat Microsoft nun wie erwartet ohne großes Tamtam das Lumia 650 im Rahmen einer Pressemitteilung und eines englischsprachigen Blogs veröffentlicht. In den Vordergrund gestellt wird das Design: Mit einer Dicke von 6,9 mm ist das Lumia 650 so dünn wie kein anderes Microsoft-Smartphone. Gleichzeitig wiegt es nur 122 Gramm. Zum Vergleich: Apples iPhone 6s ist minimal dicker und wiegt 21 Gramm mehr. Gleichzeitig ist das AMOLED-Display 0,2 Zoll großer, kommt also auf 5,0. Die Auflösung (1.280 × 720 Pixel) und damit auch die Pixeldichte (293,7 ppi) bleiben gegenüber dem Lumia 640 unverändert, wobei nun AMOLED- statt IPS-Technik zum Einsatz kommt.
Das Herzstück des Lumia 650 bildet ein Snapdragon 212. Auf dem Papier stellt der ein Downgrade gegenüber dem Snapdragon 400 im Lumia 640 dar, in der Praxis bietet der Neuling aber Vorteile. Zunächst wurden die vier Cortex-A7-Kerne im Lumia 640 von 1,6 auf 1,2 GHz untertaktet, wohingegen die gleichen Kerne im 650er mit bis zu 1,3 GHz betrieben werden. Die GPU taktet auf dem Papier gut 10 Prozent langsamer (400 statt 450 MHz). Dafür beherrscht der SD 212 nun Miracast. Der bessere Kamera-Prozessor (DSP) im SD 400 hatten Microsoft und Nokia nicht ausgenutzt. Dem Snapdragon 212 stehen 1 GiByte RAM und 16 GByte Massenspeicher zur Verfügung. Der Akku bringt es auf eine Nennleistung von 2.000 mAh und ist wechselbar - die Kunststoffrückseite lässt sich trotz Aluminiumrahmen abnehmen.
Microsoft bewirbt das Lumia 650 vorrangig für Business-Kunden, die ein schickes Design zum akzeptablen Preis haben möchten. Auf Features wie Continuum oder Windows Hello muss man allerdings verzichten. Auch ist keine Rede von einem Dual-SIM-Modell, bei dem man neben der Arbeits-SIM-Karte eine private nutzen könnte. Wenig spektakulär, aber dennoch erwähnenswert ist der zurückgekehrte LED-Blitz für die 8-Megapixel-Hauptkamera mit f/2,2-Blende und 28 mm Brennweite. Die vorderseitige Kamera bringt es auf 5 MP. Als Betriebssystem dient Windows 10 Mobile.
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 229 Euro fällt das Lumia 650 50 Euro teurer aus als das 640er. Mit Schuld daran ist allerdings der schwache Euro, denn die US-Preisempfehlung liegt bei 199 US-Dollar. Da das Lumia 640 im PCGH-Preisvergleich bereits ab 120 Euro erhältlich ist, sollte sich auch der Nachfolger niedriger einpendeln. Die Auslieferung soll am 18. Februar beginnen.

Wer ein kleines Fazit hören möchte einfach schreiben 
Handy kommt morgen an
Edit:
Das Lumia ist heute bei mir angekommen. Die Verarbeitung ist fehlerfrei, das Amoled Display super. Ich möchte auch noch kein Fazit zum Handy schreiben, da es noch keine 24 Stunden in Gebrauch ist. Bisher läuft alles flüssig, ohne ruckeln oder Abstürze. Da ich von einem Windows Phone 8.1 (Samsung Ativ S) gewechselt bin, war der Umstieg dank Cloud Sicherung meiner Apps uns Kontakte super einfach. Das OS 10 ist wirklich um "längen" besser als das OS 8.1
Bisher kann ich nichts negatives sagen. Das Handy wirkt wirklich sehr hochwertig
Kann nichts gegen Microsofts Updatepolitik sagen, hab mein Lumia 830 auf Win10 Beta geupdatet und alles läuft genauso performant wie zuvor. Da war ich allerdings von meinem Iphone 4 nix anderes gewohnt, lediglich bei meinem Galaxy S2 konnte ich Performanceeinbußen feststellen.
Man, man, da les ich doch glatt "Microsofts dümmstes ..."
Nichts ist sicher, auch Lollipop nicht.
Der Unterschied ist nur der, wie viel Aufwand reingesteckt werden muss.
Wenn man auf keinen zwielichtigen Seiten surft oder unbekannte Apps installiert oder Anhänge öffnet, unbekanntes öffentliches WLan etc. hat man wenig zu befürchten.
Wenn aber jmd. was gegen einen hat und speziell an einen ran möchte, ist auch Lollipop nicht sicher.
Nach deiner Logik müsste man ja erst recht, alle 2 Jahre neu kaufen, weil es dann meist keine neuen Betriebssysteme mehr gibt für die alten Handys.
Wie gesagt mir es ist lieber ein Gerät funktioniert, als dass ich es in die Tonne treten kann, so wie bei meinem Ipad.
Das hat nichts mit einem Werksreset zu tun, sondern damit dass die neusten Betriebssysteme nicht mehr gescheit laufen auf alten Geräten, damit man neu kauft.