Windows 10 doch mit weiteren Sicherheits-Updates? Das sagt das PCGH-Team!
PCGH kommentiert aktuelle Ereignisse aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele und Technik. Lesen Sie die persönlichen Meinungen des Teams. Heute zum Thema "Microsoft-Verwirrspiel: Windows 10 doch mit weiteren Sicherheits-Updates?"
Das Format "Redaktion intern: Das sagt das PCGH-Team" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam, Heft-Kolumne oder Videos. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:
Windows 10 doch mit weiteren Sicherheits-Updates?
Hintergrund: Windows 10 - Nein! Doch! Oh!
Anwender, die weiterhin lieber Windows 10 anstatt Windows 11 nutzen wollen, erhalten auch nach dem offiziellen Supportende, das am 14. Oktober 2025 erfolgen wird, für ein weiteres Jahr Sicherheitsupdates über die sogenannten Extended Security Updates (ESU). Wie das Unternehmen aus Redmond über seinen Windows Experience Blog bekanntgegeben hat, gibt es jedoch einen Haken: Nutzer müssen Windows-Backup aktivieren, um diesen Service zu nutzen. Am 13. Oktober 2026 ist dann ein für alle Mal Schluss. Windows 10 erhält somit eine verlängerte Gnadenfrist, bleibt jedoch angezählt. Wir nutzen diesen Anlass für ein aktuelles Stimmungsbarometer.
Was das PCGH-Team über das Thema denkt, lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie. Und was meinen Sie, werte Leser? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Zum Kommentieren müssen Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Ich nutze aber auch schon seit Jahren unter Ubuntu nicht die Funktion die Taskleiste zu versetzen.
Das erste Windows, dass für seine inhaltlichen Neuerungen massiv kritisiert wurde, war Vista. Bis zu dessen SP2 (alias "7") wurden 90 Prozent der Fehler wieder rausgepatched und für den Rest reichten 1-2 weit verbreitete und dauerhaft funktionierende Tools, sodass die Leute es irgendwann doch akzeptiert haben. Die deutlich überarbeitete Hardware-Unterstützung war ein klarer und die neue optische Gestaltung in den Augen der meisten ein willkommener Fortschritt, sodass bis auf die fehlende Unterstützung für DirectSound (und Gameport! *grummel*) ein Gleichstand mit XP erreicht wurde – zumindest bis mehr und mehr Telemetrie nachgepatched wurde.
Der erste richtige Griff ins Klo war dann 8, bei dem so gut wie kein User irgendeine der ihn betreffenden Neuerungen begrüßt hat und 8.1 schließlich fast nur aus "Schritt zurück"-Maßnahmen bestand. Windows 10 und 11 setzten dieses Muster dann fort: Vieles neu, nichts davon besser scheint mir die einhellige Meinung zu sein. Die Spanne der Bewertungen einzelner Änderungen reicht nur von "so schlecht, dass ich es verweigere" bis "mir egal, kann man doch mit leben", aber wo ist die große Mehrheit, die "echt geil und ein paar andere Unannehmlichkeiten wert!" prppagiert? Selbst bei Vista gab es mehr Leute mit dieser Einstellung.
Ich mach mal ein Beispiel:
Aktuell trinke ich morgens als Frühstück einen Cappuccino. Ist die Milch aber alle, verzichte ich nicht auf meinen Kaffee, sondern trinke den "normalen" ohne mit der Wimpern zu zucken. Danach sitze ich im Auto und mir fehlt nichts, der Tag hat nicht "falsch" angefangen und ich bin nicht aus der Spur.
Es gibt einen großen Unterschied zwischen Konditioniert und gewöhnt.
Im vorliegenden Fall steht die Milch noch im Kühlschrank, ist aber nur noch bis heute haltbar und der einzige Bauer hat die Kuh geschlachtet, während er Ziegenmilch als die Zukunft propagiert und vor Viren in Kuhprodukten warnt. Der Röst-Bucheckern-pur-Fraktion ist das natürlich alles egal, aber nicht alle Leute wollen bis an ihr Lebensende auf Cappuccino verzichten. Deswegen schielen jetzt viele auf Open-Source-Soja- und -Hafer-Alternativen.
Verständlich also, dass das Interesse zum Beispiel an Linux steigt. Denn das Hauptargument dagegen ist in vielen Szenarien nur der einmalige Einrichtungsaufwand und die Gewöhnung an eine neue Umgebung. Aber wenn man das eh hat? Browser, Stream und nicht bei Microsoft gekaufte Office-Suiten erfordern kein Windows mehr.
Solche Tools gibt's zudem auch für win 11 und weißt du warum das so ist? Weil sich noch niemals zwei Windows-Versionen so ähnlich waren wie Win 10 und 11. Das ist quasi das gleiche System, nur mit minimal veränderten Fenstern.
Dass man quasi zu jedem win 11 "feature" erklären kann, dass es bei 10 ebenso geht, liegt genau daran. Die sind wie eineiige Zwillinge, die sich nur im Detail unterscheiden.
Aus genau diesem Grund verstehe ich ja nicht, weshalb 11 plötzlich schlecht sein soll und 10 der heilige gral, wenn die eigentlich gleich sind.
Du musst schon erklären, warum du meinst es sei weit hergeholt.
Wer iwelche Links iwoher anklickt, hat meiner Ansicht nicht nur nichts mit Linux zu schafen, sondern auch nichts im Netz zu suchen, geschweige denn vor einem PC. Selbst meine Mutter mit 74 weiß, dass sie nicht alles im Netz anklicken soll, keine Phising Mails öffnen darf und nicht überall ihre Daten eingeben darf.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine erwähnenswerte Menge mit Win 11 fähiger Hardware Win 10 nutzt weil irgendwas mit TPM.
Wie setzen sich denn die Win 10 Nutzer zusammen?
Sind das echt alles Verweigerer?
Der hiesigen Zielgruppe scheint das ja zu gefallen. Niemand nutzt es aber alle freuen sich einen auf mögliche, ich wiederhole, mögliche Probleme.
Alleine die Vorstellung, dass ein OS alle paar Tage durch updates unbenutzbar wird, ist doch völlig beknackt.
Und so etwas völlig unbenutzbares hat >10% Marktanteil?
Da fällt mir echt nichts mehr ein. Außer dass es in der echten Welt offenbar doch völlig anders ist.
Also gläserner User/Telemetrie und bescheidener Support neben anderen Unzulänglichkeiten (die auch Win 10 hat, wie ja bereits weiter oben erwähnt und was ich auch nie abgestritten habe) sind halt der Preis für ein "geschenktes" OS. Nichts ist umsonst.
Ich hoffe dabei hast du alle 10 Windows geschlossen! 😇😂
MfG
Raff