Probleme bei Windows 10: Ehemaliger Mitarbeiter liefert Grund für Update-Ärger
Ein - laut eigenen Aussagen - ehemaliger Mitarbeiter von Microsoft kritisiert seinen Ex-Arbeitgeber und liefert einen Grund für die Qualitätsprobleme bei Windows 10. Seiner Meinung nach sei die Strategie des Unternehmens schuld an den häufigen Problemen. Inzwischen versucht Microsoft transparenter mit den Updates sowie gemeldeten Bugs umzugehen und hat ein Release Health Dashboard eingeführt.
In den letzten Monaten gab es immer wieder Bugs in neuen Versionen von Windows 10. Das Oktober 2018 Update - auch Version 1809 genannt - sorgte für ein Fiasko. Nach zahlreichen Meldungen über Probleme wie verschwundene Ordner musste Microsoft den Marktstart der damals aktuellen Version verschieben. Auch im einen oder anderen kumulativen Update tauchten Bugs auf. Zuletzt in diesem Jahr geschehen beim Update KB4512941, bei dem erst Cortana zickte und für langsame Performance sowie eine streikende Suche sorgte und dann farbige Screenshots für Frust sorgten. Ein ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter macht auf Youtube öffentlichkeitswirksam die Strategie des Konzerns verantwortlich für die Qualitätsprobleme.
Tester entlassen - Insider übernehmen
Laut Aussagen von Barnacules wurde er gemeinsam mit 150 Kollegen entlassen. Sie hätten sich um die Qualität von Windows gekümmert. Nun seien hauptsächlich Windows Insider zuständig, um Fehler zu finden. Unstrittig ist, dass es immer wieder Probleme bei Windows-Updates gibt. Alleine das Oktober 2018 Update war stark fehlerbehaftet. Inzwischen gibt es das Release Health Dashboard zu Windows 10, welches Microsoft eingeführt hat, um transparenter mit gefundenen Bugs umzugehen. Herausfordernd bleibt, dass Windows auf Millionen PCs läuft, die auf unterschiedliche Hard- und Software-Konfigurationen setzen. Dies macht das Testen von Updates besonders komplex, da viele Variablen stören können. Irgendwann im Jahr 2015 musste Barnacules seinen Stuhl bei Microsoft räumen.
Im Gegensatz zu früheren Windows-Versionen wird Windows 10 nie fertig sein, sondern sich als Teil von Windows as a Service immer wieder mit Updates versorgt. Hier hat Microsoft mittlerweile eingelenkt und erlaubt es allen Nutzern, Updates bis zu 18 Monate nach hinten zu schieben.
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Fakten zu Problemen bei Windows 10:
- Ein ehemaliger Microsoft-Manager behauptet, dass die Qualitätsprobleme bei den jüngsten Updates von Windows 10 damit zusammenhängen, dass man ihn und 150 Kollegen aus der internen Testabteilung vor die Tür gesetzt habe. Das war im Jahr 2015.
- Die Windows Insider sind nun hauptsächlich für das Testen von Windows 10 zuständig, laut Aussagen vom Ex-Mitarbeiter.
- Inzwischen ist das Windows 10 Release Health Dashboard erhältlich, um transparenter zu machen, bei welchem Update es Probleme gibt.


Selbst als Mitglied im Microsoft Insider Programm hatte ich meine Probleme, und Wünsche, publik gemacht, bekam einige hunderte Zustimmungen, Microsoft hat sie alle ignoriert.
Ich finde es bemerkenswert, das du so gar keine Probleme mit Windows 7 hast.
Wenn ich aktuell einen Windows 7 Computer installieren muss, muss ich ständig Treiber suchen und auf "alte" Wege installieren -> Unnötiger Stress.
Bsp.: Netzwerktreiber? -> Auf USB Stick -> USB Stick wird natürlich nicht erkannt, wieso nicht? -> Keine Treiber für USB!
Also Treiber Downloaden -> Auf CD/DVD Brennen und damit dann die Installation anfangen.
Windows Update? -> Winfuture Updatepack herunterladen und die nächsten Stunden kann der Computer alleine arbeiten.
Windows 10?
Installieren -> "Fertig". Treiber für nötige ist mit an Board. Rest mach das Update im Hintergrund (und das ziemlich schnell). Währenddessen kann ich die Software Installieren.
Dazu ist die Arbeitsgeschwindigkeit unter Windows 10 einfach deutlich schneller.
Negativ: Man muss sich (gerade als Admin) stark umgewöhnen in den Abläufen.
Positiv: Wer die neuen Techniken und Wege sich verinnerlicht hat, ist deutlich schneller unterwegs.
Meine Windows 7 PCs laufen aktuell alle 3 einwandfrei.
Meistens habe ich glück, und finde passende Treiber für Windows 7. Auch gibt es die Möglichkeit, dass sich Windows 7 in einem angegebenen Ordner die passenden Treibern selbst heraus sucht. Meistens habe ich dann auch noch Glück, und es befinden sich noch USB 2.0 Ports am Gerät, die eigentlich "exklusiv" für Maus, und Tastatur wären.
Mit den Update Packs gebe ich dir aber recht. Je nach Hardware, kann man gedrosst arbeiten gehen, oder sonst irgendeine längere Tätigkeit nachgehen.
Der Witz an der ganzen Geschichte ist aber, für viele ist das Ganze einfach nur lästig, kann ich verstehen. Ich mache dies aber unwahrscheinlich gerne. Schon als Informatiker habe ich viel lieber installiert, probiert, Treiber gesucht, Probleme gefixt. Teilweise finde ich funktionierende PCs zwar schön, und praktisch, aber irgendwo auch langweilig. Warum ich dann nicht erst recht Windows 10 nutze? Weil ich am Ende auch mal ein Ziel erreichen will, dass der PC auf längerer Sicht einwandfrei funktioniert. Und bei Windows 10 hatte ich eine nie endende Baustelle.
Selbst als Mitglied im Microsoft Insider Programm hatte ich meine Probleme, und Wünsche, publik gemacht, bekam einige hunderte Zustimmungen, Microsoft hat sie alle ignoriert.
Nein, mal ernsthaft: Sicherlich haben 08/15-Anwender tendenziell geringere Chancen auf Probleme als Intensivnutzer. Andererseits haben Intensivnutzer in aller Regel auch das Know-How, um auftretende Probleme ganz entspannt zu lösen.
Sprich, wer sich selbst als Poweruser sieht und sich gleichzeitig über (für Poweruser) unschwer lösbare Probleme mokiert, offenbart eine etwas Diskrepanz zwischen Ansprüchen und Fähigkeiten.
Wen ein DAU sich über Windows beschwert, obwohl es (auch) für DAUs ausgelegt ist, geht das absolut in Ordnung. Wer sich als Experte 1.) für das falsche Werkzeug entscheidet und 2.) dann noch nicht einmal damit klarkommt wenn's klemmt, ist einfach nur peinlich. <-- Meine ganz persönliche Meinung ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Auf meinem Laptop läuft immer noch 1803, obwohl ich mich frage, wie MS dort die 365 Tage berechnet. Vieleicht meldet 1803 im Gegensatz zu 1809 aber auch nicht, warum es sich weigert, automatisch das Update einzuspielen.
M.W.n. wurden damals keine Daten gelöscht. für die Anwender waren die Daten aber nicht mehr sichtbar, was für sie auf das Gleiche heraus kam. Sie hatten keinen blasen schimmer davon, wo Windows (auf ihre Anforderung hin) ihre Daten speichert.