Windows 10 Creator's Update: Game Mode muss explizit unterstützt werden
Microsoft ist auf der Game Developers Conference vertreten, auf der es neue Details zum Game Mode gab, der mit dem Creator's Update für Windows 10 erscheinen wird. Entwickler sollen eine vielseitige Kontrolle über den leistungssteigernden Modus erhalten und so etwa bestimmen können, welche CPU-Threads genau einem Spiel zugeordnet werden.
Ende Januar hat Microsoft den Game Mode im Windows-10-Insider-Build 15019 öffentlich gemacht und ihn infolgedessen erstmals vorgestellt: Der Spielmodus nimmt Einfluss auf den Scheduler und teilt Spielen eine erhöhte Priorität zu. Das Ganze funktioniert konsequenter als eine manuelle Änderung über den Task-Manager und geschieht automatisch. Auf der GDC hat Microsoft nun weitere Details verraten, was spielespezifische Anpassungen betrifft.
Demnach wird der Game Mode nicht automatisch bei allen Spielen angewandt, sondern muss explizit von einem Titel unterstützt werden. Dazu braucht es wenige Dutzend Zeilen Code, der sich wahlweise mit angepassten bestehenden oder neuen APIs implementieren lässt. Entwickler können genau festlegen, welche CPU-Kerne beziehungsweise Threads einem Spiel und welche Hintergrundaufgaben zugeordnet werden sollen. Bei einem Core i7-7700K könnten zum Beispiel drei Kerne einem Spiel zugeordnet werden, bei einem Ryzen 7 1800X bis zu sechs oder sieben. Nur in Ausnahmefällen, wenn Hintergrundaufgaben zwingend mehr Ressourcen brauchen, soll die Verteilung geändert werden.
Kaum Auswirkungen hat der Game Mode in seiner ersten Iteration auf Grafikkarten. Der Modus soll auch hier Spiele favorisieren und diesen feste Grafikspeicherbereiche zuordnen, die ansonsten Hintergrundprogramme oder der Desktop Windows Manager beanspruchen könnten. Microsoft möchte den Game Mode nach der Veröffentlichung mit dem Creator's Update für Windows 10 weiter ausbauen. Konkrete Pläne nannten die Redmonder noch nicht.

PCGH bitte ändern: Windows 10 Creator's Update ist Falsch, es heißt Unified Update.
Update auf die Windows 10 1703 (Creators Update) wird als Unified Update (UUP) bereitgestellt | Deskmodder.de
Beim Unified Update soll der Ryzen auch besser unterstützt werden.
Boost soll dann deutlich besser und effektiver sein. Beim FX das gleiche.
Wenn nicht, wie kommst du auf all diese Vermutungen?
Die Frage ist übrigens rhetorisch gemeint. Möchte nicht wirklich eine Antwort darauf haben.
Ich jedenfalls bin darauf gespannt.
Seit Jahren dümpelt mein 6-Kerner bei ~90% der Spiele bei max. 50% Auslastung herum, auf 2-3 Kernen wohlbemerkt.
Die Devs sind viel zu faul sich um so was zu kümmern, sonst wäre es schon lange passiert, 4+ Kerner gibt es ja nun nicht erst seit gestern.....
Stellt euch vor, die CPUs würden zukünftig voll ausgenutzt werden, dann bräuchte ich weitere 4-5 Jahre keine neue CPU kaufen.
Jeder dieser nebenläufigen Prozesse muss immer wieder auf die Ergebnisse anderer Prozesse warten, man hat Synchronisationspunkte, Stallings und andere Fallen, die einem reingrätschen.
Du wirst nie eine 100% Auslastung der CPU bei einem Spiel sehen. Und eine höhere Auslastung heißt auch nicht unbedingt, dass das Spiel besser programmiert ist. Eine gute Programmierung sieht man durch die Skalierung der Performance mit der Zahl der Kerne - aber auch nur, wenn die CPU überhaupt noch limitiert. Sonst durch gar nichts.
Finde es vor allem erschreckend wenn ich sowas bei Strategiespielen sehe... SC2 nutzt wenn überhaupt 2 Kerne.... wobei genau bei solchen Spielen Multicores eigentlich Perfekt zur Geltung kommen müssten.
Mal hoffen das es sich in naher Zukunft ändert.