Windows 10: Insider Preview Build 18836 erscheint vor ihrer Zeit
Microsoft überrascht seine Community derzeit mit dem Bereitstellen der Insider Preview Build 18836. Der ebenfalls genannte Zusatz 20H1 bedeutet, dass es sich um einen Entwicklungszweig handelt, der eigentlich erst im Frühjahr 2020 offiziell an den Start gehen soll. Eine Neuerung ist der einfachere Zugang zu Linux-Subsystemen.
Ohne großes Getöse hat Microsoft die Windows 10 Insider Preview Build 18836 bereitgestellt. Das ist an sich keine bemerkenswerte Erkenntnis, geht die Veröffentlichung von Insider Builds doch meist ohne großes Aufsehen über die Bühne. Dieses Mal allerdings verwundert die stille Veröffentlichung, denn die aktuelle Build trägt einen Zusatz, den sie eigentlich nicht tragen dürfte. 20H1 bedeutet, dass Microsoft den betreffenden Entwicklungszweig erst im Frühjahr 2020 als offizielles Update veröffentlichen möchte.
Die Build 18836 stammt aus dem Skip-Ahead-Ring, der Windows Insidern immer nur für kurze Zeit geöffnet wird und üblicherweise Builds der übernächsten Windows-10-Version enthält. Im sogenannten Fast-Ring erhalten Nutzer derzeit noch eine Version des Zweigs 19H1, die logische Folge wäre, dass der Skip-Ahead-Ring einen Vorgeschmack auf den 19H2-Zweig gewährt. Das wäre der Zweig, der im Herbst 2019 in ein Funktionsupdate mündet. Doch ihn hat Microsoft übersprungen.
Microsoft spricht von nötiger Vorlaufzeit
In der Ankündigung heißt es, dass einige der Dinge, an denen man bei 20H1 arbeitet, einen längeren Vorlauf benötigen. Welche das konkret sind, geht aus dem Beitrag aber nicht hervor. Genannt werden augenscheinlich nur unwesentlichere Änderungen, auch die Liste der geplanten Fehlerbehebungen ist überschaubar. Alles in allem mutet das Prozedere etwas seltsam an, vor allem da der Skip-Ahead-Ring nun erst einmal blockiert ist und der 19H2 hinten anstehen muss. Ganz belanglos können die Änderungen des 20H1-Zweiges also nicht sein, auch wenn Microsoft das nicht im Detail erläutert.
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Eine der Änderungen trifft im Netz jedenfalls schon auf Zustimmung. Windows Insider mit Linux-Subsystemen berichten, dass sie über Windows 10 mit besagter Build nun leichter auf ihre Subsystemdateien zugreifen können. Das Ganze erinnere an OneDrive und ermögliche zum Beispiel den Einsatz mehrerer Distros. Auch sollen sich Dateien deutlich leicher löschen, verschieben und kopieren lassen, sogar die Befehlszeile sei nutzbar.
Linux-Nutzer können sich also schon mal auf größere Änderungen einstellen - auch wenn es bis 2020 noch etwas dauert. Eventuell erschließt sich bis dahin auch, was es mit dem Vorziehen der Build im Detail auf sich hatte.
Quelle: Windows-Blog, Windows-United

Du wirst als gewöhnlicher Privatanwender also wohl nicht einfach Linux-Programme und Linux-Spiele mit grafischer Oberfläche installieren und starten können, falls du das wissen wolltest.
Im Prinzip will Microsoft den Administratoren eine Möglichkeit geben, auf den Servern direkt Windows mit Linux nutzen zu können, wo diese sonst vielleicht Linux als eigenständiges System hätten nutzen müssen, oder vielleicht gar kein Windows gekauft worden wäre.
Verbessert mich, wenn ich da falsch liege.