Windows 7: Benachrichtigungsupdate zum Ende des Supports wird ausgerollt
Microsoft verteilt aktuell an Windows 7 Service Pack 1-Nutzer das Benachrichtigungs-Update "KB 4493132". Darin wird auf das Support-Ende im Januar 2020 hingewiesen. Ab diesem Datum erhalten private Nutzer von Windows 7 Home, Professional oder Ultimate keine Sicherheitspatches und andere Updates mehr.
Microsoft verteilt aktuell ein wieder ein Benachrichtigungs-Update an alle Windows-7-Nutzer. Bei diesem Update wird der User daraufhin gewiesen, dass der generelle Support für Windows 7 am 14. Januar 2020 ausläuft. Ab diesem Datum wird es für das dann mehr als 10 Jahre alte Betriebssystem keine Software-Aktualisierungen und Sicherheitspatches geben. Wer das Pop-Up nicht sehen möchte, kann es auch ausblenden. Hierzu muss in den Einstellungen von "Windows Update" der automatische Download und die Installation deaktiviert werden. Ist dies erfolgt kann das optionale Update "KB 4493132" mit einem Rechtsklick ausgeblendet werden. Wie Heise herausgefunden hat, lässt sich alternativ auch folgender Inhalt in einer .reg-Datei speichern, um die Benachrichtigung auszublenden:
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\SipNotify]
"DateModified"=hex(b):
"LastShown"=hex(b):
"DontRemindMe"=dword:00000001
Sicherheitsupdates für Windows 7 nur gegen Geld
Für Firmenkunden und Behörden hat Microsoft ein besonderes Angebot. Dabei können gegen eine Zahlung pro Endgerät auch weiterhin Sicherheitsupdates für Windows 7 bezogen werden. Der Support des Betriebssystems kann somit bis maximal 2023 verlängert werden. Grundvoraussetzung ist ein Volumenlizenzvertrag. Die betreffenden Kunden nutzen wahlweise Windows 7 Professional oder Enterprise. Bei der Enterprise-Version kostet das Angebot "Windows 7 Extended Security Updates" 25 US-Dollar pro Gerät im ersten Jahr. Im zweiten Jahr steigt der Preis auf 50 US-Dollar, im dritten Jahr müssen Unternehmen und Behörden 100 US-Dollar pro PC mit installiertem Windows 7 Enterprise bezahlen. Der verlängerte Support mit Sicherheitsupdates ist für Nutzer von Windows 7 Professional noch teurer. Hier werden pro PC im ersten Jahr 50 US-Dollar fällig. Im zweiten Jahr müssen schon 100 US-Dollar an Microsoft überwiesen werden, danach verdoppelt sich der Beitrag.
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Fakten zum Windows 7-Benachrichtigungs-Update:
- Aktuell verteilt Microsoft - mal wieder - das Benachrichtigungs-Update "KB 4493132" an Nutzer von Windows 7. Damit wird auf das Support-Ende des Betriebssystems hingewiesen.
- Ab Januar 2020 wird es für private Nutzer von Windows 7 keine Sicherheitspatches mehr geben. Nach gut 10 Jahren wird das Betriebssystem dann also offiziell nicht mehr unterstützt.
- Nur Unternehmen und Behörden, die Windows 7 als Volumenlizenz erworben haben, können einen kostenpflichtigen Support-Service bei Microsoft buchen. Dabei wird pro lizenziertem PC abgerechnet. Ab 2023 soll es jedoch auch über diesen Weg keine Updates mehr geben.

Wobei ... ein ganz spezielles Exemplar steht einsam, versteckt, hinter dicken Brandschutztüren, in einem roten massiven Metallschrank, in einem dunklen feuchten Eck in der Firma, ... der PC läuft mit Windows XP Pro.
Die Preise pro PC sind aber auch richtig gesalzen. In Firmen stehen ja nun nicht gerade mal 1 oder 2 PCs. Wobei der hohe Preis auch eine Masche ist, Firmenkunden zu Windows 10 zu nötigen, bevor man enorm Kohle für die Windows 7 PCs pro Jahr zahlt.
Mir solls egal sein. Unseren PC haben Sie bis heute nicht auf Windows 10 umgestellt (Wir sind ja nur die kleinen einfachen Angestellten). Und meines Wissens hat der PC somit Seltenheitswert in der Firma