AtlasOS: Windows-11-Mod verspricht höhere Performance, Privatsphäre und Sicherheit

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AtlasOS ist eine recht neue Modifikation für Windows, mit der die Programmierer nahezu alle Nachteile des Betriebssystems aus dem Weg schaffen wollen.
Quelle: AtlasOS

Mit dem Open-Source-Projekt AtlasOS gibt es gleichzeitig eine recht neue Modifikation für Windows, mit der die Programmierer nahezu alle Nachteile von Microsofts Betriebssystem aus dem Weg schaffen möchten. Das betrifft eine bessere Performance unter Schonung der Hardware sowie eine höhere Sicherheit und Privatsphäre.

"Windows ist langsam, klobig und unzuverlässig. Atlas haucht Ihrem Windows-System neues Leben ein, gestaltet, um die Performance zu maximieren und die Latenz zu minimieren." So eine der vielen Beschreibungen von AtlasOS, einer schon etwas länger bekannten Modifikation im Open-Source-Format, die das Leben mit Windows vereinfachen soll. Neben verbesserter Performance versprechen die Programmierer von AtlasOS auch eine erhöhte Sicherheit und Privatsphäre. Damit könnten Anwender dem notorischen Tracking, vorinstallierten Apps und Bloatware von Mircosoft entkommen, so zumindest das Versprechen.

Microsofts Betriebssystem bekommt Frischzellenkur

AtlasOS soll auch für Gamer interessant sein, da jene mit erhöhten Frameraten bei gleichzeitig entlasteter Hardware rechnen dürfen. Das schlage sich etwa nieder in einer niedrigeren CPU-Auslastung im Hintergrund sowie geringerem RAM-Verbrauch. Was AtlasOS noch so alles bewirken können soll, haben die Entwickler im dazugehörigen Readme niedergeschrieben, zu finden im entsprechenden Repository auf Github:

  • Angepasster Energiesparplan.
  • Reduzierte Anzahl an Diensten und Treibern.
  • Deaktivierung exklusiver Audiofunktionen.
  • Deaktivierung nicht benötigter Geräte.
  • Deaktivierung der Energiesparfunktion (für PCs).
  • Deaktivierung leistungsintensiver Sicherheitsabschwächungen.
  • Automatisch aktivierter MSI-Modus auf allen Geräten.
  • Optimierte Boot-Konfiguration.
  • Optimierte Prozessplanung.

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AtlasOS als Open-Source-Projekt läuft außerdem unter der Softwarelizenz GPL-3.0 und wurde am 7. November in Version 0.3.1 veröffentlicht, wie die Programmierer feierlich über die sozialen Netzwerke wie Twitter verkündeten.

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Damit potenzielle Interessenten von AtlasOS ein Gefühl dafür bekommen, welche positiven Auswirkungen die Implementierung auf die Performance in Spielen hat, stellte einer der Programmierer einen beispielhaften Benchmark von Valorant zur Verfügung, unter der Verwendung von Windows 11 sowie einem Ryzen 7 5800X3D und einer Geforce RTX 2070. Die weiteren Systemspezifikationen sowie die Vorgehensweise und welche Software verwendet wurde, erfahren Sie im entsprechenden Beitrag im AtlasOS-Forum.

Quelle: AtlasOS, Github

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    • Kommentare (46)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGHextreme PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von X-CosmicBlue
        Einfach mal ausprobieren....und siehe da, meine Bedenken sind verflogen.
        Warum?
        Die "Installation" erfolgt über ein Playbook.
        Um das Playbook anzuwenden, benötigt man zwar ein weiteres Programm, dieses muss allerdings nicht installiert werden.
        Das Playbook ist allerdings keine ausführbare Datei, sondern eher eine Art Konfigurationsdatei, welche Windows-Features installiert bzw deinstalliert werden sollten, welche Windows-Dienste laufe und welche deaktiviert werden sollen.

        All das läßt sich dann noch weiter einstellen, bevor man das Playbook anwendet.
        Wenn man als die UAC weiterhin laufen lassen möchte, dann ist das kein Problem.

        Auf meinem Laptop läuft inzwischen Tiny11 + ReviOS, ersteres ist eine angepasste Windows11-ISO, letzteres ein dazu kompatibles Playbook (AtlasOS läuft nicht auf Tiny11, dafür müssten mehr Windows-Features installiert sein, die Tiny11 einfach nicht mitliefert).

        Ich muss allerdings gestehen, dass bisher nur ReviOS ausprobiert habe.
        AtlasOS teste ich mal bei Gelegenheit auf meinem PC.
        habe atlas aufm pc und absolut keine probleme. hättest du den beitrag nicht kommentiert(benachrichtigung) wäre mir nicht mal mehr bewusst gewesen, dass ich es benutze. es läuft einfach
      • Von PCGHextreme PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von X-CosmicBlue
        Einfach mal ausprobieren....und siehe da, meine Bedenken sind verflogen.
        Warum?
        Die "Installation" erfolgt über ein Playbook.
        Um das Playbook anzuwenden, benötigt man zwar ein weiteres Programm, dieses muss allerdings nicht installiert werden.
        Das Playbook ist allerdings keine ausführbare Datei, sondern eher eine Art Konfigurationsdatei, welche Windows-Features installiert bzw deinstalliert werden sollten, welche Windows-Dienste laufe und welche deaktiviert werden sollen.

        All das läßt sich dann noch weiter einstellen, bevor man das Playbook anwendet.
        Wenn man als die UAC weiterhin laufen lassen möchte, dann ist das kein Problem.

        Auf meinem Laptop läuft inzwischen Tiny11 + ReviOS, ersteres ist eine angepasste Windows11-ISO, letzteres ein dazu kompatibles Playbook (AtlasOS läuft nicht auf Tiny11, dafür müssten mehr Windows-Features installiert sein, die Tiny11 einfach nicht mitliefert).

        Ich muss allerdings gestehen, dass bisher nur ReviOS ausprobiert habe.
        AtlasOS teste ich mal bei Gelegenheit auf meinem PC.
        habe atlas aufm pc und absolut keine probleme. hättest du den beitrag nicht kommentiert(benachrichtigung) wäre mir nicht mal mehr bewusst gewesen, dass ich es benutze. es läuft einfach
      • Von X-CosmicBlue BIOS-Overclocker(in)
        Einfach mal ausprobieren....und siehe da, meine Bedenken sind verflogen.
        Warum?
        Die "Installation" erfolgt über ein Playbook.
        Um das Playbook anzuwenden, benötigt man zwar ein weiteres Programm, dieses muss allerdings nicht installiert werden.
        Das Playbook ist allerdings keine ausführbare Datei, sondern eher eine Art Konfigurationsdatei, welche Windows-Features installiert bzw deinstalliert werden sollten, welche Windows-Dienste laufe und welche deaktiviert werden sollen.

        All das läßt sich dann noch weiter einstellen, bevor man das Playbook anwendet.
        Wenn man als die UAC weiterhin laufen lassen möchte, dann ist das kein Problem.

        Auf meinem Laptop läuft inzwischen Tiny11 + ReviOS, ersteres ist eine angepasste Windows11-ISO, letzteres ein dazu kompatibles Playbook (AtlasOS läuft nicht auf Tiny11, dafür müssten mehr Windows-Features installiert sein, die Tiny11 einfach nicht mitliefert).

        Ich muss allerdings gestehen, dass bisher nur ReviOS ausprobiert habe.
        AtlasOS teste ich mal bei Gelegenheit auf meinem PC.
      • Von Registrierzwang Software-Overclocker(in)
        Zitat von Rakyr
        Naja, TPM hat auch rein garnichts mit OpenSource zu tun. Der Sinn davon ist (unter anderem), nicht signierte Software/treiber beim booten zu erkennen. Darauf zu sagen dass TPM einen daran hindern kann gewisse Software auszuführen ist zwar technisch korrekt, aber sinngemäß total daneben. Abrechnung von Clouddiensten? Nein, abgesehen davon dass deine Keys, die dich als dich identifizieren, im TPM liegen können. Aber ein Cloudanbieter braucht garnix von deinem PC um dir eine Rechnung auszustellen oder zu wissen wieviel du diverse Services benutzt hast.
        Es gab mal Probleme diverse andere OS mit UEFI zu installieren, das ist richtig, aber im schlechtesten Fall deaktiviert man halt SecureBoot.
        Wer hat was gesagt, das TPM was mit Open Source zu tun hat? Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass das, was Microsoft damit macht, nichts mit dem zu tun hat, was man sonst mit Open Source gedenkt zu machen.
        Microsoft nutzt das TPM eher aus kommerziellen Gründen.
        Und ja, Bezahlvorgänge und/oder Transaktionen sicher machen wird halt u.a. mit Verschlüsselung und damit auch mit (X509)Zertifikate gemacht. Dafür kann man halt auch das TPM nutzen, also als Key Storage. Wir können es auch einfach abkürzen. TPM Nutzung bei Microsoft hat halt (fast) immer den Kommerz im Hinterkopf...
      • Von Rakyr Freizeitschrauber(in)
        Zitat von hotfirefox
        nTc21 hat Recht, mit TPM kann ich beschnitten werden in meinem tun und handeln mit meiner Hardware und Software.
        Zitat von Registrierzwang
        Haha, der war gut. Das TPM wird, richtig, auch für Sicherheitsfunktionen genutzt, aber man kann genauso gut auch damit den Einsatz "fremder" Nicht-Microsoft-Software limitieren oder sogar blockieren (wie bspw. Booten anderer Betriebssysteme via UEFI).
        Und alles was mit Lizenzierung und Bezahlung (bspw. Micro-Payment) zu tun hat, kann man damit auch implementieren (gut für's Abrechnen von Cloud-Diensten).
        Entspricht also nicht wirklich dem Gedanken der Open Source Software, was damit tatsächlich (von Microsoft) gemacht wird.
        Naja, TPM hat auch rein garnichts mit OpenSource zu tun. Der Sinn davon ist (unter anderem), nicht signierte Software/treiber beim booten zu erkennen. Darauf zu sagen dass TPM einen daran hindern kann gewisse Software auszuführen ist zwar technisch korrekt, aber sinngemäß total daneben. Abrechnung von Clouddiensten? Nein, abgesehen davon dass deine Keys, die dich als dich identifizieren, im TPM liegen können. Aber ein Cloudanbieter braucht garnix von deinem PC um dir eine Rechnung auszustellen oder zu wissen wieviel du diverse Services benutzt hast.
        Es gab mal Probleme diverse andere OS mit UEFI zu installieren, das ist richtig, aber im schlechtesten Fall deaktiviert man halt SecureBoot.
      • Von Blue_Laguna PC-Selbstbauer(in)
        Super Projekt, aber nichts für mich mein Win10 ist schon optimiert und ist nebenbei eine LTSC Version welche vieles von Home und Pro nicht einmal enthält.
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