Microsoft ist diesmal unschuldig: Galaxy Connect App sorgt bei Windows 11 für Probleme
Einigen Nutzern von Samsung-Geräten mit Windows 11 wurde in letzter Zeit der Zugriff auf Laufwerk C verweigert. Verursacht werden soll dieses Problem aber ausnahmsweise nicht durch Windows-Updates.
Im Netz haben sich Berichte darüber angesammelt, dass Nutzer von Samsung-Geräten nach Aufspielen des Windows-11-Sicherheitsupdates vom Februar (KB5077181) und nachfolgenden Updates keinen Zugriff mehr auf das Laufwerk C erhalten haben. Anwender sollen dann mit der Meldung "C:\ ist nicht zugänglich - Zugriff verweigert" konfrontiert worden sein.
Microsoft erklärt dazu, dass so der Zugriff auf Dateien sowie der Start einiger Anwendungen blockiert worden sein sollen. Das Unternehmen aus Redmond will allerdings in Zusammenarbeit mit Samsung ermittelt haben, dass das Problem dieses Mal nicht bei Windows 11 liegt, was für Nutzer des Betriebssystems und dessen Kritiker nach diversen Fällen allerdings naheliegend gewesen wäre.
Samsungs Bloatware bringt Win11-Nutzer in Schwierigkeiten
So soll das Problem, welches den Zugriff auf Laufwerk C blockiert, in der Samsung Galaxy Connect App begründet liegen. Eine zeitliche Nähe der Problemberichte zum Patch-Dienstag im März ist laut Microsoft daher rein zufällig und es gebe keine Zusammenhänge mit aktuellen oder früheren Windows-11-Updates. Betroffen seien demnach Samsung-Galaxy-Book-4- und Desktop-Modelle mit Windows 11 (Versionen 24H2 und 25H2). Zu Letzteren zählt Microsoft eine ganze Reihe von Modellnummern auf. Wie genau sich die Problematik äußert, erklärt Microsoft auf seiner Webseite, welche die bekannten Fehler listet:
"Das Problem tritt auf betroffenen Geräten auf, wenn Benutzer gängige Aktionen ausführen, wie beispielsweise auf Dateien zugreifen, Anwendungen starten oder administrative Aufgaben erledigen, und erfordert über die üblichen Vorgänge hinaus keine besonderen Maßnahmen seitens des Benutzers. In einigen Fällen können Benutzer aufgrund von Berechtigungsfehlern zudem keine Berechtigungen erweitern, Updates deinstallieren oder Protokolle erfassen."
Als erste Lösungsmaßnahme wurde die Samsung Galaxy Connect App vorübergehend aus dem Microsoft Store entfernt, um weiteren Installationen zuvorzukommen. Samsung habe indes eine stabile Vorgängerversion der App erneut veröffentlicht, um ein Auftreten des Problems auf weiteren Geräten zu verhindern. Die zwei Unternehmen seien zudem aktuell damit beschäftigt, eine Lösung für bereits betroffene Samsung-Geräte zu erarbeiten.
Dieser Fall zeigt exemplarisch, dass vorinstallierte, selten bis gar nicht benötigte OEM-Software, bekannt als Bloatware, zu Problemen auf Geräten führen kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, könnte eine Neuinstallation des Betriebssystems Windows 11 über die ISO-Datei von Microsoft in Betracht ziehen.
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Quelle: Microsoft


Lügen und Clickbait, das neue Zeter und Mordio, wurden geschrien.
Und hier jetzt andersherum.
Ich könnt kotzen, lest halt nicht nur Überschriften.
Ich wollt mich nur mal im Namen aller Redakteure und Schreiberlinge auskotzen, die das aufgrund der erforderlichen Professionalität nicht können.