Microsoft unbeirrt: Windows Recall bekommt Desktop-Analyse-Feature
Windows Recall wird zwar verschoben, doch die Arbeiten daran setzt Microsoft weiter unbeirrt fort. Im jüngsten Canary-Build ist ein neues "Screenray"-Feature aufgetaucht, das zur "Analyse von Momentaufnahmen" dient.
Vor rund einer Woche kündigte Microsoft "Windows Recall" an - eine Funktion, die noch vor ihrem Release im Kreuzfeuer der Kritik steht. Bei kompatiblen "KI-PCs" mit Copilot Plus werden (vereinfacht formuliert) sämtliche Bildschirminhalte aufgezeichnet, damit Nutzer auf ein "umfassendes Archiv" sämtlicher Aktivitäten zugreifen können. Für Datenschützer ein nachvollziehbarer Albtraum und Grund zum Sturmlauf gegen das Feature, weshalb Microsoft inzwischen zumindest etwas zurückruderte und den Release von Windows Recall auf unbestimmte Zeit verschoben hat.
Derzeit ist Windows Recall ausschließlich als Vorschaufunktion im Windows Insider Programm verfügbar. Im zugehörigen "Canary"-Build 26236.5000 wurde nun ein weiteres Feature entdeckt, was im Zuge der KI-Funktion eingeführt werden soll und potenziell ähnlichen Zündstoff bietet: "Screenray" soll es Nutzern ermöglichen, Bildschirminhalte analysieren und weiterführende Informationen abfragen zu lassen. Mit dem Tastenkürzel [Windows-Taste]+[Umschalttaste]+[D] lässt sich Screenray aktivieren.
Wie Microsoft im zugehörigen Support-Beitrag erklärt, analysiert Screenray, "was in der Momentaufnahme enthalten ist". Je nach Elementtyp sollen Nutzer wiederum unterschiedliche Möglichkeiten erhalten, was mit den analysierten Inhalten anzustellen ist. Bilder aus der Momentaufnahme können etwa in weitere fotobezogene Apps wie Paint übergeführt werden, während Texte in Editoren kopiert oder an ein Übersetzungs-Tool weitergegeben werden können.
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Aber wer tut sich freiwillig so etwas an?
OHNE mich !!!
Nur läuft auch von dort nicht immer alles auf Anhieb. Manche Spiele werden nicht mit allen Redistributables ausgeliefert, die müssten dann separat runtergeladen werden (falls MS dafür überhaupt noch Offline-Installer anbietet...). Und das macht sich natürlich erst bemerkbar wenn man das Spiel tatsächlich starten will, das heißt man müsste wenn man ein großes Archiv an Offline-Installern hat jedes einmal durchtesten... Das müsste man zwar auf Linux auch tun, aber da gibt es zumindest Mittel und Wege das unabhängig von Microsoft zu tun.
Und manche Spiele setzen wie gesagt bestimmte Windows-Updates voraus, was sich schwierig gestaltet auf einem Offline-Rechner den man ja garnicht updaten will. Im Zweifelsfall hilft es oft, auf PCgamingwiki nach möglichen Patches/Fixes zu schauen. Aber das müsste man dann wieder auf einem Zweitrechner machen. Außerdem möchte ich Microsoft wirklich nicht den gefallen tun, Windows noch länger als nötig weiterzunutzen. Deshalb steige ich lieber komplett auf Linux um. Sobald aber die ersten Spiele Windows 11-Exklusiv werden, oder auf Windows 10 schlechter laufen als auf 11, wird bei mir die Windowspartition endgültig plattgemacht.