Windows 11 24H2: Weiter PCs von BSOD betroffen, auch die Kamera macht Probleme

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Windows 11 24H2: Weiter PCs von BSOD betroffen, auch die Kamera macht Probleme
Quelle: Microsoft

Das Update 24H2 für Windows 11 sorgt weiter für massive Probleme. Weitere PCs stürzen ab, insbesondere Laptops von Asus, und auch die Kamera kann betroffen sein.

Anfang des Monats hat Microsoft das umfangreiche Update 24H2 für Windows 11 veröffentlicht. Das bringt einige neue Features, vor allem aber Schwierigkeiten. Die Probleme betreffen Spiele, aber auch grundlegendere Funktionen wie den Zugang zum Internet oder sfc /scannow. Die schlechten Neuigkeiten rund um das Update reißen aber einfach nicht ab. Jetzt gibt es weitere Probleme, die sogar dazu geführt haben, dass Microsoft das Update auf Asus-PCs zurückgezogen hat. Bei bestimmten Modellen hatte das Update nämlich zu Bluescreens geführt. Ob die Probleme auf Asus-Laptops beschränkt sind, ist dabei derzeit unklar.

Tatsächlich sind nicht alle Asus-PCs vom Update ausgeschlossen. Im Fokus stehen wohl Laptops der Serien X415KA und X515KA. Dabei handelt es sich um Einsteiger-Modelle, die vor allem bei Studierenden und Büromitarbeitern verbreitet sind. Bei diesen führt das Update zum BSOD ("Blue Screen of Death"). Sobald Asus Firmware-Updates für diese Modelle ausgerollt hat, sollte auch das Windows-Update wieder verfügbar sein. Berichten zufolge treten ähnliche Schwierigkeiten allerdings auch bei Laptops anderer Hersteller, unter anderem Lenovo, auf.

Eine weitere Fehlerquelle ist die Kamera. Mehrere User berichten über Freezes bei der Nutzung von Face Scans oder Windows Hello. Bis Microsoft das Problem behoben hat, hilft hier nur die Rückkehr zu Version 23H2. Zu guter Letzt ist auch die beliebte Audio-App VoiceMeeter betroffen. Nach dem Update führt der Start der Anwendung zu einem Speicherfehler und in der Folge ebenfalls zum BSOD.

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Quelle: windowslatest.com

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cleriker
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die Treiber von Creative sind schon seit Windows XP dafür bekannt, bei gefühlt jedem größeren Windowsupdate zu zocken und bei neueren Windows Versionen teilweise gar zu streiken.
        Wenn jetzt also ein Windowsupdate kommt, der Treiber von Creative anschließend Mist ausspuckt, während alte Asus Xonar und noch ältere Auzentech weiterhin tadellos laufen, dann sieht es zumindest für mich so aus als sei das Problem nicht auf Seiten Microsoft, sondern bei Creative zu suchen, die ihre Treiber scheinbar anders einbinden.

        Im Bastel-PC sitzt beispielsweise eine Xonar DSX 7.1, die von 2012 ist und hat 2015 einen Frickeltreiber bekommen, der den Win7 Treiber für Win10 angepasst hat. Das war's. Dennoch läuft die Karte unter Win11 und 24H2 mit diesem alten Treiber einfach weiter.

        Was also soll Microsoft eurer Auffassung nach getan haben, um gezielt nur aktuelle Creative Treiber zu verbiegen?
        Also ich habe jetzt seit 1997 ununterbrochen Creative-Soundkarten im System und ich hatte nicht einmal Probleme bei einem Windows-Update. Die Treiber allgemein sind frickelig, keine Frage – zu Live!-Zeiten war ich froh, wenn einer von zehn funktionierte, wie er sollte und es war nie der neueste. Aber wenn ich mal einen hatte, musste eigentlich nur noch "never change a running system" beachtet werden. Dass du in deinem Beispiel zwischen Auzentech und Creative unterscheidest, obwohl sämtliche populäreren Produkte ersterer Creative-Technik und -Treiberbasis nutzen, weist ebenfalls auf eine andere Ursachenlage hin.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cleriker
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die Treiber von Creative sind schon seit Windows XP dafür bekannt, bei gefühlt jedem größeren Windowsupdate zu zocken und bei neueren Windows Versionen teilweise gar zu streiken.
        Wenn jetzt also ein Windowsupdate kommt, der Treiber von Creative anschließend Mist ausspuckt, während alte Asus Xonar und noch ältere Auzentech weiterhin tadellos laufen, dann sieht es zumindest für mich so aus als sei das Problem nicht auf Seiten Microsoft, sondern bei Creative zu suchen, die ihre Treiber scheinbar anders einbinden.

        Im Bastel-PC sitzt beispielsweise eine Xonar DSX 7.1, die von 2012 ist und hat 2015 einen Frickeltreiber bekommen, der den Win7 Treiber für Win10 angepasst hat. Das war's. Dennoch läuft die Karte unter Win11 und 24H2 mit diesem alten Treiber einfach weiter.

        Was also soll Microsoft eurer Auffassung nach getan haben, um gezielt nur aktuelle Creative Treiber zu verbiegen?
        Also ich habe jetzt seit 1997 ununterbrochen Creative-Soundkarten im System und ich hatte nicht einmal Probleme bei einem Windows-Update. Die Treiber allgemein sind frickelig, keine Frage – zu Live!-Zeiten war ich froh, wenn einer von zehn funktionierte, wie er sollte und es war nie der neueste. Aber wenn ich mal einen hatte, musste eigentlich nur noch "never change a running system" beachtet werden. Dass du in deinem Beispiel zwischen Auzentech und Creative unterscheidest, obwohl sämtliche populäreren Produkte ersterer Creative-Technik und -Treiberbasis nutzen, weist ebenfalls auf eine andere Ursachenlage hin.
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Also meine Kiste hat das Update mittlerweile auch bekommen und es funzt alles reibungslos. Ich habe die Soundbar SB Katana V2X und auch die macht keine Probleme. Wobei die ja extern über USb läuft... Da gibts keinen Creative Treiber, nur die Creative App, die man theoretisch auch weglassen könnte. Aber auch die läuft ohne Probleme.

        Der Copilot ist zwar da (und zum Schweigen gebracht), aber Recall ist nicht vorhanden. Zum Glück, auf den Scheiß kann ich verzichten.
        Ich habe die allerdings die Enterprise Version, vieleicht ist es in Home und Pro anders?
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von RyzA
        Aber das Windows 11 24H2 Update ist doch sowieso optional oder?
        Optional sind die alle - man muss sich nur manuell dafür entscheiden etwas nicht zu wollen und die passenden Settings treffen was teilweise nur in der Pro Version überhaupt geht.
        Wenn du nix machst was auf 99% aller Nutzer zutreffen sollte bekommste alle Updates irgendwann reingeschoben (je nachdem wie verbuggt es ist kann der Ort wo es reingeschoben wird variieren ).
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Alle Windows Updates 30 Tage (mindestens) zurückstellen ist die erste Gruppenrichtlinie die ich bei allen neu aufgesetzten PCs mache.

        Damit umschifft man 99% des verbuggten Mists weil die meisten Bugs dann behoben sind bevor man das Update bekommt.
        Mache ich auch immer.

        Aber das Windows 11 24H2 Update ist doch sowieso optional oder?
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die Treiber von Creative sind schon seit Windows XP dafür bekannt, bei gefühlt jedem größeren Windowsupdate zu zocken und bei neueren Windows Versionen teilweise gar zu streiken.
        Wenn jetzt also ein Windowsupdate kommt, der Treiber von Creative anschließend Mist ausspuckt, während alte Asus Xonar und noch ältere Auzentech weiterhin tadellos laufen, dann sieht es zumindest für mich so aus als sei das Problem nicht auf Seiten Microsoft, sondern bei Creative zu suchen, die ihre Treiber scheinbar anders einbinden.

        Im Bastel-PC sitzt beispielsweise eine Xonar DSX 7.1, die von 2012 ist und hat 2015 einen Frickeltreiber bekommen, der den Win7 Treiber für Win10 angepasst hat. Das war's. Dennoch läuft die Karte unter Win11 und 24H2 mit diesem alten Treiber einfach weiter.

        Was also soll Microsoft eurer Auffassung nach getan haben, um gezielt nur aktuelle Creative Treiber zu verbiegen?
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