Windows 10: Microsoft mit 100-Tage-Countdown für Gratis-Upgrade
Das Angebot für das kostenlose Windows-10-Upgrade läuft am 28. Juli 2016 aus - und Microsoft weist in einer aktuellen Pressemitteilung darauf hin, dass der Countdown für die Aktion noch rund 100 Tage läuft. Zuletzt wurde gemutmaßt, dass Microsoft die auf ein Jahr ausgelegte Umstiegsaktion womöglich verlängert.
Microsoft weist in einer aktuellen Pressemeldung zum Thema Windows 10 darauf hin, dass ab dem 20. April noch 100 Tage Zeit ist, das für qualifizierte Rechner kostenlose Upgradeangebot auf Windows 10 wahrzunehmen. Die auf ein Jahr angelegte Aktion läuft demnach am 28. Juli aus und zuletzt wurde nicht ganz zu Unrecht darüber spekuliert, dass Microsoft das Angebot möglicherweise noch einmal verlängert. Immerhin deuten die weltweiten Nutzungszahlen von Windows 10 nicht unbedingt darauf hin, dass das aktuelle Microsoft-Betriebssystem in der Breite gut ankommt, auch wenn zum Beispiel Spieler mehrheitlich auf Windows 10 umgestiegen sind. So weist auf Steam die 64-Bit-Version von Windows 10 die stärkste Verbreitung aus, nimmt man 32 und 64 Bit zusammen, besitzt Windows 7 noch einen kleinen Vorteil.
Doch eine Verlängerung des Gratis-Updates steht wohl nicht mehr zur Diskussion, denn in der erwähnten Pressemitteilung zur Akzeptanz von Windows 10 in Unternehmen bleibt Microsoft beim bisher ausgerufenen Kurs, Windows 10 nach einem Jahr am Markt kostenpflichtig zu machen - was der Verbreitung bei Endkunden nicht unbedingt einen neuen Schub bringen dürfte. Doch Windows 10 soll sich auch bei Firmen schnell verbreiten und nach einer aktuellen Umfrage von techconsult scheint Microsoft hier alles richtig zu machen. Windows 10 sei bereits heute "das bislang am schnellsten wachsende Betriebssystem im Unternehmensumfeld", so Microsoft. 45 Prozent der Befragten geben als Migrationsgrund an, stets die aktuelle Software nutzen zu wollen. 31 Prozent der Firmen entschieden sich für Windows 10, da es "gezielt auf Datenschutz ausgerichtet" sei.
Gespannt darf man sein, wie Microsoft die letzten 100 Tage des Gratisangebotes nutzt, um bei potenziellen Umsteigern, also Nutzern von Windows 7 und Windows 8.1, die Werbetrommel zu rühren. Immer wieder fiel Microsoft durch vermeintliche Zwangswerbung auf, Windows 10 wurde zwischendurch bei einigen Usern über Windows Update als empfohlenes Update ausgeliefert. Auch dann, wenn die Bereitstellung empfohlener Updates wie kritische Updates durch den User deaktiviert war. Die ersten DirectX-12-Spiele wie Quantum Break oder Gears of War Ultimate sollten eigentlich Werbung für die Windows-10-exklusive Schnittstelle machen, aufgrund von vielen technischen Problemen zum Start darf das Unterfangen aber nicht als gelungen bezeichnet werden.
Die Leute müssen verstehen das aktuell Internet of things ein großes Thema ist, alles wird vernetzt und spätestens da werden die sich immer mehr damit beschäftigen müssen.
Ich werde auch ab und an mal gefragt wie man Daten retten kann von einer Platte die schon klinisch tot ist. Wenn ich die nach dem Backup frage - kommt n Schulterzucken zurück
Das ist kein DAU (der kennt das ja mittlerweile), das ist einfach ein dummer User, kanns net anders sagen.
Die Leute müssen verstehen das aktuell Internet of things ein großes Thema ist, alles wird vernetzt und spätestens da werden die sich immer mehr damit beschäftigen müssen.
Und der Handwerker, der am PC seine Lohnabrechnungen macht, der muss selber so gut wie Nichts vom PC verstehen. Wenn er ein Problem hat, dann fragt er einen Bekannten.
Meine Frau arbeitet als MTA in einem Forschungsinstitut im Uniklinikum. Das Computerwissen, das sie benötigt beschränkt sich auf Excel und E-Mail schreiben. Gibt es Probleme am PC, wird die IT Abteilung angerufen. O-Ton: "Dafür sind die ja da..."
Der Kassierer an der Computerkasse braucht genau 0,0 Computerkenntnisse, um die Kasse bedienen zu können.
Der Kurierfahrer braucht 0,0 Computerkenntnisse, um seinen Scanner bedienen zu können.
Und das kann man noch lange so weiterführen...
Und genauso ist es beim PC. Millionen von Menschen können einen PC einschalten und ein Programm starten. Die Wenigsten kennen sich aber mit dem PC aus und können sich bei Problemen selber helfen. Und das wird sich auch nicht ändern. Denn die Wenigsten interessieren sich wirklich für PCs, in der Form, wie wir es hier tun.
Cryon1c wir beide werden alt. In der Tat ist es eher 30 als 20 Jahre her
Vor 20 Jahren konnten das meine Eltern zwar noch nicht, aber da gab es die ersten PCs bei Aldi und co.
Gerade die Generation über 40 hat noch massive Probleme mit Windows und die ganzen Funktionen. Das sehe ich bei uns in der Firma und noch schlimmer z.B. bei Juristen (zeitweise Nebenjob meiner Frau).
Zu der Lizenz Geschichte:
Natürlich kannst du nicht die Lizenz auf ein neues Produkt übertragen. Neues Produkt neue Lizenz. Ist ja jetzt eine Weile her, wo ich das Update durchgeführt habe, aber ich meine man muss explizit den Lizenzbedingungen noch mal zustimmen bevor das update selbst losgeht. Dazu verliert man ja gleichzeitig die alte Lizenz nicht. Man kann jederzeit zurück auf Windows <10 gehen. Daher kann ich nicht ganz die Empörung nachvollziehen. Vielleicht gibst du mir noch mal ein wenig ausgeführter wieder, was genau das Problem für dich ist.