Windows 10: Microsoft lässt sich die Support-Verlängerung einiges kosten

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Windows 10: Microsoft lässt sich die Support-Verlängerung einiges kosten
Quelle: Microsoft

Kommendes Jahr im Herbst ist Schluss mit der Unterstützung von Windows 10. Unternehmen können sich aber über drei Jahre für einen sich stets verdoppelnden Preis weiterhin Sicherheitsupdates zukommen lassen.

Mit Windows 10 konnte Microsoft über viele Jahre hinweg Kunden zufriedenstellen, doch irgendwann heißt es auch für diese Iteration des bekannten Betriebssystems davon Abschied zu nehmen. Seit 2021 betreibt Microsoft Windows 11 und ist darauf bedacht, langsam, aber sicher alle Windows-Kunden zur neuesten Version zu "schubsen". Am 14. Oktober 2025 läuft daher die Unterstützung für Windows 10 aus. Das bedeutet, dass weder Sicherheitsupdates noch Fehlerbehebungen, Funktionsverbesserungen oder Lösungen für Sicherheitsprobleme mehr ab diesem Punkt für Windows 10 zur Verfügung gestellt werden.

Windows 10 länger sicher nutzen - So soll es gelingen

Damit Kunden auch noch über 2025 hinaus Sicherheitsupdates für Windows 10 erhalten können, bietet Microsoft vorerst nur für kommerzielle Unternehmen das ESU-Programm (Extended Security Update) an. Somit bekommen Unternehmen noch bis zu drei Jahre lang Unterstützung für Windows 10, bis sie dann "endlich", aus Sicht von Microsoft, den Wechsel vollziehen.

Denn ESUs sind nicht als langfristige Lösung gedacht, sondern als vorübergehende Überbrückung, wie Microsoft in einem diese Woche erschienenen Blog erklärt. "ESUs enthalten keine neuen Funktionen, nicht sicherheitsrelevante Korrekturen oder Designänderungswünsche. Das ESU-Programm erweitert den technischen Support für Windows 10 nicht", so Jason Leznek von Microsoft. Unternehmen sollen dabei drei Möglichkeiten besitzen, um auf das ESU-Programm zuzugreifen: entweder über die traditionelle 5-mal-5-Aktivierungsschlüsselmethode, eine cloudbasierte Aktivierungsmethode oder die Aktivierung, die im Windows-365-Abonnement enthalten ist.

Die Support-Verlängerung für Windows 10 kostet laut Microsoft pro Gerät 61 US-Dollar im ersten Jahr und soll sich jedes Jahr verdoppeln. Demnach würde der Preis im nächsten Jahr 122 und schließlich 244 US-Dollar kosten. Microsoft betont, dass es sich um ein kumulatives Programm handele. Sollten Unternehmen daher im zweiten Jahr einsteigen, müssen sie trotzdem für das erste Jahr nachzahlen. Wer sich hingegen für die cloudbasierte Aktivierungsmethode des ESU-Programms entscheidet, soll einen Rabatt von 25 Prozent erhalten und im ersten Jahr statt 61 nur 45 US-Dollar zahlen müssen. Wie Microsoft mit Endkunden oder etwa Schulen beim Thema Windows-10-Updates künftig verfährt, ist bisher nicht klar.

Quelle: Microsoft

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von flozn Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bynemesis
        Dieses mimimi um jede Windows Version ist einfach nur kindisch.
        Ich war noch mit jeder neuen Windowsversion halbwegs zufrieden (außer ME und 8), aber Windows 11 geht mir richtig auf den Keks. Im Vergleich zu Win10 völlig unbrauchbares Startmenü (was zum Teufel soll das?!); minimalistisches Kontextmenü erfordert für vieles zwei Klicks (oder man switched generell auf das alte mit allen Einträgen - sieht halt wie ein Fremdkörper aus); diverse Settings und Funktionen wurden wild und ohne erkennbares System herumgeschoben und ständig werde ich mit AI dies-und-das belästigt.

        Ich arbeite fast nur noch mit Tastaturkürzeln und Windowstaste + Programm/Funktion eintippen, weil die UI - zumindest für mich - sowas von unintuitiv geworden ist.
      • Von flozn Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bynemesis
        Dieses mimimi um jede Windows Version ist einfach nur kindisch.
        Ich war noch mit jeder neuen Windowsversion halbwegs zufrieden (außer ME und 8), aber Windows 11 geht mir richtig auf den Keks. Im Vergleich zu Win10 völlig unbrauchbares Startmenü (was zum Teufel soll das?!); minimalistisches Kontextmenü erfordert für vieles zwei Klicks (oder man switched generell auf das alte mit allen Einträgen - sieht halt wie ein Fremdkörper aus); diverse Settings und Funktionen wurden wild und ohne erkennbares System herumgeschoben und ständig werde ich mit AI dies-und-das belästigt.

        Ich arbeite fast nur noch mit Tastaturkürzeln und Windowstaste + Programm/Funktion eintippen, weil die UI - zumindest für mich - sowas von unintuitiv geworden ist.
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von m33ow
        Kommt es mir nur so vor oder wurde Win10 dann kürzer supported wie Win7 oder XP? Habe damals schon gemurrt und Win10 nur für Dx12 draufgeklatscht. Hatte auch keinen Mehrwert... im Vgl. zu Win7 Prof.
        Same. Der einzige Grund für Win10 war DX12.
        Solange es keine Game relevanten Features für Win11(Direct Storage?)/12 gibt, bleibe ich bei Win10.

        Der beste Virenschutz sitzt immernoch vorm PC, zumal heutzutage ja sowieso weniger Viren und mehr Phishing, o. ä passiert.

        Weniger versierten Nutzern (wie oft ältere Menschen) empfehle ich aber natürlich ein aktuelles Windows
      • Von m33ow
        "Orrrr nö, ich will kein Windows 11 oder 12, mir erschließt sich der Mehrwert nicht. Auf KI Gedöns kann ich ebenso verzichten" -_-

        Kommt es mir nur so vor oder wurde Win10 dann kürzer supported wie Win7 oder XP? Habe damals schon gemurrt und Win10 nur für Dx12 draufgeklatscht. Hatte auch keinen Mehrwert... im Vgl. zu Win7 Prof.
      • Von TriadFish Software-Overclocker(in)
        Zitat von dw71
        Ich weiß, wie ich mit dem Support-Ende von Windows 10 umgehe... ich wechsle auf gar keinen Fall zu Windows 11, schaue mir zur gegebenen Zeit aber Windows 12 genau in Testberichten, Youtube-Videos usw. an, und wenn mir das nicht zusagt, bleibe ich bei Windows 10 ohne Support.
        Das ist aus Sicherheitsgründen echt keine gute Idee...
      • Von Bandicoot Volt-Modder(in)
        Nächstes Jahr den Schrott draufspielen, reicht mir schon auf Arbeit.
        Leider muss man ja, und Linux wirds auf Garantie nie!
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