Windows 11: Microsoft will Betriebssystem-Updates modularer machen
Um das Betriebssystem auch außerhalb von neuen Build-Versionen aktuell halten zu können, möchte Microsoft Windows 11 modularer aufbauen. So gibt es nun die Update Stack Packages.
Microsoft hat den Installationszeitpunkt von Updates bei Windows 11 geändert. Standardmäßig ist nun der Benachrichtigungsassistent aktiviert. Hierbei versucht Microsoft zu ermitteln, in welcher Zeitspanne viele Nutzereingaben stattfinden und definiert diese als Nutzungszeit. Während dieser Zeit werden keine Updates heruntergeladen. Künftig will das Unternehmen Aktualisierungen für Windows 11 modularer machen und verteilt dazu an Windows Insider sogenannte "Update Stack Packages".
Welche Update-Pakete bietet Microsoft in Windows 11 an?
Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von Bugfixes und Anpassungen der Shell-Komponenten, die bislang immer ein Feature-Update erfordert haben. Mit der Version 822.124.211.0 soll das Update-Verhalten verbessert werden. Zudem verteilt Microsoft auch die "Online Service Experience Packs", um neue Web-Features innerhalb von Windows einbauen zu können, ohne eine neue Build-Version erstellen zu müssen. Allerdings gibt es für größere Änderungen sowie den Support von neuer Hardware nach wie vor jedes Jahr ein kostenloses, optionales Feature-Update.
Nutzer haben jedoch die freie Wahl, ob und wann sie diese neue OS-Version installieren wollen. Jede Version von Windows 11 erhält 24 Monate lang Bugfix- und Sicherheitsupdates. Neben den "Update Stack Packages und den Experience-Packs bietet Microsoft auch weiterhin kumulative Sicherheits- und Fehlerbehebungs-Patches an, die keinerlei neue Funktionen beinhalten und lediglich für die Stabilität und Sicherheit des Betriebssystems sorgen sollen.
Microsoft offeriert folgende Update-Arten bei Windows 11:
- Funktionsupdates oder auch Feature-Updates genannt, bezeichnen neue Betriebssystemversionen, etwa Windows 11 Version 22H2, und beinhalten zahlreiche neue Features, beispielsweise bei der Benutzeroberfläche, sowie die Kompatibilität mit neuer Hardware.
- Qualitätsupdates umfassen sowohl kumulative Patches, die Fehler beheben und Sicherheitslücken schließen sollen, als auch die Update Stack Packages.
- Treiber-Updates beinhalten Gerätetreiber.
- Definitionsupdates stehen für Aktualisierungen beim integrierten Microsoft Defender.
- Weitere Updates, hierzu zählen etwa Online Service Experience Packs.
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Falls ein Update zu Problemen führt, kann man jede Aktualisierung auch wieder manuell deinstallieren. Hierzu steht in der Einstellungsapp der Bereich Update-Verlauf bereit, indem es den Punkt "Updates deinstallieren" gibt.
Ebenfalls lesenswert: Neues Update für Windows 11 beschleunigt einige SSDs und behebt so Bugs
Sammlung zu modularen Updates für Windows 11:
- Microsoft will künftig sogenannte Update Stack Packages in Windows 11 anbieten.
- Hiermit ist eine Sammlung von Fehlerbehebungen sowie Anpassungen an den Shell-Komponenten des Betriebssystems gemeint.
- Zunächst erhalten Windows Insider das Package, mit dem das generelle Update-Verhalten verbessert werden soll.
Windows 11 Version 22H2 soll im Herbst als kostenloses Feature-Update für alle Anwender von Windows 11 erscheinen. In einem separaten Artikel haben wir alle Neuerungen der kommenden Version zusammengefasst. Für alle Anwender, die nach Tipps & Tricks zum neuen Microsoft-OS suchen, gibt es ebenfalls ein eigenes Tutorial der PCGH-Redaktion.
Quellen: Windowslatest, Microsoft

Der Grund war, dass es eine Pro-Version ist. Das ist 10x besser als all die "home"-Grütze da draußen. Ich hatte früher gute Erfahrungen mit gerichtlich per EU verordneten Versionen, allenfalls weil von Natur aus weniger der MS Bloatware vorinstalliert ist.
Obwohl die Version weniger Macken hat als die reguläre Vollversion, hat es MS hinbekommen das Betriebssystem auf das äußerste zu zerstückeln.
Warum gerade Windows 10 so verkrüppelt wurde, weiß nur MS, doch leider sind die Redmonder seit Windows 8 nicht mehr imstande anständig zu programmieren, geschweige dem etwas Durchdachtes zu designen.
Das Grundkonzept ist bereits massivst im Eimer. Genau wie die Einstellungen überall im System verstreut sind, geht es mit der Software weiter. Teilweise im Windows Store, manchmal aber auch über reguläres Windows Update. Absolutes Chaos! Dasselbe findet man übrigens wesentlich schlimmer in Win11 vor. Es ist also kein Versionsproblem, sondern Inkompetenz bzw. Unwillen der Entwickler.
Falls Microsoft nicht bald wieder ein gutes Konzept für ein neues & funktionierendes Betriebssystem entwickelt, werden alle Pläne aus Redmond scheitern.
Das Einstellungsmenü von Windows 10 fand ich auch nie besonders übersichtlich oder nützlich, da geb ich dir Recht. Meiner Meinung nach ist das von Win 11 aber um einiges besser, gerade weil es mehr bündelt als 10. Noch nicht alles (merkt man immer, wenn ein hässliches weißes Fenster aufgeht), aber es wird.
Die Updates folgen an sich auch einer Logik: Systemupdates über Windows Update, Programmupdates über den Store. Für mich geht das in Ordnung.
Ich will nicht als Fanboy rüberkommen, aber ich bin mit 11 schon zufrieden.
Der Grund war, dass es eine Pro-Version ist. Das ist 10x besser als all die "home"-Grütze da draußen. Ich hatte früher gute Erfahrungen mit gerichtlich per EU verordneten Versionen, allenfalls weil von Natur aus weniger der MS Bloatware vorinstalliert ist.
Obwohl die Version weniger Macken hat als die reguläre Vollversion, hat es MS hinbekommen das Betriebssystem auf das äußerste zu zerstückeln.
Warum gerade Windows 10 so verkrüppelt wurde, weiß nur MS, doch leider sind die Redmonder seit Windows 8 nicht mehr imstande anständig zu programmieren, geschweige dem etwas Durchdachtes zu designen.
Das Grundkonzept ist bereits massivst im Eimer. Genau wie die Einstellungen überall im System verstreut sind, geht es mit der Software weiter. Teilweise im Windows Store, manchmal aber auch über reguläres Windows Update. Absolutes Chaos! Dasselbe findet man übrigens wesentlich schlimmer in Win11 vor. Es ist also kein Versionsproblem, sondern Inkompetenz bzw. Unwillen der Entwickler.
Falls Microsoft nicht bald wieder ein gutes Konzept für ein neues & funktionierendes Betriebssystem entwickelt, werden alle Pläne aus Redmond scheitern.
Bin gerade von Windows 8.1 auf Win 10 Pro N gewechselt. Diese Version ist die EU-Variante ohne Window Media Player. Damit muss man sich die Funktionen für Player, Codecs & Co. als Download im Windows Store beschafften. Nichts funktioniert und muss oftmals wieder und wieder drübergebügelt werden, bis die interne Reihenfolge irgendwann stimmt.
Grausames Stückwerk beschreibt es am besten. Wenn sich MS die Updaterei in Zukunft ähnlich vorstellt, dann gute Nacht.
Auf der anderen Seite kommt mir Windows 11 nicht mehr ins Haus. Das Betriebssystem ist prehistorische Alpha, getarnt als Endprodukt. Live-Updates sind ein Graus und das wird immer so bleiben!
Bin gerade von Windows 8.1 auf Win 10 Pro N gewechselt. Diese Version ist die EU-Variante ohne Window Media Player. Damit muss man sich die Funktionen für Player, Codecs & Co. als Download im Windows Store beschafften. Nichts funktioniert und muss oftmals wieder und wieder drübergebügelt werden, bis die interne Reihenfolge irgendwann stimmt.
Grausames Stückwerk beschreibt es am besten. Wenn sich MS die Updaterei in Zukunft ähnlich vorstellt, dann gute Nacht.
Auf der anderen Seite kommt mir Windows 11 nicht mehr ins Haus. Das Betriebssystem ist prehistorische Alpha, getarnt als Endprodukt. Live-Updates sind ein Graus und das wird immer so bleiben!
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