Windows 11: Microsoft verspricht kleinere Updates

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Windows 11 Benachrichtigungsassistent
Quelle: PCGH

Rund um die Ankündigung von Windows 11 hatte Microsoft kleinere kumulative Updates versprochen. Nun geht der Hersteller ins Detail.

Am 05. Oktober wird Windows 11 offiziell erscheinen und dann gestaffelt als kostenfreies Update verteilt, wobei zunächst PCs mit aktueller Hardware das Angebot erhalten werden. Jedes Jahr wird es ein kostenloses Feature-Update geben, das man aber auch überspringen kann. Zudem erhalten alle Nutzer von Windows 11 regelmäßig sogenannte kumulative Updates, die Bugs fixen und Sicherheitslücken schließen sollen. Laut Microsoft sollen derartige Patches kleiner ausfallen, als bei Windows 10.

Windows 11 will Nutzer weniger nerven

Um dies zu erreichen, hat Microsoft die Verteilung von Windows Updates überarbeitet. So vergleicht bei Windows 11 die Update-Engine den jeweiligen Software-Stand des PCs mit den aktuellen Sicherheitspatches. Nur, wenn es tatsächlich einen neuen Patch gibt, der noch nicht auf dem PC verfügbar ist, wird diese Aktualisierung im Hintergrund heruntergeladen. Hierbei betrachtet die Microsoft-KI auch einzelne Teile des kumulativen Patches und soll nur die Teile herunterladen, die noch nicht auf dem Rechner liegen. So soll sich die Update-Größe um bis zu 40 Prozent verringern.

Viele Nutzer ärgern sich, wenn Windows mal wieder ein Update installieren will, obwohl man gerade mit dem PC arbeitet. Um die Anwender möglichst nicht zu stören, aktiviert Windows 11 automatisch die Aktivitätsstunden, in denen der PC eingeschaltet ist und es zu Nutzereingaben kommt. In dieser Zeitspanne, die jeder Nutzer selbst im Benachrichtigungsassistenten anpassen kann, werden automatisch keine Updates heruntergeladen und installiert. Zudem meldet Windows - innerhalb dieser Zeitspanne - auch keine Benachrichtigung zum Neustart des PCs. Erst, wenn der PC nicht aktiv genutzt, aber trotzdem eingeschaltet ist, lädt Windows Updates herunter und meldet sich, wenn ein Neustart des PCs zur Installation der Patches notwendig ist.

Ebenfalls lesenswert: Windows 11 auf einen Blick: Systemanforderungen, neue Features und Release

Sammlung zu Updates bei Windows 11:

  • Microsoft hat bekannt gegeben, dass kumulative Patches bei Windows 11 um bis zu 40 Prozent kleiner ausfallen sollen, als bei Windows 10.
  • Hierzu analysiert Windows Update, welche Teile eines kumulativen Patches sich bereits auf dem PC befinden und lädt nur noch die neuen Teile herunter, die noch nicht auf dem Computer sind.
  • Um die Anwender möglichst nicht zu stören, aktiviert Windows 11 automatisch die Aktivitätsstunden, in denen der PC eingeschaltet ist und es zu Nutzereingaben kommt.
  • In dieser Zeitspanne lädt Windows keinerlei Patches herunter. Erst, wenn am eingeschalteten PC keine Nutzereingaben registriert werden, fängt Windows im Hintergrund an, die kumulativen Sicherheits- und Bugfix-Patches herunterzuladen.

Quelle: Windowslatest

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von IsoldeMaduschen Software-Overclocker(in)
        Zitat von KasenShlogga
        Die sollen gefälligst ihre Updates (insbesondere Feature-Updates) als Offline-Installer anbieten.
        wsusoffline, uup.rg-adguard, catalog.update.microsoft oder von Deskmodder beziehen.
      • Von IsoldeMaduschen Software-Overclocker(in)
        Zitat von KasenShlogga
        Die sollen gefälligst ihre Updates (insbesondere Feature-Updates) als Offline-Installer anbieten.
        wsusoffline, uup.rg-adguard, catalog.update.microsoft oder von Deskmodder beziehen.
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Die sollen gefälligst ihre Updates (insbesondere Feature-Updates) als Offline-Installer anbieten. Kann ja nicht angehen, dass ich Updates einschalten muss und den ganzen anderen Müll dazubekomme, obwohl ich nur ein bestimmtes Feature brauche. Und wenn es nur darum geht, mein System "sicherer" zu machen... Vielleicht brauche ich garkeine Sicherheit, weil mir meine Freiheit wichtiger ist.
      • Von Curry Freizeitschrauber(in)
        Ich fände es auch besser, den Nutzern mehr Kontrolle über die Updates zu geben.

        Außerdem bin ich mal sehr gespannt, wann Win11 die Updates an klassischen Bürorechnern installieren will.
        Diese werden um 8Uhr angemacht, bis 16Uhr benutzt und dann heruntergefahren.
      • Von P1Jay PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Claus
        Genau. Jede "Unterversion" von Windows 11 wird 2 Jahre Sicherheitsupdates erhalten, so die aktuelle Planung. Erst danach "muss" man auf eine aktuellere Unterversion alias Feature-Update aktualisieren. Das hatte Microsoft bei der Vorstellung von Windows 11 erklärt.
        -> Sprich: Windows 11 Version 21H2 kommt im Oktober 2021 heraus und wird die nächsten zwei Jahre Sicherheitsupdates erhalten, also bis
        Ende des Jahres 2023.

        -> Im Gegensatz zu Windows 10 wird Microsoft aber pro Jahr nur ein sogenanntes Feature-Update für Windows 11 veröffentlichen und nicht mehr zwei neue Unterversionen, wie bei Windows 10.
        Danke für die Klarstellung. Dann hatte ich es leider doch falsch verstanden. Ich dachte das erste Windows 11 21H2 wird genau so lange unterstützt wie Windows 11 als ganzes (vermutlich 2035).
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ich finde man sollte mehr Kontrole über die Updates erhalten.
        So kann man bisher nur immer um 35 Tage verschieben.
        Manche Updates installiert der auch einfach von alleine.
        Da steht dann einfach: "Der Rechner muß neu gestartet werden!"
        Ja toll... wollte ich dieses Update überhaupt haben?
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