Windows 11 & Tod der HDDs: Gibt es nach 2023 nur noch neue PCs mit SSD?
Laut einem Schreiben vom Industrieanalysten für Datenspeicherung, der Firma Trendfocus sollen OEMs wie Asus, Dell, HP & Co. nach Microsofts Willen nach 2023 nur noch neue Fertig-PCs mit SSDs statt HDDs anbieten.
Seit März 2022 gibt es die finale Version der Entwicklerschnittstelle Direct Storage API. Folglich kann es auch PC-Spiele geben, die mit dieser Funktion schneller laden sollen und perspektivisch neue offene Spielwelten ermöglichen könnten. Eines der ersten PC-Spiele mit offiziellem Support für Direct Storage wird das Fantasy-Action-Rollenspiel Forspoken von Square Enix sein. Grundvoraussetzung zur Nutzung des Features ist eine NVMe-SSD und eine Grafikkarte mit Support für das Shader-Model 6.0 sowie DirectX 12. Manche Funktionen soll es zwar auch für Windows 10 geben. Alle Features von Direct Storage laufen aber exklusiv mit Windows 11 oder der Xbox Series X|S. Nun sollen OEMs, wie Asus oder Dell, ab 2024 nur noch neue PCs und Laptops mit SSD statt HDD auf den Markt bringen. So ist zumindest die Informationslage vom Industrieanalysten für Datenspeicherung, der Firma Trendfocus, berichtet die Webseite Toms Hardware.
SSD-Preis sinkt auf Niveau einer HDD
Microsoft selbst schreibt in den offiziellen Systemanforderungen zu Windows 11 lediglich, dass der verbaute Speicher eine Kapazität von mindestens 64 Gigabyte haben muss. Es ist dabei aber egal, ob es sich um SSDs oder Festplatten handelt. Lediglich für die Nutzung von spezifischen Funktionen wie Direct Storage oder dem Windows Subsystem for Android ist eine SSD vorgeschrieben. Zwar wollen die OEM-Partner ab dem Jahr 2024 wohl keine neuen PCs mit HDDs auf den Markt bringen, doch handelt es sich dabei nur um das Systemlaufwerk. PCs können also weiterhin mit einem Gespann aus SSD plus HDD in den Handel kommen.
Laut dem Vice President von Trendfocus, John Chen, soll eine günstige SSD mit 256 Gigabyte Kapazität inzwischen für OEMs genauso viel kosten, wie eine HDD mit 1.000 Gigabyte Speicherplatz. Folglich könnten Hersteller auch günstige Laptops und PCs künftig lieber mit einer schnellen SSD statt einer langsamen HDD ausstatten. Allerdings hat eine Festplatte noch immer den günstigeren Preis-pro-Gigabyte und es gibt für vergleichsweise wenig Geld mehrere Terabyte Speicherplatz.
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Sammlung zum Ende von Fertig-PCs mit Festplatte:
- Angeblich sollen OEMs wie Asus, Dell und HP ab dem Jahr 2024 neue PCs und Laptops nur noch mit SSD als Systemlaufwerk ausliefen. Folglich soll es keine Festplatte mehr als Betriebssystemlaufwerk geben.
- Weiterhin sollen PC-Hersteller auch neue Geräte mit einer SSD und einer HDD ausliefern.
- Inzwischen sei der Preis für eine günstige SSD mit 256 Gigabyte so weit gesunken, dass er auf dem Niveau einer HDD mit 1.000 Gigabyte Speicherplatz liegt. Folglich könnten auch Einsteiger-PCs künftig mit einer schnellen SSD, statt einer langsamen HDD ausgestattet werden.
Quelle: Toms Hardware

Es wird gesagt:
Und das ist nach wie vor falsch, wenn man von Durchschnittspreisen ausgeht.
Weiter unten wird dann das ganze umgedreht:
Da heißt es plötzlich günstige SSD mit einer HD verglichen.
Also unterschiedliche Preisklassen.
Die "Tatsache", dass es sich hierbei um SSD's und HDD's mit bestimmten von dir angenommenen gleichen
Eigenschaften handelt, ist lediglich deine Interpretation bzw. Annahme.
Letzten Endes ohnehin Haarspalterei. Eine Headline hat gar nicht den Anspruch den Gesamten Inhalt eines
nachfolgenden Absatzes, Textes oder Paragraphen "1 zu 1" wiederzugeben, sondern lediglich diesen Einzuleiten.
"Eine Überschrift ist im Allgemeinen die möglichst kurze, prägnante Bezeichnung
für ein Werk oder einen Abschnitt."
Insbesondere da die entsprechende Aussage im Artikel ja akkurat präzisiert wird
und nirgends behauptet wird dass der "Pro GB Preis" auf gleichem Niveau sei.
Es wird gesagt:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Weiter unten wird dann das ganze umgedreht:
Laut dem Vice President von Trendfocus, John Chen, soll eine günstige SSD mit 256 Gigabyte Kapazität inzwischen für OEMs genauso viel kosten, wie eine HDD mit 1.000
Also unterschiedliche Preisklassen.
Insbesondere da die entsprechende Aussage im Artikel ja akkurat präzisiert wird
und nirgends behauptet wird dass der "Pro GB Preis" auf gleichem Niveau sei.
Ob man hier nun wirklich Haarspalterei betreiben muss, halte ich mal für fraglich...
SSD Pro GB kosten. Letzten Endes entscheidet nicht nur die Speichertechnik sondern auch das Segment und die Qualität eines Speichermediums über den Preis...