Direct Storage: Von der Xbox Series X auf den PC mit Windows 11 und 10

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Forspoken kommt mit Support für Direct Storage.
Quelle: Square Enix

Microsoft hat den Release von Direct Storage auf dem PC bekannt gegeben. Nun kommt die Funktion von der Xbox Series X auch auf Windows 11 und Windows 10.

Bereits im September 2020 hatte Microsoft erstmals über die neue Funktion Direct Storage gesprochen. Auf den Next-Gen-Konsolen Xbox Series X|S steht dieses Feature bereits bei optimierten Spielen sowie bei Exklusivtiteln zur Verfügung. Seit September 2020 läuft die Preview für Entwickler von PC-Spielen, nun im März 2022 hat Microsoft die finale Version der Entwicklerschnittstelle Direct Storage API angekündigt. Ab sofort kann es auch PC-Spiele geben, die mit dieser Funktion schneller laden sollen und perspektivisch neue offene Spielwelten ermöglichen könnten. Eines der ersten PC-Spiele mit offiziellem Support für Direct Storage wird das Fantasy-Action-Rollenspiel Forspoken von Square Enix sein, das erst vor Kurzem auf Oktober verschoben wurde.

Was bietet Direct Storage?

Direct Storage wird nicht nur auf Windows 11 verfügbar sein, sondern auch - in abgespecktem Umfang - auch für den Vorgänger erscheinen. So sollen auch entsprechend optimierte PC-Spiele auch unter Windows 10 eine bessere Performance abliefern, als Spiele, die auf die Implementierung der neuen Schnittstelle verzichten. Microsoft schreibt aber, dass nur Windows 11 in der Lage sein wird, von der I/O-Speicherzugriffsoptimierung vollumfänglich zu profitieren. Folgende Funktionen bietet die Entwicklerschnittstelle Direct Storage:

  • Für Nutzer von Windows 11 und Windows 10 verfügbare Features:
    • Das neue Direct-Storage-API-Programmiermodell, das ein DX12-ähnliches Batch-Aufrufmuster für die Übermittlung/Vervollständigung von Daten bereitstellt, entlastet Anwendungen von der Notwendigkeit, Tausende von I/O-Anfragen pro Sekunde einzeln zu verwalten.
    • GPU-Dekomprimierung für superschnelle Asset-Dekomprimierung für Ladezeit- und Streaming-Szenarien.
  • Exklusiv für Windows 11:
    • Erweiterte Optimierung des Speicherstapels. Unter Windows 11 besteht dies aus einem aktualisierten OS-Storage-Stack, der das volle Potenzial von Direct Storage freisetzt.
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  1. Seite 1 Direct Storage: Von der Xbox Series X auf den PC mit Windows 11 und 10
  2. Seite 2 Systemanforderungen für Dircet Storage
    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Schara Software-Overclocker(in)
        Ich grabe das hier nochmal aus.
        Weiß man inzwischen, ob sich PCIe 4.0 für Direct Storage lohnt oder ob die "zu schnell" sind und PCIe 3.0 SSDs reichen.
      • Von Schara Software-Overclocker(in)
        Ich grabe das hier nochmal aus.
        Weiß man inzwischen, ob sich PCIe 4.0 für Direct Storage lohnt oder ob die "zu schnell" sind und PCIe 3.0 SSDs reichen.
      • Von Storch1983 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Es ist lediglich ein Feature welches ein effektiveres Verarbeiten von Paketen erlaubt eben ohne, dass die CPU mit IO- Befehlen involviert ist. Bei Sonys Rift- Apart war das gut zu beobachten. Vorraussetzung wird es so schnell nicht werden, da es die breite Masse ausschließt. Aber eben eine zuschaltbare Option wie Raytracing oder DLSS. Forspoken soll der erste Titel sein der darauf setzt. Dann wird man sehen wie es genutzt wird, was es bringt und wie es sich auf Systeme auswirkt, welche nicht in der Lage sind Direct Storage zu nutzen. Es ist auf jeden Fall spannend weil es völlig neue Möglichkeiten eröffnet wie Inhalte gestreamt werden. CP 2077 hätte das auch gut getan denke ich.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cleriker
        Hat dir denn die Aussage dass es bei amd auch so ist, geholfen zu erfahren warum es sich bei Karten vom Typ GTX so verhält?
        Zumindest dürfte ihm so aufgefallen sein das DX12 Ultimate Voraussetzung ist und das gibt es bei Nvidia eben erst ab RTX 2XXX
      • Von Mydgard Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] 3 Jahre sind zu wenig imho ... Spiele werden immer für die Masse an Kunden programmiert ... und siehe Steam Umfrage, dasind die ganzen Top Grafikkarten nur unter ferner liefen, daher werden sich Spielehersteller hüten ein Spiel herauszubringen was das zwingend benötigt, wird anfangs wahrscheinlich eine Extra Option sein die man für etwas bessere Grafik wird aktivieren können.

        Aber bis da Spiele herauskommen die das zwingend benötigen ... das dauert eher noch 6-8 Jahre.
      • Von Acgira BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von lucky1levin
        Wieso schränkt man das ab RTX GPU ein? wieso keine 10er Gen zugelassen wird,
        Bis Direct Storage eine Voraussetzung ist um ein neues Spiel überhaupt starten zu können, wird es noch 3 jahre dauern, ich denke, man sollte da keine Panik haben. Diese neuen Spiele laufen dann auf alten GTX Karten dann ohnehin mit nur 5 - 10 fps und würden mit Direct Storage mit 5,5 bis 11 fps laufen. Was eine Unterstützung vollkommen sinnfrei macht (machen würde).
        Die jetzt noch verbliebenen 1060, 1070, 1080 - Besitzer haben bis dahin wahrscheinlich auch aufgerüstet, oder sind auf Konsole umgestiegen, oder spielen wegen des hohen erreichten Alters gar nicht mehr.

        Zudem werden alte Spiele (heutige) sicher nur in ganz ganz wenigen Ausnahmefällen mit der Technologie ausgestattet werden, falls überhaupt. Bei einen alten Spiel am PC laden die Daten sowieso im Hintergrund und die alten Spiele sind so programmiert, dass dies sowieso ausreicht.
      Direkt zum Diskussionsende
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