Systemanforderungen für Dircet Storage
Welche Hardware braucht der PC, um Direct Storage nutzen zu können?
Systemanforderungen für Gaming-Features wie Dircet Storage
Die Funktion Direct Storage wird bereits heute in Xbox-Spielen eingesetzt, die für die Xbox Series X/S optimiert wurden oder die gar nur für die Next-Gen-Konsole Xbox Series X/S erscheinen. Hierbei wird der I/O-Zugriff auf die NVMe-SSD optimiert, indem Teile automatisch auf den Grafikspeicher ausgelagert werden. So sollen optimierte PC-Spiele schneller laden als unter Windows 10, wenn der Gaming-PC die entsprechende Hardware verbaut hat. Um Direct Storage nutzen zu können, muss folgende Hardware verbaut sein:
- Eine NVMe-SSD mit mindestens 64 Gigabyte freiem Speicherplatz,
- Eine Grafikkarte mit Support für Direct X 12 und Shader Model 6.0. Bei Nvidia erhalten alle Grafikkarten ab der RTX 2000-Serie offiziellen Support mittels der Funktion Nvidia RTX IO. Wer eine Radeon-Grafikkarte nutzt, wird dagegen wohl keine proprietäre Implementierung benötigen.
Alle PC-Spiele, die auf die neue Programmierschnittstelle Direct Storage API setzen, können alternativ auch auf einer herkömmlichen HDD installiert werden, dann verliert man aber den Vorteil der kürzeren Ladezeiten, so Microsoft. Spiele, die keine Implementierung von Direct Storage bieten, können natürlich auch auf Windows 11 genutzt werden, bieten dann aber eben nicht die Vorzüge der neuen Schnittstelle. Laut dem Microsoft Program Manager Hassan Uraizee, müssen Entwickler nur die API in die genutzte Spiele-Engine implementieren, alle weiteren Anpassungen geschehen automatisch.
Ebenfalls lesenswert: Update für Windows 11: Das beinhaltet das erste Feature-Update Version 22H2
Auch lesenswert: NAS kaufen: Gehäuse von Synology jetzt bei Amazon günstiger
Sammlung zu Direct Storage für PC-Spiele:
- Ab sofort können Spieleentwickler die finale Version der Entwicklerschnittstelle Direct Storage nutzen und Support dafür in ihre PC-Spiele einbauen.
- Die Funktion Direct Storage wird bereits heute in Xbox-Spielen eingesetzt, die für die Xbox Series X/S optimiert wurden oder die gar nur für die Next-Gen-Konsole Xbox Series X/S erscheinen.
- Hierbei wird der I/O-Zugriff auf die NVMe-SSD optimiert, indem Teile automatisch auf den Grafikspeicher ausgelagert werden.
- Im Endeffekt sollen entsprechend optimierte Spiele schneller laden. Perspektivisch könnten sogar Spiele mit größeren Spielwelten erscheinen.
- Zur Nutzung von Direct Storage benötigt der PC eine NVMe-SSD und eine Grafikkarte mit Support für DirectX 12 und mindestens Shader Model 6.0.
Quellen: Microsoft (1), Microsoft (2), Nvidia

Weiß man inzwischen, ob sich PCIe 4.0 für Direct Storage lohnt oder ob die "zu schnell" sind und PCIe 3.0 SSDs reichen.
Aber bis da Spiele herauskommen die das zwingend benötigen ... das dauert eher noch 6-8 Jahre.
Die jetzt noch verbliebenen 1060, 1070, 1080 - Besitzer haben bis dahin wahrscheinlich auch aufgerüstet, oder sind auf Konsole umgestiegen, oder spielen wegen des hohen erreichten Alters gar nicht mehr.
Zudem werden alte Spiele (heutige) sicher nur in ganz ganz wenigen Ausnahmefällen mit der Technologie ausgestattet werden, falls überhaupt. Bei einen alten Spiel am PC laden die Daten sowieso im Hintergrund und die alten Spiele sind so programmiert, dass dies sowieso ausreicht.