Performance von Windows 11: Scheduler schon für Hybrid-CPUs angepasst
Ein Leistungsvergleich von Windows 10 und Windows 11 zeigt, dass Microsofts neues Betriebssystem deutlich besser mit Intels ersten Hybrid-CPUs klarkommt. Ein getesteter Lakefield-Prozessor konnte oft im einstelligen und manchmal sogar im zweistelligen Prozentbereich zulegen.
Anhand der geleakten Iso-Datei von Windows 11 lassen sich nicht nur die geplanten optischen Änderungen an dem Betriebssystem analysieren, sondern auch Leistungsunterschiede feststellen. Die Website Hot Hardware hat die Performance von Intels Hybrid-CPUs, Codename Lakefield, auf Windows 11 und Windows 10 untersucht.
Teils deutlicher Leistungsgewinn für Intels Lakefield
Mit den Lakefield-Prozessoren hat Intel erstmals eine x86-CPU mit zwei unterschiedlichen Kernen auf demselben Chip auf den Markt gebracht. Konkret wurde ein Sunny-Cove-Kern in Kombination mit vier kleinen Tremont-Kernen verbaut. Durch diese Kombination besonders schneller und besonders effizienter Kerne verspricht sich Intel in Zukunft Vorteile - und auch AMD arbeitet an entsprechenden Lösungen.
Wie so oft bei neuartigen Ansätzen ist der Scheduler von Windows 10 aber offenbar noch nicht perfekt auf die Kombination unterschiedlicher Kerne optimiert. Laut den Benchmark-Ergebnissen von Hot Hardware schneidet der getestete Lakefield-Prozessor, ein i5-L16G7, in Windows 11 zum Teil wesentlich besser ab als in Windows 10.
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Besonders stark ist der Leistungsunterschied im Browserbench Speedometer 2 und in PCMark 10 Productivity: Dort kann sich Lakefield unter Windows 11 um gute zehn Prozent von Windows 10 absetzen. Bei den übrigen Benchmarks gibt es immerhin noch Zuwächse im einstelligen Prozentbereich, mit Ausnahme vom Content-Creation-Test im PCMark 10 und 3DMark Night Raid: Dort verliert Lakefield um 3,5 beziehungsweise 0,5 Prozent.
| Benchmark | Singlecore | Multicore |
|---|---|---|
| Geekbench 5 | +2,3 % | +5,5 % |
| Browserbench Speedometer 2 | - | +10,9 % |
| Cinebench R23 | +8,2 % | +1,8 % |
| PCMark 10 Essentials | - | +3,8 % |
| PCMark 10 Productivity | - | + 10,3% |
| PCMark 10 Score | - | +2,7 % |
| PCMark 10 Content Creation | - | -3,5 % |
| 3DMark Night Raid | - | -0,5 % |
Zwar spielen Hybrid-CPUs mit x86-Architektur bislang kaum eine Rolle, mit dem bevorstehenden Release von Intels Alder-Lake-Prozessoren dürfte sich das aber ändern. Vermutlich hat Microsoft auch mit Hinblick auf ebendiese Generation den Scheduler überarbeitet. Dass derartige Anpassungen zu besseren Ergebnissen führen, ist dabei nichts neues: Eine ähnliche Situation gab es beispielsweise auch bei AMDs Ryzen-Prozessoren, mit denen der neuartige Chiplet-Ansatz eingeführt wurde.
Quelle: Hot Hardware via 3D Center


War Windows 10 im Vergleich zu macOS einfach nicht effizient genug auf die CPU optimiert? Oder andersrum: Kommt die gute Performance des M1 nur deshalb zu stande, weil Apple keine Kompatibilität zu duzenden verschiedener CPUs (Chipset, RAM, nicht mal einbezogen) bieten muss?
Die Ergebnisse würde ich überhaupt nicht ernst nehmen wenn das was da steht wirklich stimmt.
Kann sein, dass normale CPUs genauso zulegen.
Da fehlt aber eben ein Vergleich mit so einer.
Win11 ist wohl insgesamt schneller, wie dieser Bench hier bestätigt:
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