Microsoft CEO: "Das Betriebssystem ist nicht mehr die wichtigste Ebene für uns."
Die einstige Konzentration auf Windows schien Microsoft schon länger aufzugeben. Im Zuge der Vorstellung der neuen Surface-Geräte, die zum Teil auch Android nutzen, machte Microsofts CEO Satya Nadella das jetzt klar. Wichtiger seien das Anwendungsmodell und die User-Experience.
Die verschiedenen Produktivitäts-, Cloud- und Server-Anwendungen, die Microsoft an Geschäftskunden vertreibt, machen inzwischen einen ganz wesentlichen Teil des Unternehmensumsatzes aus. Windows als Betriebssystem rückt da beinahe schon in den Hintergrund. Besonders deutlich wurde das mit der Vorstellung des Surface Duo, dessen zwei Bildschirme von einem Android-System angesteuert werden.
Anwendungen und Nutzererfahrung stehen bei Microsoft im Vordergrund
Im Interview mit Wired haben Microsofts CEO Satya Nadella und der Produkt-Chef Panos Panay klargestellt, wo Microsoft derzeit seine Schwerpunkte setzt. Auf die Frage, ob es noch einmal ein mobiles Windows-OS geben würde, verneinte Panay mehrmals nachdrücklich. "Am Ende des Tages gibt es bereits einen Ort, an dem Applikationen installiert werden, mit dem sich Leute bereits angefreundet haben, den Entwickler bereits ausnutzen [...]. Das zu ignorieren wäre dumm."
Damit meint er wohl, dass man lieber Microsoft-Applikationen für Android und iOS entwickelt, anstatt ein solches Betriebssystem zu schaffen. Das hebt auch Satya Nadella hervor: "Das Betriebssystem ist nicht mehr die wichtigste Ebene für uns. Am wichtigsten ist das Anwendungsmodell und die [Nutzer-] Erfahrung." Dass ein einzelnes Gerät (mit einem bestimmten Betriebssystem) im Mittelpunkt der Computernutzung stünde, ist laut Nadella "Nonsens".
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Im Vordergrund steht für Microsoft daher vor allem auch, dass Entwickler bei der App-Entwicklung auf den Microsoft Graph zugreifen können. Das ist eine API-Schnittstelle, mit der sich Apps mit den Accounts ihrer Office- und Azure-Dienste verbinden können. Ob diese Dienste und Apps dann über Android, Windows oder iOS genutzt werden, scheint für Satya Nadella nicht mehr so wichtig.
Quelle: Wired

Linux muss manches nur vereinfachen und das können sie auch, der beste Beweis dafür ist Android.
außerdem ist linux schon recht einfach.
linux selbst kann jeder installieren, der auch windows installieren kann. mit der neuen ubuntuversion kommen sogar nvidia treiber mit, also muss man sich um nichts mehr kümmern
auch programme sind leicht zu installieren. steam, mediaplayer usw kriegt man wie eine APP aus einer paketquelle. also jeder, der auf dem handy einen store bedienen kann, der kann das auch auf linux.
spiele von gog haben eine (de)installationsroutine wie auf windows
man muss sich höchstens umstellen, weil eben dinge anders funktionieren.
zB gibt es keine laufwerksbuchstaben
ein paar dinge funktionieren anders je nach desktop (bei cinammon oder kde ist kaum unterschied.)
kommt halt stark darauf an, was man so mit dem PC anstellt. wenn man auf dem laptop nur netflix und youtube schaut bzw surft, dann kann das auch linux (außer es sind irgendwelche komischen wlan dinger verbaut, für die es keine linuxtreiber gibt)
Wenn die DirectX für Linux freigeben werden sie noch immer für Privat Kunden Relevant sein.
Es könnte auch sein das sie ein eigenes Linux Produzieren was kein schlechter Plan für sie wäre , um einen Kernel muss man sich ja nicht mehr in dem Fall kümmern.
Krass wäre dann natürlich wenn sie DirectX nur für ihr eigenes Linux freigeben,dann haben sie wieder die Totale Marktmacht und wir zocken halt alle unter Linux statt Windows. Um ein Kernel muss man sich nicht kümmern, ein Problem weniger und sie könnten dadurch ihre Marktmacht sogar noch auf Server ausweiten und natürlich ihren Cloud Services usw. Die könnten dann sogar wider in den Mobilbereich einsteigen und Android den Figer zeigen mit einem eigenen Linux. Und es gibt für Linux auch verschiedene Öberflächen wie KDE usw, auch etwas um das man sich nicht kümmern muss.
Das wäre Extrem clever für sie selber wenn sie sowas tatsächlich im Hinterkopf haben.
Wenn die soweit gedacht haben, das könnte echt krass werden, mit der Strategie hätten sie fast unbegrenste Möglichkeiten.
Das kann aber auch ein Rohrkrepierer werden, dann geht's Microsoft so wie IBM ...
Ein paar Beispiele:
- Androids Basis ist der Linux-Kernel
- Supercomputer laufen fast alle ausschließlich mit Linux
- Linux läuft auf enorm vielen embedded Systemen
- Viele Server zum Hosten von Websites verwenden Linux
- Auf vielen Servern in Unternehmen läuft im Hintergrund Linux
- Bei einigen Car Entertaiment Systemen läuft Linux
Bei Linux hast du halt keine Friss oder Stirb-Mentalität, sondern kannst dir ganz bequem deine Distribution die für deine Zwecke am besten geeignet ist frei aussuchen.
Die Marktmacht von Windows untergräbt Microsoft im Moment selbst. Nach jedem neuen Windows-Update ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die ersten Hiobsbotschaften im Internet auftauchen. Dazu kommen noch die Dinge die Cook2211 angesprochen hat. Das meiste Geld lässt sich bekanntlich im Enterprise/Business-Segement verdienen, aber selbst bei Windows 10 Enterprise hakt es da ordentlich. Für den Privatuser ist das Enterprise-Segment natürlich uninteressant. Es sei denn man legt etwas mehr Wert auf Datenschutz als der Home oder Pro-User. Denn über die GPO hab ich bei Enterprise deutlich mehr Möglichkeiten. Windows 10 könnte ein gutes OS sein, wenn Microsoft die Wünsche seiner Kunden ernster nehmen würde. Das gepaart mit einer guten QS und es kann nur aufwärts gehen. Aber man sieht ja in dem Artikel wohin die Reise (leider) gehen wird.
Das Anwendungsmodell und die User-Experience kannst du nur ermitteln wenn die Basis (also das OS) richtig funktioniert und dir nicht immer Steine in den Weg legt.