Aquacomputer für GreenIT Award 2012 nominiert
Unter den Nominierten für den GreenIT Best Practice Award 2012 befindet sich auch ein Rechenzentrum der XCOM AG, dessen Kühlung von Aquacomputer entwickelt wurde.
Quelle: aquacomputer.de
Ein Komplettkühler, der seinen Namen wahrlich verdient: Aquacomputer/XCOM Aquaserver
Wasserkühlungen finden im Heimbereich vor allen dort Anwendung, wo Hardware alles andere als "green" und umweltfreundlich ist, sondern im Gegenteil besonders stromhungrig und damit schwer zu kühlen. Doch das Modewort "greenIT" ist immer relativ zu betrachten und für große Rechenzentren gelten andere Maßstäbe, was den Stromverbrauch angeht. Hier werden Wasserkühlungen zunehmend eingesetzt, um den bei Luftkühlungen nötigen Energieeinsatz für Klimaanlagen zu vermeiden - und einer der deutschen Vorreiter in diesem Segment ist die Firma Aquacomputer, die sich nun Hoffnung auf einen GreenIT-Award machen darf.
Hintergrund ist eine Kooperation mit der XCOM AG bei der Errichtung zweier Rechenzentren. Hier wurde, parallel zum bekannteren Endkundengeschäft von Aquacomputer, in dreijähriger Zusammenarbeit ein Flüssigkeitskühlsystem für Rechenzentren entwickelt, das in Zukunft vor allen Dingen mittelständischen Betreibern Einsparungen von Energie in der Größenordnung mehrerer zehntausend Euro im Jahr ermöglichen soll. Ob das auch den Bundesumweltminister und die Unternehmen im "Green-IT BB"-Netzwerk überzeugt, wird sich bei der Preisverleihung am 26. November zeigen.

Wäre mir nicht bekannt, dass die da überhaupt was anbieten.
Bei regelmäßigem Hardwarewechsel kanns n bissl aufwendig werden, ja (aber über "teuer" sollte man sich dann sowieso nicht beschweren...), aber zusätzliche Wasserwechsel werden wohl die wenigsten benötigen. Die Radiatoren sind tendentiell auch weniger pflegebedürftig, weil sich mit geringerer Drehzahl auch weniger Staub ansammelt.
Aber in Rechenzentren sind alle drei Aspekte ziemlich wurscht. Da zählt Zuverlässigkeit und Effizienz.
Mit denen man zu 99,99% trocken trennen kann und ohne die halbe wakü zu zerlegen.
(das einzigste übel ist da man dann mit neuer Graka + Kühler, etwas Wasser im AGB nachkippen muss und den Kreislauf entlüften)
(entlüften tut er sich nach mehrmaligen ein und ausschalten auch selbst, bzw bei der AS XT gibt es noch einen speziellen pumpenentlüftungsmodus)
Nimmt man dann noch rändelmuttern bei der CPU, so hat man sogar noch weniger Arbeit als bei einem luft cpu Kühler und kann jederzeit den Kühler runternehmen um CPU zu wechseln oder den wlp Abdruck zu überprüfen. Und das ganze alles wesentlich einfacher in einem kleinen gehäuse, als bei einem Mugen 3 Klotz Kühler.
Also ist es völliger '*'**' was ihr da redet für den Heimgebrauch.
Wenn man sich einmal mit dem Medium richtige wakü vertraut gemacht hat, weiß man das man bei sorgfältigem Aufbau und dichtigkeitstest, dass man sich keine sorgen wegen Lecks machen muss.
Das einzigste was dann noch von wakü abschrecken kann, ist der hohe einstiegspreis und die erste Bastelei die etwas aufwändiger ausfällt.
Alles andere sind faule Ausreden!
LG CoXx