Titan V: Erster verfügbarer Wasserkühler von EK Water Blocks [Update]
EK Water Blocks hat den ersten Wasserkühler vorgestellt, der auf Nvidias Titan V passt. Wer sich die 3.100 Euro teure Grafikkarte leistet, bekommt damit die erste offiziell unterstützte Möglichkeit, die Kühlung zu verbessern. Wie alle Nvidia-Flaggschiffe der letzten Jahre wird die Titan V durch den werkseitigen DHE-Kühler eingeschränkt.
Update vom 05.03.18:
PCGHX-Mitglied Lios Nudin hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass Bitspower bereits Ende Januar einen Fullcover-Wasserkühler für Nvidias Titan V vorgestellt hat. Bei dem taiwanischen Hersteller ist die Verfügbarkeit in Deutschland allerdings immer so eine Sache. Zuletzt hat es der Block für die Founders Edition der Geforce GTX 1080 Ti auf den deutschen Markt geschafft. Jener für die Titan V wird hierzulande noch nicht angeboten. Zudem sind die Preise bei Bitspower für gewöhnlich höher als bei der Konkurrenz, dafür lässt sich die originale Backplate weiterverwenden.
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Originalartikel vom 23.02.18:
Wer bislang eine Titan V gekauft hat oder kaufen wollte, hatte nicht viele Möglichkeiten, die Kühlung zu verbessern. Die ab Werk eingesetzte Direct-Heat-Exhaust-Lösung ist wie schon bei früheren Titan- und Geforce-Topmodellen auf Kante genäht, bietet also nicht viel Spielraum zum Übertakten oder für einen besonders leisen Betrieb. Problematisch ist die in diesem Zusammenhang 815 mm² große GV100-GPU mit einem noch größeren Interposer: Die Lochabstände sind mit 70 mm zu groß für jeden Drittanbieterluftkühler. Bastler konnten bislang nur auf manche CPU-All-in-One-Wasserkühlungen, wie Be quiets Silent Loop, setzen, mussten sich dann aber noch um die Spannungswandler kümmern.
Die erste offiziell unterstützte Lösung kommt nun von EK Water Blocks in Form eines Fullcover-Wasserkühlers. Der vernickelte Kupferblock des EK-FC Titan V fällt vergleichsweise lang aus, um noch die vorne gelegenen Spannungswandler für den HBM2-Speicher aktiv mitzukühlen. Im Inneren verzichtet EKWB auf eine Düsenplatte, sodass die Flussrichtung bei der Kühlleistung keine Rolle spielt. Zusammen mit der zu erwartenden kleineren Abnahmemenge erklärt das den höheren Preis gegenüber anderen Modellen in Höhe von 130 Euro. Erhältlich ist der Wasserkühler wahlweise mit einem durchsichtigen Acryl- oder einem schwarzen Acetal-Deckel. Im Lieferumfang ist eine Single-Slot-Blende enthalten, wohingegen eine Backplate von EKWB zusätzliche 34 bis 40 Euro kostet.
In Anbetracht der 3.100 Euro, die für eine Titan V fällig werden, erscheinen auch mehrere Hundert Euro für eine Wasserkühlung nicht mehr allzu übertrieben. Nutzer müssen sich bloß mit dem Gedanken anfreunden, Wasser durch das Gehäuse fließen zu lassen.

Die Anschlüsse entsprechen mechanisch NVlink, die Titan V unterstützt dies aber genausowenig wie SLI. Es sind also funktionslose Kontakte (die auch vom Serienkühler blockiert werden) und für EKs Architektur mit mittig angeströmter Kühlstruktur wäre eine andere Anschlusspositionierung nicht ohne größere Änderungen möglich.
interessant ist auch das BP die Wasseranschlüsse extra nach hinten versetzt um den/die SLI-Connector(s) frei zu halten und EK die einfach brühwarm zubaut (falls das bei der TITAN auch SLI ist/heißt, weiß nicht ob das nicht für NVLink ist
Mich stört, dass man bei EKWB fast nie die originale Backplate weiterverwenden kann, während andere Hersteller das ermöglichen.
Ich meine, ne RX 580 kostet mit über 600€ fast drei mal so viel, wie sie eigentlich kosten sollte. Da sind die 3000€ für die Titan V eigentlich ein ganz normaler Preis
Jaa, wenn man sich die Preise für stinknormale Gaming-Karten anschaut, dann ist ne Titan V jetzt auch nicht mehr so teuer.
Ich meine, ne RX 580 kostet mit über 600€ fast drei mal so viel, wie sie eigentlich kosten sollte. Da sind die 3000€ für die Titan V eigentlich ein ganz normaler Preis