Icedragoncooling: Nanopartikel statt Wasser als Kühlmittel - Bilder von der CES

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Icedragoncooling ist der Hersteller eines Wärmeleitmittels, das als Ersatz für das Wasser in Wasserkühlungen und Kompaktwasserkühlungen dient. Auf der CES sind sie mit einem Demo-System des Herstellers Origin anwesend.

Auf der CES präsentiert das Unternehmen Icedragoncooling sein Wärmeleitmittel, das in Wasserkühlungen als Ersatz für das ansonsten übliche destillierte Wasser dient. Die Substanz des Herstellers basiert dabei auf Nanopartikel, die die Wärmeleitfähigkeit deutlich anheben sollen (der Entwickler spricht von 20 Prozent besserem Wärmetransfer). Als Beispiel nennt Icedragoncooling, dass bei einer Kompaktwasserkühlung alleine der Austausch des Wassers mit besagtem Wärmeleitmittel bei der CPU eine Temperatursenkung von acht Grad zur Folge hatte. Auf dem Stand selbst befand sich ein Beispielaufbau mit einer Platte, die konstant mit 280 Watt beheizt wurde. Mit einer Kompaktwasserkühlung, die mit einem 120-mm-Radiator und einzelnen Lüfter ausgestattet ist, zeigte der Temperaturfühler für die Metallplatte eine Temperatur von maximal 54 Grad Celsius an.

Aktuell hat die Flüssigkeit eine weiße Farbe, womit sie fast wie Milch ausieht. In Arbeit befindet sich gerade eine schwarze Variante, die im Gegensatz zur hellen Version aber elektrisch leitfähig ist. Für die Zukunft ist außerdem die Entwicklung einer UV-reaktiven Flüssigkeit geplant. Icedragoncooling entstammt einer Zusammenarbeit zwischen der US Air Force und der University of South Carolina. Vier Jahre Entwicklungszeit sind in das Projekt eingeflossen.

Mehr Infos: Icedragoncooling

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    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von VJoe2max BIOS-Overclocker(in)
        AW: Icedragoncooling: Nanopartikel statt Wasser als Kühlmittel - Bilder von der CES

        @ruyven_macaran: Braucht´s jetzt denke ich nicht mehr - aber du hast natürlich recht recht, hätte man auch per PN machen können. Auf der anderen Seite sollte man solchen Quatsch imo auch nicht einfach so stehen lassen. Abgesehen davon hilft es vllt. anderen solche Trugschlüsse zu vermeiden.

        Was das Nanofluid angeht ist zumindest meinerseits alles gesagt. Es wird aller Voraussicht nach laufen wie es immer läuft. Ist ja nicht das erste Nanofluid was wir im Wakü-Bereich sehen. In wenigen Wochen spricht voraussichtlich niemand mehr davon. Sollten wir hier die große Ausnahme vor uns haben - z.B. wenn das Zeug nicht nur in gesponserten Tests mit Wasser mithalten kann, wird man vllt. noch mal was davon hören. Weltbewegendes zu erwarten führt aber mit höchster Wahrscheinlichkeit zur Enttäuschung. <- meine Einschätzung.

        @Uter: Wenn Ammoniak nicht so ungesund und nicht so schwer zu handhaben wäre, könnte man sich den Phasenwechsel zu nutze machen (Edit: mit druckfestem Kreislauf und etwas Überdruck). Die Wärmekapazität ist im interessanten Temperaturbereich allerdings auch nur halb so hoch wie bei Wasser.
      • Von VJoe2max BIOS-Overclocker(in)
        AW: Icedragoncooling: Nanopartikel statt Wasser als Kühlmittel - Bilder von der CES

        @ruyven_macaran: Braucht´s jetzt denke ich nicht mehr - aber du hast natürlich recht recht, hätte man auch per PN machen können. Auf der anderen Seite sollte man solchen Quatsch imo auch nicht einfach so stehen lassen. Abgesehen davon hilft es vllt. anderen solche Trugschlüsse zu vermeiden.

        Was das Nanofluid angeht ist zumindest meinerseits alles gesagt. Es wird aller Voraussicht nach laufen wie es immer läuft. Ist ja nicht das erste Nanofluid was wir im Wakü-Bereich sehen. In wenigen Wochen spricht voraussichtlich niemand mehr davon. Sollten wir hier die große Ausnahme vor uns haben - z.B. wenn das Zeug nicht nur in gesponserten Tests mit Wasser mithalten kann, wird man vllt. noch mal was davon hören. Weltbewegendes zu erwarten führt aber mit höchster Wahrscheinlichkeit zur Enttäuschung. <- meine Einschätzung.

        @Uter: Wenn Ammoniak nicht so ungesund und nicht so schwer zu handhaben wäre, könnte man sich den Phasenwechsel zu nutze machen (Edit: mit druckfestem Kreislauf und etwas Überdruck). Die Wärmekapazität ist im interessanten Temperaturbereich allerdings auch nur halb so hoch wie bei Wasser.
      • Von Uter BIOS-Overclocker(in)
        AW: Icedragoncooling: Nanopartikel statt Wasser als Kühlmittel - Bilder von der CES

        Zitat von ruyven_macaran
        Ein Phasenübergang geht bei allen mir bekannten Stoffen (auch Wachs von fest nach flüssig) mit einer Volumenänderung einher und kann somit in einer Wasserkühlung nicht genutzt werden, auch eine Umhüllung würde daran scheitern.
        Das mit einer Umhüllung war ein (mögliches) Gedankenspiel. Praktikabel und bezahlbar ist es natürlich nicht.
        Mein 2 Ansatz mit den kleinen Feststoffen ist dagegen durchaus möglich, wird sich aber aus bereits genannten Gründen auch nicht durchsetzen.
        Zur Volumenänderung:
        Kleinere Schwankungen sind bekannlich kein Problem, alternativ kann man Phasenübergänge nutzen, die bei höheren Temperaturen zu einem kleineren Volumen führen, das würde vom sich ausdehnenden Medium kompensiert werden (zumindest in so weit, dass es keine großen Druckprobleme gibt). Solch einen Phasenübergang findet man z.B. bei SiO2. Bei Normaldruck wird ab ca. 1500°C () Tridymit in das kleinere/dichtere Cristobalit umgewandelt. Vielleicht gibt es sowas auch im interessanten Temperaturbereich.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Icedragoncooling: Nanopartikel statt Wasser als Kühlmittel - Bilder von der CES

        Könnte man Textwüsten, die sich ausschließlich an einzelne Personen richten bzw. deren Ausdrucks- und Argumentationsstil betreffen, aber keinerlei neue Überlegungen zu Kühlflüssigkeiten beitragen, bitte in PMs auslagern?
      • Von VJoe2max BIOS-Overclocker(in)
        AW: Icedragoncooling: Nanopartikel statt Wasser als Kühlmittel - Bilder von der CES

        Zitat von Skysnake
        Geh nochmal die Modellbildung von mir durch. Also :

        1. endliches Volumen
        2. kein Massetransport, also keine Konvektion usw. Man könnte das Medium auch als Festkörper ansehen, macht da keinen Unterschied
        3. reale Zeitspanne >0 <=unendlich
        4. Temperatur bleibt im Kühlmedium durchgehend konstant
        5. Wir haben KEINE Wärmesenken, sondern nur eine Wärmequelle, nämlich den Kühler, an dem fortwährend eine gewisse Menge Energie zugeführt wird. -> Gesamtenergie des Systems steigt fortwährend

        Wie erklärst du dann bitte die konstante Temperatur des Kühlmediums?
        Wow - das ist mal ein klassisches Eigentor, wie man es selten sieht .
        Das meinst du jetzt hoffentlich nicht ernst Herr Physiker - oder? Ehrlich gesagt hätte ich so was nun wirklich nicht erwartet. Da bist du aber ein paar ganz gewaltigen Trugschlüssen aufgesehen. Wie hast du denn deine Scheine geschafft - gekauft?

        Schon mal was vom 1. Hauptsatz der Thermodynamik gehört (auch Energieerhaltungssatz genannt)? Die Temperatur des Mediums bleibt in deinem Modell selbstverständlich nicht konstant. Wie kommst du zu dieser irrigen Annahme? Wenn die Gesamtenergie des Mediums steigt - was steigt dann auch? Ich verrate dir was - die Wärmekapazität ist es nicht, es fängt mit T an und hört mit empertur auf

        Was du da beschreibst wäre z.B. ein Block Metall oder ein Topf voll geliertem Wasser auf einer ständig heizenden Herdplatte. Selbstverständlich steigt die Temperatur im Medium bei kontinuierlicher Wärmezufuhr- zumindest bis zum nächsten Wechsel des Aggregatzustands (hier hast du ein Haltepunkt aufgrund der nötigen Schmelz bzw. Verdampfungsenthalpie).
        Wenn du ein Experiment ersinnst bei dem die Temperatur des Mediums bei einer anderen Temperatur als der Schmelz oder Verdampfungstemperatur trotz ständiger Energiezufuhr ohne eine Wärmesenke konstant bleibt, würde ich dich sofort für den Nobelpreis vorschlagen . Damit hättest du grundlegende Naturgesetze ausgehebelt (u. A. den ersten und zweiten Hauptsatz der Thermodynamik) .

        Eine konstante Temperatur erreichst du bei so einem Experiment wie gesagt nur kurzzeitig genau am Übergang zwischen zwei Aggregatzuständen an einem sog. Haltepunkt. Ist das Medium komplett verflüssigt bzw. verdampft, steigt die Temperatur selbstverständlich weiter. Den Auschluss von Konvektion bzw. anderem Massetransport kannst du dir btw sparen - das spielt keine Rolle wenn du sagst, es gibt keine Wärmesenke. Die Energie kann nicht verschwinden, folglich erhöht sich die Temperatur. Sorry - es geht nicht anders. Edit: Kannst natürlich einen großen Eisblock mit nem Bunsenbrenner schmelzen, dann dauert der Haltepunkt recht lange, aber früher oder später ist er geschmolzen und das Wasser wird heißer und heißer, bis es irgendwann wieder bei 100°C verdampft ist - danach geht´s nur noch aufwärts.

        Wenn die Temperatur des Mediums in deinem System konstant bleiben soll, muss die zugeführte Wärme kontinuierlich wieder abgeführt werden. Ansonsten steigt die Temperatur - unweigerlich. Wie schnell sie steigt hängt von der Wärmekapazität des Mediums ab.

        Zitat von Skysnake
        Es ist halt wie gesagt nur ein Modell, was die meisten Sachen eleminiert. Es ging nämlich nur Darum, den Unterschied zwischen spezifischer Wärmekapazität und Wärmeübergangskoeffizient zu zeigen, bzw. eben zu Zeigen, dass die Wärmekapazität nicht im Vordergrund steht, sondern der Wärmeübergangskoeffizient. Wenn der nicht stimmt, bringt dir auch deine tollste Wärmekapazität nichts.. Stimmste mir doch zu oder?
        Omg ich geb´s auf ...
        Bitte schau dir am besten noch mal die gesamte Physik Grundvorlesung sehr genau durch - du hast da einige ganz grundlegende Dinge offensichtlich nicht verstanden. Wenn du schon mit dem 1.Hauptsatz Probleme hast - wie willst du dann die Wärmekapazität oder den Wärmeübergangskoeffizient verstehen? Das kriegt btw noch jeder Abiturient hin - sollte er zumindest.

        In deinem Modell ist der Wärmeübergangskoeffizient übrigens ausschließlich von der Wärmeleitfähigkeit abhänging. Ein Glück, dass dein Modell nichts mit der Realität zu tun hat .

        Zitat von Skysnake
        Um nichts weiter gings mir... Was du draus gemacht hast, also was du gedacht hast, was ich damit sagen will ist was komplett anderes, und darauf hab ich auch echt keinen bock mehr. So lang du nämlich nur auf einer Aussage rum hackst, ohne die Randbedingungen zu betrachten ist das ziemlich fürn arsch, und damit auch für mich beendet.
        Sorry - dass du so grandios daneben liegst konnte ich ja auch nicht ahnen. Ich bin von einem etwas höheren Niveau ausgegangen ansonsten hätte man gleich bei Adam und Eva anfangen müssen.
        In deinem eigenen Interesse: Wenn du schon den 1. Hauptsatz nicht begriffen hast, solltest du wirklich noch mal überdenken, ob du wirklich schon in die Prüfungen gehen willst - das könnte übel ins Auge gehen.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        AW: Icedragoncooling: Nanopartikel statt Wasser als Kühlmittel - Bilder von der CES

        Lassen wir es dabei bewenden, ich bitte dich nur noch um eins.

        Geh nochmal die Modellbildung von mir durch. Also :

        1. endliches Volumen
        2. kein Massetransport, also keine Konvektion usw. Man könnte das Medium auch als Festkörper ansehen, macht da keinen Unterschied
        3. reale Zeitspanne >0 <=unendlich
        4. Temperatur bleibt im Kühlmedium durchgehend konstant
        5. Wir haben KEINE Wärmesenken, sondern nur eine Wärmequelle, nämlich den Kühler, an dem fortwährend eine gewisse Menge Energie zugeführt wird. -> Gesamtenergie des Systems steigt fortwährend

        Wie erklärst du dann bitte die konstante Temperatur des Kühlmediums?

        Es ist halt wie gesagt nur ein Modell, was die meisten Sachen eleminiert. Es ging nämlich nur Darum, den Unterschied zwischen spezifischer Wärmekapazität und Wärmeübergangskoeffizient zu zeigen, bzw. eben zu Zeigen, dass die Wärmekapazität nicht im Vordergrund steht, sondern der Wärmeübergangskoeffizient. Wenn der nicht stimmt, bringt dir auch deine tollste Wärmekapazität nichts.. Stimmste mir doch zu oder?

        Um nichts weiter gings mir... Was du draus gemacht hast, also was du gedacht hast, was ich damit sagen will ist was komplett anderes, und darauf hab ich auch echt keinen bock mehr. So lang du nämlich nur auf einer Aussage rum hackst, ohne die Randbedingungen zu betrachten ist das ziemlich fürn arsch, und damit auch für mich beendet.
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