Erster Wasser-CPU-Kühler von MIPS vorgestellt
Mit dem Iceforce HF betritt ein neuer Bewerber den umkämpften Markt für CPU-Wasserkühler.
"Es kann nur einen geben" - in kaum einem Hardwaresegment gilt dieses Motto so stark, wie bei den CPU-Wasserkühlern. Zwar gibt es eine Vielzahl an Herstellern, aber da sich der Kampf um den letzten Euro im Vergleich zu den Gesamtkosten einer Wasserkühlung kaum lohnt und umgekehrt Preise oberhalb von 60 Euro meist nur noch mit aufwendigem Design bei gleichbleibender Kühlleistung einhergehen, konzentrieren sich die Empfehlungen meist auf ein bis zwei interessante Modelle, die seit Jahren von aus einem festen Kreis von drei Herstellern stammen. Mips-Computer möchte diese Mauer durchbrechen.
Das Werkzeug hierfür heißt "Iceforce HF" und will mit höchstem Durchfluss überzeugen. Hierzu weist die Bodenplatte aus vernickeltem Kupfer eine sehr feine Kühlstruktur mit Diamant-/Rauten-Muster auf, die neben einem geringen Widerstand auch eine sehr gleichmäßige Verteilung des Kühlmediums gewährleisten soll, so dass am Ende auch die Kühlleistung stimmt.
Bedeckt wird die Bodenplatte von einem Oberteil aus schwarzem POM, in dem zwei G1/4"-Gewinde mit großem Abstand die Verwendung beliebiger Anschlüsse zulassen. Abgeschlossen wird der Kühler von einer leicht wechselbaren Halterung aus verchromtem Nickel, die nicht nur in Sachen Design, sondern auch bei der Montagefreundlichkeit neue Maßstäbe setzen soll.
Erhältlich ist der Iceforce HF ab sofort für AMD-Sockel mit 4-Loch-Halterung sowie für die Intel-Sockel 1366/1155/56 und 2011. Die Sockel 2011 Version kostet im derzeitigen Angebot 59,90 Euro, die anderen Versionen, denen passende Backplates beiliegen, 69,90 Euro.
Hintergrund Mips-Computer: Obwohl neu auf dem Markt für CPU-Kühler, ist Mips-Computer seit vielen Jahren im Wasserkühlungsbereich aktiv. Einen Namen hat sich der Hersteller aus der Region Stuttgart vor allem mit Mainboardkühlern gemacht. Hier war man einer der ersten auf dem deutschen Markt, der individuelle Modelle für verschiedene Spannungswandler und Northbridge-Lösungen im Angebot hatte. Auch RAM-Wasserkühler gehören seit Jahren zum festen Programm, CPU- und GPU-Kühler vertrieb man dagegen bislang von Watercool.
