Aquatuning und EK Water Blocks beenden Kooperation im Streit
Unter gegenseitigen Anschuldigungen hat Aquatuning die Kooperation mit dem Wasserkühlungshersteller EK Water Blocks sowie den Vertrieb von dessen Produkten beendet.
Die Aquatuning GmbH dürfte den meisten nur als Händler von Wasserkühlungskomponenten in Deutschland ein Begriff sein; kaum ein anderer Anbieter bietet eine reichhaltigere Auswahl. Doch diese wird nun spürbar ärmer, denn Aquatuning hat angekündigt, der Vertrieb von EK-Water-Blocks-Produkten einzustellen. EK wiederum zählt europaweit zu den Herstellern mit dem umfangreichsten Sortiment.
Quelle: ekwb.com
EK Waterblocks Supreme. (Angeblich?) Entwickelt von Aquatuning, mit einem Funktionsprinzip nach dem Vorbild Watercools und Grundlage für eines der größten Zerwürfnisse am Wasserkühlungsmarkt.
Grund für den Streit ist Aquatunings weniger bekannte Tätigkeit als Entwickler und Hersteller von Wasserkühlungskomponenten. Der Darstellung von Aquatuning zu Folge war man in deren Rahmen maßgeblich für die Entwicklung des EK Supreme verantwortlich, welcher von 2007 an längere Zeit zu den beliebtesten CPU-Kühlern am Markt gehörte. EK Water Blocks zahlte für diesen Technologietransfer lange Zeit Lizenzgebühren, hat diese nun jedoch eingestellt - laut Aquatuning "völlig überraschend".
Eine Erklärung respektive die andere Seite der Medaille findet sich in der Pressemitteilung von EK Water Blocks, die Aquatuning gleich mehrfach der Falschdarstellung beschuldigt.
Zunächst wurden keineswegs alle Lizenzzahlungen eingestellt, sondern nur die den EK Supreme und Supreme LT betreffenden. Laut EK beschränkte sich die Entwicklungsbeteiligung Aquatunings auf eine Skizze, die bei einem Treffen zwischen beiden Firmen entstand. Die Ausarbeitung zum fertigen Supreme und insbesondere die Ableitung des Supreme LT übernahm EK Water Blocks dagegen in Eigenregie, genauso wie die Entwicklung der Nachfolger, die beide Modelle schon vor längerer Zeit ersetzt haben.
Schlimmer noch: Wie EK erst nach Unterzeichnung des Lizenzvertrages feststellte, war das skizzierte Grundkonzept keineswegs eine neue Idee von Aquatuning. Insbesondere der bereits am Markt befindliche und auch von Aquatuning vertriebene Watercool Heatkiller 2.5 hatte einen nahezu identischen Aufbau (wie auch viele Tester seinerzeit feststellten).
Auslöser für den jetzigen Streit ist allerdings nicht die fragwürdige Grundlage des Lizenzabkommens, sondern andere von Aquatuning vertriebene und hergestellte Produkte.
So ist das Funktionsprinzip des Heatkiller 2.5 respektive Supreme mittlerweile weit verbreitet, aber nur von EK wurden Lizenzgebühren verlangt. Umgekehrt verkauft Aquatuning unter den Hausmarken Phobya und Alphacool sowohl Kühler als auch Ausgleichsbehälter, die Entwicklungen von EK zum Teil zum Verwechseln ähnlich sehen (PCGH berichtete). Lizenzgebühren hierfür verweigerte Aquatuning jedoch.
Die letzte Eskalationsstufe begann im Dezember letzten Jahres, als Aquatuning die Bestellung von EK-Produkten nahezu einstellte, aber trotzdem neue Modelle mit Verfügbarkeitsdatum im Shop präsentierte. EK stellte daraufhin die Forderung, entweder zu für beide Seiten fairen Geschäftsbeziehungen zurückzukehren, oder den Vertrieb ganz einzustellen - Aquatuning entschied sich für letzteres und will die bisher an EK Water Blocks lizensierten Produkte nun von anderen Firmen herstellen lassen.

deswegen ist die Auswahl an Shops auch so begrenzt.
A-C Shop ist auf jeden Fall TOP und Jolo besorgt auch andere Teile auf Anfrage.
Ich glaube auch das AT hier auf unnfaire Geschäftspraktiken zurück greift.