Rückruf für EK Water Blocks EK-XLC Predator 240 und EK-XLC Predator 360
EK Water Blocks ruft die Produkte EK-XLC Predator 240 Rev 1. und EK-XLC Predator 360 (inkl .QDC) Rev 1.0 zurück. Der Hersteller kann aufgrund eines möglichen Defektes nicht sicherstellen, dass die AIO-Wasserkühler ihre Flüssigkeit bei sich halten. Kunden bekommen eine neue Revision oder ihr Geld zurück.
EK Water Blocks hat über einen Rückruf der Produkte EK-XLC Predator 240 Rev 1. und EK-XLC Predator 360 (inkl .QDC) Rev 1.0. informiert. Beides sind All-In-One-Wasserkühlungslösungen mit geschlossenem Flüssigkeitsystem. Und genau da liegt auch das Problem. Wie EK Waterblocks erklärt, kann man nicht ausschließen, dass nicht doch Flüssigkeit aus den Systemen austritt.
EK Water Block kam dem Fehler durch Kundenrückmeldungen auf die Spur und hat sich bereits vergangenen November daran gemacht, die Situation zu erörtern. Dabei stellte sich heraus, dass der ein O-Ring im Kühler, der auf der CPU befestigt wird, unter Umständen seinen Dienst quittieren kann. Betroffen sind laut EKWB rund zehn Prozent der zwischen Oktober und Dezember gefertigten AIO-Kühler. Seit Januar wird die korrigierte Revision 1.1 der beiden Modelle ausgeliefert.
Kunden sollten also darauf achten, dass sie bei Neukäufen der Produkte mit Schnellverschlüssen Revision 1.1 erhalten und nicht 1.0. Wer ein entsprechendes Produkt hat, der kann direkt bei EK Water Blocks den RMA-Auftrag abwickeln. Dabei steht dem Kunden entweder das Produkt in einer neuen Revision zu oder man entscheidet sich für den Rücktritt vom Kaufvertrag, den EKWB anbietet. Dann bekommt man den Kaufpreis zurückerstattet.
EKWB übernimmt sämtliche anfallenden Kosten für den Umtausch, wenn man direkt über die Webseite geht. Zwar hat man auch den Handel angewiesen, ähnlich zu verfahren, aber eine Garantie dafür gibt es nicht. Wer sein Geld zurück möchte, sollte dies laut EKWB bis 26. Februar 2016 beantragt haben.
Kleiner Nachtrag: Für etwa entstandene Schäden bis zum Bekanntwerden des Rückrufs übernimmt EKWB die Haftung für beschädigte Hardware. Ein feiner Zug, wie wir finden.
Quelle: EK Water Blocks

10% sind schon happig. Ich vermute das man sie, wenn sie das nicht getan hätten, zur Verantwortung für defekte Komponenten diehen könnte und so ein Mainboard oder eine Graka sind im Vergleich zur AiO nicht gerade billig, da ist der Gewinn schneller weg als man gucken kann und mit Pech steht das Unternehmen vor dem Ruin (Rufschädigung und Schadensersatz). Für mich spricht das eher gegen eine AiO, da soetwas immer wieder geschehen kann. Ich habe mir einen Arctic Liquid Freezer 240 gekauft und hoffe das da alles gut geht.
So muss das sein, wer etwas (auch unwissentlich bzw. unwillentlich) verbockt, steht dafür grade. Für mich, der ich demnächst (gegen Ende dieses/Anfang nächsten Jahres) mit Pascal und Skylake-Nachfolger auf Wa-Kü umsteigen will definitiv ein dickes Pro, wenn es darum geht, für welchen Hersteller ich mich entscheide...