Aquacomputer zeigt USB-Durchflussmesser mit vielen Zusatzfunktionen
Aquacomputers neue "mps"-Serie misst nicht nur den Durchfluss, sondern auch die Temperatur, erlaubt den Anschluss externer Sensoren, bietet einen schaltbaren Ausgang - und das alles über USB.
Quelle: forum.aquacomputer.de
Aquacomputer Flow 200, ein Mitglied der mps-Durchflusssensorenfamilie.
Neben Wasserkühlern und -pumpen hat sich Aquacomputer vor allem mit Mess- und Überwachungszubehör einen Namen gebracht. Seit einiger Zeit bietet man deren Funktionalität auch in immer kleineren Einheiten unterhalb des Feature-Monsters Aquaero 5 an.
Neuester Spross dieser Entwicklung ist die Familie der "multi purpose sensor"-Durchflusssensoren. Diese messen neben dem Wasserdurchfluss auch die Wassertemperatur und erlauben den Anschluss eines weiteren (Wasser- oder Luft-)Temperatursensors. Zudem geben sie nicht einfach ein Tachosignal aus (was, zwecks Überwachung über Mainboard, aber weiterhin generiert werden kann), dass erst von einer vollwertigen Lüftersteuerung umgerechnet werden müsste. Stattdessen beinhaltet der Sensor einen kompletten Mikrocontroller, der über USB ausgelesen und angesteuert werden kann. Steuerungsseitig besteht hierbei die Möglichkeit, den Tacho-Anschluss zum Schaltausgang umzufunktionieren und so zum Beispiel eine Warn-LED zu aktivieren, wenn der Durchfluss abnimmt.
Auch die Messtechnik der mps bietet Neuerungen. Erstmals im Wasserkühlungsbereich kommt hier ein Differenzdruckmesssystem zum Einsatz, dass ohne bewegliche Teile arbeitet. Stattdessen wird mit einer Edelstahlmembran und einem Sensorchip der Druckabfall zwischen Ein- und Auslass des Gerätes gemessen und daraus die Strömung errechnet. Um den Zusammenhang möglichst exakt zu erfassen, kann der Sensor anhand dreier Referenzmessungen eine Kalibrierkurve erstellen.
Quelle: forum.aquacomputer.de
Aquacomputer high flow USB: Alte, vielseitige Messtechnik mit neuer, leistungsfähiger Elektronik.
Auf Basis der mps-Technik wird man drei Modelle zum Preis von jeweils 49,90 Euro anbieten. Der Unterschied zwischen Flow 100, 200 und 400 liegt hierbei im vorgesehenen Messbereich, der sich von jeweils von 20 bis 100, 40 bis 200 beziehungsweise 80 bis 400 l/h erstreckt. Die passende Software zu den Sensoren soll (als Release Candidate) ab Mitte des Monats verfügbar sein.
Wer die genannten Messbereiche zu eng empfindet und trotzdem die neuen Features nutzen möchte, dem wird Aquacomputer für 59,90 Euro eine erweiterte Version des alten "high flow"-Durchflusssensors anbieten. Der "high flow USB" nutzt die alte Messtechnik in Kombination mit der neuen USB-Platine und kann von 40 bis 1500 l/h eingesetzt werden.

Den exakten Wert des Volumenstroms zu kennen hilft einem hingegen nicht wirklich weiter, außer dass vorsichtige Naturen so vllt. eher das Potential erkennen wie weit sie Ihre Pumpe noch runter regeln können, oder man im Falle von kritisch niedrigem Durchfluss den Knick im Schlauch oder den zugesetzten Kühler frühzeitig erkennt (so man denn häufig genug die Anzeige beobachtet...).
Eine DFM ist sowas von unnötig, entwerder ich hab ausreichend Durchfluss oder eben nicht!
Das merke ich ganz schnell ohne Messung wenn der Durchfluss nicht ausreicht.
DFM ist reine Spielerei.