Shooter-Fans aufgepasst: Militär-Shooter Wardogs für 100 Spieler ist kein Battle Royale
Wardogs will weder Battle Royale noch Extraction-Shooter sein. Statt Trends zu folgen, setzt der Multiplayer-Shooter auf groß angelegte Teamgefechte und spielergesteuerte Kriegsführung.
Wer aktuelle Multiplayer-Shooter beäugt, stößt meist auf dieselben Schlagworte: Battle Royale, Extraction oder Live-Serivce. Genau davon möchte sich Wardogs bewusst abgrenzen. Der neue Militär-Shooter von Bulkhead wirbt offensiv damit, keines dieser Konzepte zu verfolgen.
Stattdessen setzt Wardogs auf großflächige Schlachten mit bis zu 100 Spielern, drei konkurrierenden Teams und einem Spielmodus, der stärker an klassische Battlefield-Momente erinnert als an moderne Genre-Trends. Doch gerade diese Abkehr von etablierten Erfolgsmodellen könnte zu einem wichtigen Verkaufsargument werden.
Gegenbewegung zu Shooter-Trends?
Das Grundprinzip von Wardogs klingt zunächst simpel. Drei Teams kämpfen um die Kontrolle einer zufällig platzierten Zone innerhalb einer riesigen Karte. Wer die Zone hält, sammelt Punkte. Das erste Team mit 100 Punkten gewinnt die Partie. Dahinter steckt jedoch mehr als eine gewöhnliche Variante von King of the Hill. Da sich die Kontrollbereiche von Match zu Match verändern, müssen Spieler ihre Strategien ständig anpassen. Gleichzeitig entsteht ein dynamisches Schlachtfeld, das nicht durch eine schrumpfende Zone oder durch die Jagd auf Loot bestimmt wird.
Die Entwickler schaffen damit eine Alternative zu den dominierenden Shooter-Konzepten der vergangenen Jahre. Statt ums Überleben oder ums Extrahieren wertvoller Beute geht es also um Gebietskontrolle, Teamkoordination und strategische Entscheidungen auf dem Schlachtfeld.
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Geld statt Kill-Statistik
Interessant ist auch das Wirtschaftssystem von Wardogs. Spieler starten mit einem Budget und verdienen zusätzliches Geld nicht nur durch Abschüsse oder Eroberungen, sondern auch durch Support-Aktionen. Wer Teamkameraden wiederbelebt, Transporte übernimmt oder wichtige Aufgaben erfüllt, wird ebenfalls belohnt. Dieses Geld bleibt sogar über Matches hinweg erhalten. Investiert man sofort in bessere Ausrüstung oder spart man für einen entscheidenden Moment? Dieses System soll Teamplay attraktiver machen und gleichzeitig verhindern, dass sich alles nur um die persönliche Abschusszahl dreht.
Optisch erinnert Wardogs zunächst an Battlefield. Fahrzeuge, Panzer, Helikopter und groß angelegte Gefechte prägen das Bild. Gleichzeitig wollen die Entwickler gezielt Spieler ansprechen, die mehr Realismus und taktische Tiefe suchen. Damit liegt das Projekt irgendwo zwischen dem Casual-Vibe von Battlefield und der dichten Simulationstiefe von ARMA.
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Quelle: Bulkhead / Team 17 auf Youtube #1, auf Steam #2

Battalion 1944 war einfach ein Krasser Reinfall!
Da wurde sich direkt mal mehr keine Mühe gegeben.
Deswegen nehm ich weit Abstand von dem Titel.
Die werden das Rad auch nicht neu erfinden.