Fallout 4, GTA 5 und Witcher 3 in VR: Mit neuer vorpX-Version auf Oculus Rift spielbar
Für Virtual-Reality-Enthusiasten ist vorpX schon länger ein Begriff. Mit der aktuellen Version der Software können auch Spiele ohne native VR-Unterstützung mit der Oculus Rift gespielt werden. Fallout 4, GTA 5, WoW, The Witcher 3 und viele weitere Titel lassen sich nun auch mit der Consumer-Version der Rift in "echtem" VR erleben.
Virtual Reality ist zwar schon seit Längerem ein beliebtes Thema, eine große Auswahl an Spielen mit echter VR-Unterstützung ist indes noch nicht verfügbar. Umso attraktiver erscheint es da, mittels Zusatzsoftware bereits veröffentlichte, herkömmliche Titel aus der VR-Perspektive durchzuspielen. Genau dies hat sich vorpX auf die Fahnen geschrieben, dessen letzte Version 16.1.1 im Rahmen eines größeren Updates nun auch die finale Consumer-Version der Oculus Rift unterstützt.
Wie aus einem Blogbeitrag des Entwicklers zu entnehmen ist, plane man für die Zukunft auch eine Unterstützung für Valves Konkurrenzprodukt HTC Vive. Die Software ist vor allem deshalb beliebt, da man Spiele nicht nur auf einer virtuellen Kinoleinwand spielen kann (wie bei Steam Desktop Theatre), sondern tatsächlich in das Spiel eintaucht. Die unterstützten Spiele reichen von The Witcher 3, WoW, Fallout 4 und TES: Skyrim über Crysis und Battlefield 3/4 bis zu Grand Theft Auto 4 und 5.
Käufer von älteren Versionen von vorpX erhalten das Update automatisch beim nächsten Start des Programms. Erforderlich dafür ist jedoch Version 0.8 der Oculus Runtime. Nutzer, die bereits auf Version 1.3 aktualisiert haben, müssen entweder auf den manuellen Webinstaller ausweichen oder einen Runtime Switcher nutzen. Zu weiteren Neuerungen gehört unter anderem das Erstellen und Teilen von Benutzerprofilen. Das erste Developer-Kit der Rift wird mit dem Update nicht mehr unterstützt. Wer an der Software interessiert ist, kann diese für knapp 40 Euro auf der Webseite des Entwicklers digital erwerben.

Was nämlich mal wieder nicht aus dem Artikel hervor geht ist, dass diese Dritthersteller Software eben Spielen nur VR überstülpt. Die Spiele wurden aber nicht für VR entwickelt und laufen daher auch nicht perfekt in VR. Es gibt immer wieder Dinge die nicht optimal sind und das VR Erlebnis trüben, mal mehr mal weniger stark.
Viele Spieler lassen sich aber von dem Versprechen blenden. Warum wohl gibt es von dieser ach so tollen Software keine Demo Version? 40 Euro für eine Software, die man vorher nicht testen kann um überhaupt zu sehen wie gut das Resultat ist und gerade bei VR muss man selbst testen, da helfen keine Videos und keine Berichte darüber um wirklich eine Vorstellung zu haben wie gut es funktioniert.
Ich denke gerade den VorpX Entwicklern ist durch ihre Arbeit daran nur zu sehr selbst klar wie suboptimal das Ganze ist, nicht mehr als ein Gag um mal zu sehen wie sich sein Lieblingsspiel in VR anfühlen könnte. Für auf Dauer ist das aber nichts.
Gerade Titel, die auf der Source-Engine basieren (Left 4 Dead 2, Portal 2, Half-Life 2) laufen superflüssig mit mind. 60 FPS auf Fernseher & Brille gleichzeitig - bei anderen Spielen schwankt es stark (bei "Far Cry 3" müssen die Details reduziert werden, im Endeffekt ist es ein Texturmatsch, womit es allerdings die Ausnahme ist - ist natürlich auch von der Grafikkarte abhängig, aber da ich gerade einmal die Mindestanforderung für VR erfülle (GTX 970) darf ich mich da gar nicht beschweren
Spiele müssen einfach für VR entwickelt werden, wie z.B. Elite Dangerous, das schon früh in der Entwicklung auch mit VR im Gedanken entwickelt wurde, man merkt einfach gewaltig den Unterschied zwischen Nativ und Dritthersteller Lösung.
Das Zielen per Kopfbewegung ist so eine Sache - man ist zwar damit extrem reaktionsschnell, wackelt aber auch hin und her, weshalb die Präzision des Öfteren flöten geht - aber solange man keine stundenlangen Scharfschützensessions alá "Sniper Elite" abhält, kann einem das wurscht sein
Liste von Spielen die ich bislang getestet habe:
Alien Isolation - läuft (zu) gut - Herzinfarktgefahr
Battlefield 3 - ebenfalls einwandfrei
Crysis - flüssig, leider durch zu viel hektische Bewegungen Tendenz zum Texturmatsch - den Nanosuit in VR auszuprobieren, ist allerdings der Hammer !
Dishonored - läuft flüssig, gerade durch den malerischen Zeichentrick-Grafikstil werden Unschärfe oder sonstige Kleinigkeiten sehr gut kaschiert
F.E.A.R. 2 - ruckelt auf höchsten Einstellungen (warum auch immer) , trotzdem super Shooter
Far Cry 3 - das schwarz Schaf in der Liste Grafikeinstellungen müssen runter gestellt werden & dann ist's matschig)
Half-Life 2 - hab nie verstanden, warum das Game so gehypt wurde, in VR wurden mir die Augen geöffnet - funktioniert als einziges Spiel dieser Liste OHNE Vorpx
Left 4 Dead 2 - absolut flüssig; per Konsolenbefehl sollte das Field of View angepasst werden, dann ist es absolut super
Portal 2 - läuft perfekt
Thief 2 : The Metal Age - Was hab ich mich gefreut, als ich gelesen hab, dass der Urvater aller Schleichspiele von Vorpx in VR unterstützt wird - läuft wenig überraschend butterweich, aber das es in VR überhaupt läuft, hätte ich hinsichtlich seines Alters (17 Jahre) nicht erwartet
Was nämlich mal wieder nicht aus dem Artikel hervor geht ist, dass diese Dritthersteller Software eben Spielen nur VR überstülpt. Die Spiele wurden aber nicht für VR entwickelt und laufen daher auch nicht perfekt in VR. Es gibt immer wieder Dinge die nicht optimal sind und das VR Erlebnis trüben, mal mehr mal weniger stark.
Viele Spieler lassen sich aber von dem Versprechen blenden. Warum wohl gibt es von dieser ach so tollen Software keine Demo Version? 40 Euro für eine Software, die man vorher nicht testen kann um überhaupt zu sehen wie gut das Resultat ist und gerade bei VR muss man selbst testen, da helfen keine Videos und keine Berichte darüber um wirklich eine Vorstellung zu haben wie gut es funktioniert.
Ich denke gerade den VorpX Entwicklern ist durch ihre Arbeit daran nur zu sehr selbst klar wie suboptimal das Ganze ist, nicht mehr als ein Gag um mal zu sehen wie sich sein Lieblingsspiel in VR anfühlen könnte. Für auf Dauer ist das aber nichts.
Spiele müssen einfach für VR entwickelt werden, wie z.B. Elite Dangerous, das schon früh in der Entwicklung auch mit VR im Gedanken entwickelt wurde, man merkt einfach gewaltig den Unterschied zwischen Nativ und Dritthersteller Lösung.
Wer zum Beispiel einen 3D Monitor hat und damit mal Spiele gespielt hat, die nativ 3D unterstützen (wovon es nicht viele gibt) und diese mit Lösungen wie TriDef verglichen hat, der kennt den Unterschied nur zu genau. Auch NVidias 3D Vision ist nur eine Dritthersteller Lösung. 3D hätte von Anfang an direkt in die Spiele selbst nativ rein müssen. Zu viele haben sich aber mit diesen Dritthersteller Lösungen zufrieden gegeben.
Bei VR ist der Unterschied noch deutlicher und darum hatte ich gehofft, dass uns das erspart bleibt. Leider mal wieder die Rechnung ohne die Spieler gemacht... GTA 5 in VR *habenwill!!!!111*
Ich selbst hab eine Rift DK2 und auch ein 3D Monitor mit TriDef, hab sogar noch hier eine Elsa Revelator 3D Brille hier rumliegen, die ich vor ~15 Jahren mal gekauft hatte, weiß also zu genau wovon ich rede. 3D war quasi vor VR meine große Leidenschaft.
Edit: hätte mal die vorherigen Beiträge lesen sollen, bin doch erleichtert, dass ich nicht der Einzige bin, der davor warnt zu viel zu erwarten.
Andererseits funktioniert bsw. das alte Medal of Honor: Alliet Assault ganz passabel aus der Ego-Ego-Sicht. Darin stimmen sogar die Grössenverhältnisse erstaunlicherweise gut.
Sniper-/&Fernglas-Overlays sind bsw. zu klein und das restliche GUI ist unbrauchbar. Das FOV manuell mit Konsole einzustellen (Auch für Widescreen notwendig) und von Level zu Level teils unterschiedliche Tiefendistanzen, machen es sicher nicht ganz so komfortabel. Trotzdem ist es spassig
(Bei Quake-3-Engines reicht es die Spiele-Exe-Datei bsw. in jk2.exe umzubenennen, falls ein Spiel nicht offiziell von VorpX unterstützt wird)
Für Witcher 3 und GTA 5 werden derzeit wahrscheinlich die Wenigsten ein genug potenter Spiele-PC besitzen.