Virtual Reality: John Carmack will neuen Qualitätsstandard bei 360-Grad-Videos setzen
John Carmack hat angekündigt, dass er die Qualität von Virtual-Reality-Videos deutlich anheben will. Dazu habe er ein Format entwickelt, das 360-Grad-Videos mit einer Auflösung von 5K x 5K darstellt. In diesem Zusammenhang arbeite er an einer Neuveröffentlichung des VR-Kurzfilms Henry.
Entwicklerlegende John Carmack, der sich als Schöpfer unter anderem der Quake-Reihe einen Namen gemacht, mittlerweile aber ganz der Virtual-Reality verschrieben hat, will einen neuen Qualitätsstandard bei VR-Videos setzen. Auf Twitter hat er angekündigt, dass er die VR-Demo Henry neu veröffentlichen will. Angepeilt sei eine Auflösung von 5K x 5k mit 60 Bildern pro Sekunde. Das 360-Grad-Video soll zudem Raumklang unterstützen.
"Wir planen eine Neuveröffentlichung von Story Studios Henry mit meiner neuen Video-Abspiel-Technik, die ein 5K x 5K 60 Fps Video auf der Go und neueren GearVRs ermöglicht. Es wird ein großer Download, aber es wird auch einen neuen Standard bei der immersiven Videoqualität setzen."
Henry war der erste vom Oculus Story Studio entwickelte Kurzfilm, das 2017 aufgelöst wurde. Ursprünglich erschien er als in Echtzeit gerenderte Erfahrung für die Oculus Rift, eine vorgerenderte 360-Grad-Version ist aber auch für Samsungs Gear VR und die Oculus Go als 360-Grad-Video erhältlich. Wann man mit der Neuveröffentlichung von Henry rechnen kann, hat Carmack allerdings noch nicht kommuniziert.
Die Oculus Go ist in Deutschland seit knapp einem Monat für 219 beziehungsweise 269 Euro erhältlich. Anders als die große Schwester, die Oculus Rift, benötigt sie keine zusätzliche Hardware wie einen Spielerechner oder High-End-Smartphone. Stattdessen setzt das mobile Headset auf eigene Hardware auf Basis des Snapdragon 821 aus dem Hause Qualcomm als Rechenherz. Weitere Meldungen rund um das Thema Virtual Reality finden Sie auf der PCGH-Themenseite.
Quelle: Twitter

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