Zotac VR GO 4.0: Neuer Backpack-PC mit RTX-GPU vorgestellt
Das Hardware-Unternehmen Zotac hat eine neue Version seines VR-Rucksacks vorgestellt. Als inzwischen vierte Version soll der Backpack-PC VR GO 4.0 mit noch besserer Hardware ausgerüstet sein, die sich mitunter sogar erweitern lässt. Wann der Rucksack verfügbar sein und was er kosten wird, hat das Unternehmen noch nicht mitgeteilt.
Das Unternehmen Zotac hat eine weitere Iteration seines kabellosen VR-Rucksacks angekündigt. Das erste Gerät dieser Art hatte der in Hongkong ansässige Hardware-Hersteller auf der Computex 2016 vorgestellt. Der Zotac VR GO 4.0 soll der bisher am besten ausgestattete VR-Rucksack des Unternehmens sein. Grafisch ist das Gerät mit einer Nvidia RTX A4500 versehen und soll erweiterbare Speicher und Arbeitsspeicher besitzen.
Rucksack-PC mit RGB-Beleuchtung
Das neueste Modell von Zotacs Rucksack-PC ist rund 5,2 Kilogramm schwer und mit zwei 6000-mAh-Li-Ionen-Akkus ausgestattet. Diese sollen auch im Spielbetrieb gewechselt werden können und bis zu 50 Minuten halten. Für die volle Leistungsfähigkeit müssen jedoch beide Akkus im Rucksack installiert sein. Der VR-Backpack hat zudem noch eine RGB-Beleuchtung an Bord. Diese kann zur besseren Identifikation bei mehreren Rucksack-PCs auch individuell angepasst werden. Die Farbeinstellungen bleiben erhalten, auch wenn das Gerät ausgeschaltet wird.
Der VR GO 4.0 wird von einem Intel Core i7-11800H betrieben und kann auf eine Nvidia RTX A4500 mit einem 16 Gigabyte großen GDDR6-Speicher zurückgreifen. Das Gerät kommt mit einem 16 Gigabyte großen Arbeitsspeicher, der jedoch auf bis zu 32 Gigabyte aufgestockt werden kann. Darüber hinaus kommt der VR-Rucksack mit einer 512 Gigabyte großen M.2 SSD. Wer noch mehr Speicherplatz benötigt, kann diesen ebenfalls durch eine 2,5-Zoll-SSD oder -HDD erweitern.
Der VR GO 4.0 unterstützt über die Grafikkarte Triple Display Support mit 4K 120 Hertz HDR, 8K Hertz HDR und VRR über HDMI-2.1-Standard. Das Gerät selbst verfügt über einen einzigen HDMI- und zwei DisplayPort-1.4-Ausgänge. Dazu gibt es eine Mikrofon- und Kopfhörerbuchse, fünf USB-3.1-Typ-C-Anschlüsse, zwei USB 3.0-Anschlüsse und WiFI 6E- und BT 5.2-Funktionen. Wann der Rucksack verfügbar ist und vor allem, was das Gerät kosten soll, ist noch nicht bekannt.

Die Stromversorgung scheint aber nicht mehr für heutige Hardware auszureichen. Das Original hielt seinerzeit noch doppelt so lange durch und lief meiner Erinnerung nach auch auf einem Akku mit voller Leistung. Schon damals hätte ich mir aber ein externes Ladegerät mit zweitem Akkusatz gewünscht, sodass man immer mit zweien spielen und zwei laden kann, dann ohne Unterbrechung wechseln. Bei nur noch 50 Minuten und ohne Möglichkeit, mit einem und voller Leistung weiterzuspielen, bräuchte man mindestens sechs Akkus und eine Lademöglichkeit für vier für ununterbrochenen Spiele-Genuss. Es wundert mich, dass Zotac nicht direkt auf ein größeres Format setzt – wiegt dann vieleicht noch 1 kg mehr, aber solche Systeme sind auch im professionellen Bereich interessant und ein Ausfall während der Kundenvorführung wäre absolut inakzeptabel.
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Ich spiele am liebsten das Boxspiel Thriller of the Fight. Da würde ich mir durch einen Rucksack die Haltung verderben, weil man auch mit dem Kopf und Oberkörper ausweicht, Ausfallschritte macht und solche Späße. Das Kanel ist zwar nicht schön, aber man gewöhnt sich dran, weil man eh dermaßen in Fahrt kommt, dass man möglichst nur in Shorts spielt und das Kabel dann immer spürt und sich entsprechend einfach anpasst. Mein größtes Problem bei VR-Sport ist, dass ich früher oder später die Brille beschlage, deswegen endet eine Session immer nach 20 bis 60 Minuten. Mit der Akkuleistung könnte man hier leben, aber ist schon krass wenn man bedenkt, dass man doch einfach nur eine Wirelesslösung bräuchte, das kann doch nicht so schwer sein für 500€ etwas anzubieten? Naja ne Menge Daten, schon klar. Schade irgendwie, VR Sport ist meine Rettung..
Ok der Rucksack ist mobil und ich kann mich frei bewegen. 5kg sind aber schon etwas Gewicht und wenn ich mich länger in VR bewege wird man das nerven. 50min Akkulaufzeit sind dafür dann allerdings zu wenig. Vom Preis wollen wir mal nicht reden. Der V3 sollte 2000€ kosten.
Ich glaube nicht das man derzeit die Rechenpower für Highend VR sinnvoll mobil hinbekommt. Deswegen werden sich Endgeräte mit eingeschränkten Möglichkeiten wie die OculusQuest und für alles andere Wireless VR Lösungen mit externer Rechenleistung durchsetzen.