Zeiss VR One Connect: Steam-VR-Spiele vom PC auf das Smartphone-Display ohne Positions-Tracking

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Zeiss VR One Connect: Steam-VR-Spiele vom PC aufs Smartphone-Display (9)
Quelle: Zeiss

Zeiss hat das Virtual-Reality-Paket VR One Connect zusammen mit der überarbeiteten VR-Brille VR One Plus angekündigt. Der Hersteller möchte damit die Konzepte von Smartphone-VR-Modellen wie der Gear VR und Standalone-Ausführungen wie der Oculus Rift oder HTC Vive vereinen. Die Basis bildet ein Smartphone, dessen Display jedoch von einem PC mit Daten gefüttert wird. Kompatibel sind die meisten Steam-VR-Spiele.

Im Bereich von Virtual Reality hat Zeiss bereits Erfahrungen mit der VR One sowie dem Nachfolger mit GX-Anhängsel gemacht. Beide VR-Brillen ähneln vom Konzept her Samsungs Gear VR und nutzen Googles Cardboard-App zur Darstellung von Inhalten. Mit VR One Connect hat der Hersteller ein neues Konzept vorgestellt, das Smartphone-VR-Brillen zu Valves Steam-VR-Plattform kompatibel macht. Gleichzeitig kündigte Zeiss die erneut überarbeitete VR-One-Plus-Brille an, die bis zu 5,5 statt 5,2 Zoll große Smartphones unterstützt.

Bei VR One Connect kommt weiterhin ein Smartphone zur Darstellung der Virtual-Reality-Inhalte zum Einsatz. Das Mobilgerät übernimmt jedoch nicht mehr selbst die Berechnungen, sondern wird über ein USB-Kabel (vermutlich nach 3.0-Standard) an einen PC angeschlossen, um dessen Rechenleistung auszunutzen. Eine zusammen mit PXL Vision entwickelte App, die mit iPhones und Android-Smartphones kompatibel ist, unterstützt Valves Steam-VR-Plattform. Der Nutzer muss am PC lediglich ein Spiel starten, das daraufhin auf dem Smartphone dargestellt wird.

Da Smartphone-VR-Brillen ausschließlich Head-Tracking über die internen Sensoren unterstützen, sind alle Steam-VR-Titel kompatibel, die kein Position-Tracking voraussetzen. Das heißt, Spieler können in der Virtual-Reality ihren Kopf drehen und neigen, nicht aber herumlaufen. Im Lieferumfang von VR One Connect sind neben einem USB-Kabel und der Software auch zwei "3DoF"-Controller enthalten, die per Bluetooth 4.0 mit dem Smartphone in der VR-Brille verbunden werden und Kipp-, Schwenk- sowie Drehbewegungen erkennen.

Die VR One Plus mit dem Connect-Paket hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 199 Euro und soll ab Ende 2017 ausgeliefert werden. Wer bereits eine VR One (GX) oder eine andere Brille mit zugänglichem USB-Anschluss besitzt, wird das Connect-Paket einzeln für 129 Euro kaufen können.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von violinista7000 BIOS-Overclocker(in)
        Die Idee ist gar nicht schlecht! Ich würde vorerst diese Technik Oculus/Vive vorziehen, insbesondere weil ich von der Rift/Vive Auflösung nicht überzeugt bin. Smartphones mit 4K Displays sind sowieso auf dem Markt.
      • Von violinista7000 BIOS-Overclocker(in)
        Die Idee ist gar nicht schlecht! Ich würde vorerst diese Technik Oculus/Vive vorziehen, insbesondere weil ich von der Rift/Vive Auflösung nicht überzeugt bin. Smartphones mit 4K Displays sind sowieso auf dem Markt.
      • Von Chimbus PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von INU.ID
        Wenn ich das richtig verstehe, dann ist das einzig "besondere" an dem Teil die Software, die es ermöglicht über ein USB-Kabel (USB2? Oder haben die meisten Smartphones mittlerweile einen USB3-Anschluß?) die Bildausgabe des PC an das Smartphone zu leiten. Korrekt? Also sollte die Software doch auch mit anderen (günstigeren) Plastikgehäusen zusammenarbeiten, oder nicht? Oder steckt in dem Zeiss-Gehäuse noch irgendwelche Elektronik?

        Die fehlende Möglichkeit das Bild vom PC am Smartphone anzuzeigen war der einzige Grund, warum ich mein (eigentlich sehr gutes) 20€ Plastik-Cardboard nach 2 Tagen wieder verschenkt hatte.
        Da stecken meines Wissens nur noch zwei Zeiss Optik-Glässer drin sonst nichts.
      • Von Hannesjooo BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        RiftCat Homepage


        Damit gehts günstig oder um zu testen ob euer PC schnell genug für VR ist.
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        Wenn ich das richtig verstehe, dann ist das einzig "besondere" an dem Teil die Software, die es ermöglicht über ein USB-Kabel (USB2? Oder haben die meisten Smartphones mittlerweile einen USB3-Anschluß?) die Bildausgabe des PC an das Smartphone zu leiten. Korrekt? Also sollte die Software doch auch mit anderen (günstigeren) Plastikgehäusen zusammenarbeiten, oder nicht? Oder steckt in dem Zeiss-Gehäuse noch irgendwelche Elektronik?

        Die fehlende Möglichkeit das Bild vom PC am Smartphone anzuzeigen war der einzige Grund, warum ich mein (eigentlich sehr gutes) 20€ Plastik-Cardboard nach 2 Tagen wieder verschenkt hatte.
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