Windows Mixed Reality: Systemanforderungen, SteamVR bis Ende 2017, Vorbestellungen
Microsoft hat im Rahmen eines Events in San Francisco weitere Pläne für Windows Mixed Reality preisgegeben. Das Unternehmen hat dabei auch SteamVR für Windows Mixed Reality angekündigt und das neue Samsung Odyssey HMD vorgestellt.
Mit Windows Mixed Reality will Microsoft selbstbewusst die nächste "Revolution" im Computersegment lostreten und mit der HoloLens die passende Hardware für Augmented Reality bereithalten. VR-Headsets werden dabei von Partner-Hardware-Herstellern wie Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und auch Samsung mit dem Odyssey (erscheint 6. November) angeboten.
Mit der Übernahme von AltspaceVR, die auf dem Event angekündigt wurde, hat sich Microsoft die führende Social Media Plattform für VR unter den Nagel reißen können. AltspaceVR soll zunächst unverändert weiterlaufen können. Microsofts Übernahme kann als Antwort auf Facebooks VR-Bestreben mit Oculus in sozialen Netzwerken gedeutet werden.
Der Windows Store wird gleich zum Start von Windows Mixed Reality 20.000 Apps und später auch eine enge Anbindung an SteamVR anbieten. Leider müssen Nutzer sich noch ein wenig bis zur SteamVR-Anbindung gedulden, denn Microsoft hat verlautbart, dass die Integration erst Ende 2017 fertiggestellt sein wird.
Microsoft hat jetzt erste konkrete Systemanforderungen für Windows Mixed Reality publiziert. Dabei wird zwischen zwei Varianten unterschieden; eine Basis-Version mit maximalen 60 Fps für den 60-Hz-Betrieb und die Ultra-Variante für den 90-Hz-Betrieb. Die Basisanforderungen sollten einfach zu erfüllen sein, doch die Ultra-Version fordert einen modernen Vierkerner von AMD (Ryzen 5 1400) oder Intel (Core i5-4590). Die genauen Systemanforderungen finden Sie im Anschluss.
Vorbestellungen für die Windows Mixed Reality Hardware sind gestartet und auf unseren Preisvergleichsseiten finden Sie die momentan günstigsten Angebote, darunter das Acer Windows Mixed Reality Headset AH100 ab 449 Euro.
Quelle: Microsoft
Windows Mixed Reality: Systemanforderungen, SteamVR bis Ende 2017, Vorbestellungen (1)

Auf Seiten der Hardware bahnt sich übrigens keine Revolution an: Die meisten Microsoft-Headsets nutzen LC-Displays und einen Sichtwinkel von 90°. Die erwähnte Odyssey scheint der einzige Vertreter mit den Rift und Vive gewohnten 110° und schlierenfreier OLED-Technik zu werden, kostet ihrerseits aber auch ähnlich viel.