Spacetop: Weltweit erster AR-Laptop angekündigt
Das Unternehmen Sightful hat nun den weltweit ersten Augmented-Reality-Laptop angekündigt. Bei dem Gerät Spacetop werden die Inhalte nicht auf einem normalen OLED- oder LC-Display angezeigt. Stattdessen können die Nutzer über eine AR-Brille ein virtuelles Display mit 100 Zoll betrachten.
Das Unternehmen Sightful konzentriert sich besonders auf AR-Lösungen. Derzeit testet der Hersteller einen speziellen Laptop, der ohne ein verbautes Display ausgeliefert wird. Die Inhalte werden stattdessen über eine Augmented-Reality-Brille projiziert. Sightful will damit "einen Arbeitsbereich schaffen, der als privates, persönliches und tragbares Homeoffice fungiert."
AR-Gerät soll traditionellen Laptop neu interpretieren
Das mitgelieferte Headset soll pro Auge eine Auflösung von 1080p darstellen und mit 72 Hertz laufen. Das Sichtfeld des Geräts soll 53 Grad erreichen. Das von dem Laptop virtuell dargestellte Display soll 100 Zoll groß sein. Einen Abstrich gibt es jedoch für Brillenträger: Das Headset kann nicht mit der eigenen Brille genutzt werden. Stattdessen will der Hersteller auf Anfrage Gläser mit der entsprechenden Sehstärke zur Verfügung stellen.
Der Laptop selbst ist 26,6 x 24,9 x 4 Zentimeter groß. Angetrieben wird er von einer angepassten Version von Android, wodurch auch Apps von Drittanbietern installiert werden können. Das Gerät verfügt dazu über 8 GiByte RAM sowie einem 256 GByte Flash-Speicher. Zudem stehen zwei USB-C-Ports zur Verfügung, über die der Laptop auch ganz normal mit einem Bildschirm genutzt werden kann.
Der Spacetop befindet sich derzeit noch im Early Access und kann noch nicht regulär erworben werden. Interessierte können sich jedoch für die Testphase bewerben. Im Early Access wird der Spacetop 2.000 US-Dollar kosten. Wird man für den Early Access angenommen, erhält man einen Link per E-Mail, über den das Gerät gekauft werden kann. Rund 1.000 Kunden sollen von dem Hersteller für die Testphase ausgewählt werden.
Quelle: Golem, Notebookcheck

Schade nur dass der FoV noch so niedrig ist, ist ja jetzt nur minimal breiter wie bei der M$Hololens und die war echt scheußlich. Man sieht halt fast gar nichts.
Eigentlich spannend, aber dieses Feld hat nReal mit den Air Brillen bereits prima besetzt, die Light Brillen sind da der nächste Schritt.
Apples HMD hingegen wird sich 100% auf genau dieses Segment fokussieren (hat die höchste Adaptionsrate) und wenn man diese Art zu arbeiten denn tatsächlich mal ausprobiert (geht mit der Quest Pro bereits überraschend gut) stellt sich sehr schnell heraus, dass es sich aufgrund der mittlerweile sehr hohen ppd und dem attraktiveren Formfaktor (maßgeblich ermöglicht durch pancake Linsen und micrOLED panels) richtig gut in Mixed Reality arbeiten lässt.
Dass das alles noch lange kein 'echtes' AR sondern VR mit passthrough ist, ist für die Entwicklung der dafür nötigen Ökosystem relativ latte; der Vorteil von auf waveguides basierenden, echten AR Panels liegt hauptsächlich im dann nochmal deutlich kleineren Formfaktor. Mit einer Varjo XR-3 gibt es schon seit 2021 überragend gutes passthrough.