VR-Headset Varjo Aero will mit hoher Auflösung die VR-Krone erobern
Der finnische Hersteller Varjo hat ein eigenes Virtual-Reality-Headset vorgestellt. Das kostspielige Gerät soll sich vor allem durch eine enorm hohe Auflösung von der Konkurrenz abheben.
Bislang haben HTC, Valve und Oculus den VR-Markt im Gaming-Bereich weitgehend unter sich aufgeteilt, mit Playstation VR als eher unbedeutendem Mitbewerber. Doch während HTC neue Märkte erschließen will, schickt sich eine kleine finnische Firma namens Varjo an, die Herzen und Geldbeutel von Hardcore-Gamern zu erobern. Das hauseigene VR-Headset Varjo Aero, das Varjo jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt hat, will dabei vorrangig mit einem Merkmal punkten: jeder Menge Megapixel.
7,8 Megapixel pro Auge - aber nur per Kabel am PC
Das Varjo Aero soll laut Varjo-Gründer Urho Konttori das "beste VR-Headset" überhaupt werden, jedenfalls in Sachen Grafik. Möglich machen soll das eine Auflösung von 7,8 Megapixeln pro Auge, genauer gesagt 2.880 x 2.720 Pixel - deutlich mehr als die Oculus Quest 2 mit 1.832 x 1.920 oder die Valve Index mit 1.600 x 1.440 Megapixeln.
Varjo will das Aero-Headset mit LC-Panels ausliefern, die mit Mini-LEDs in einer Helligkeit von 150 Nits beleuchtet werden. Das entspricht standardmäßig dem minimalen Helligkeitswert eines weißen LCD-Displays. Die LEDs der einzelnen Panel sollen eine 99-prozentige Abdeckung des RGB-Farbspektrums erlauben und eine Bildwiederholrate von 90 Hertz besitzen. Das horizontale Sichtfeld liegt bei 115 Grad, das diagonale Sichtfeld bei 134 Grad.
Das Aero-Headset verfügt außerdem über spezielle Eye-Tracking-Sensoren für das sogenannte Foveated Rendering. Letzteres sorgt dafür, dass das Display nur den Bildbereich scharf anzeigt, den das Auge gerade im Fokus hat, damit die Grafikkarte eine geringere Rechenleistung erbringen muss. Ein Headset mit In-Ear-Kopfhörern ist im Lieferumfang des Headsets enthalten.
Wer das Headset, das sich primär an Simulationsfans richtet, erwerben möchte, muss einen hohen Preis zahlen, und zwar in doppelter Hinsicht: Der Hersteller empfiehlt nämlich für das Headset eine leistungsstarke Grafikkarte (mindestens Geforce RTX 3070 oder RTX 2080). Darüber hinaus kostet die Hardware selbst 2.368,10 Euro und setzt SteamVR inklusive Basisstation und Steam-Controller voraus.
Die Vorbestellung des Varjo Aero steht interessierten Käufern ab sofort auf der Herstellerwebseite zur Verfügung. Die Auslieferung soll Ende 2021 erfolgen.
Quelle: Heise

Ich habe seit Ende März die VR-3 und bin restlos begeistert.
Für PCVR ist das auf absehbare Zeit das non plus Ultra.