Neues Lebenszeichen vom MMOne: Trailer zeigt Virtual-Reality-Sitz in Aktion
Das ukrainische Start-Up-Unternehmen MM-Company hat einen Trailer veröffentlicht, der den Virtual-Reality-Sitz MMone in Aktion zeigt. Das Ganze erinnert an einen Industrieroboter, an den jemand den Sitz eines Sportwagens geschraubt hat. Die mit VR-Headset bebrillten Nutzer werden dabei ordentlich durchgeschüttelt.
Lang ist es her, seit die Ukrainer um das Start-Up-Unternehmen MM-Company ihren Virtual-Reality-Sitz vorgestellt haben. Viel gab es damals noch nicht zu sehen, doch mittlerweile hat das Team einen Trailer veröffentlicht. Er zeigt die kommerzielle Version des Stuhls, wie sie ihre Probanden ordentlich durchschüttelt.
Beim MMOne handelt es sich um einen Sitz, der an einen Kran befestigt wurde und über drei Achsen bewegt als auch gedreht werden kann. Das Ganze erinnert an einen Industrieroboter, wie man in beispielsweise von Automobilherstellern kennt, nur dass dieser keine Teile bearbeitet oder zusammenfügt, sondern einen Stuhl und damit auch einen Spieler durch die Gegend wirbelt.
MMOne soll vor allem für Rennspiele und Weltraum- bzw. Flugsimulationen ausgelegt worden sein, was auch im aktuellen Trailer deutlich wird, der Ausschnitte aus DCS World, Red Bull Air Race und Trackmania Turbo zeigt.
Für den Privatgebrauch ist der MMOne trotz TÜV-Siegel übrigens nicht gedacht. Das lässt sich schon mit den Spezifikationen kaum vereinbaren. Der VR-Stuhl wiegt über eine Tonne, verbraucht bis zu 10.000 Watt und benötigt eine Fläche von 27 m² bei einer Deckenhöhe von vier Metern.
Sollte er seinen Weg in einen Vergnügungspark finden, wird ihn dennoch nicht jeder nutzen können. Er setzt ein Mindestalter von zwölf Jahren voraus, außerdem muss der Nutzer mindestens 1,20 Meter messen und darf auch nicht größer als 1,90 Meter sein. Auch ist bei einem Körpergewicht von 120 Kilogramm Schluss.
Quelle: MM-Company

Wer schon mal in einem professionellen sich bewegenden Flugsimulator saß, der weiß das auch ein deutlich geringeres Bewegungsspektrum in Kombination mit entsprechenden Animationen eine recht gute Illusion von Bewegung/Beschleunigung erzeugen kann.
Eine deutlich kleinere und weniger komplexe Anlage für den "Hausgebrauch" wäre schön.
In Kombination mit einer VR-Brille wirkt das bereits sehr realistisch, und ist zudem vergleichsweise günstig und passt in jedes Wohnzimmer.
Wer schon mal in einem professionellen sich bewegenden Flugsimulator saß, der weiß das auch ein deutlich geringeres Bewegungsspektrum in Kombination mit entsprechenden Animationen eine recht gute Illusion von Bewegung/Beschleunigung erzeugen kann.
Eine deutlich kleinere und weniger komplexe Anlage für den "Hausgebrauch" wäre schön.