Virtual Reality: Oculus Quest zuletzt mit mehr Absatz als Playstation VR
Laut den Marktforschern von Superdata konnte sich die Oculus Quest zuletzt besser verkaufen als die Playstation VR. Insgesamt soll der Markt weiter wachsen, wenn auch derzeit langsamer als zunächst angenommen.
Die 2016 erschienene Playstation VR gilt hinsichtlich der Absatzzahlen seit langem als Marktführer und mit vorhandener PS4 zudem auch als günstigster Einstieg in die Welt der virtuellen Realität bei ausreichend guter Immersion, doch im zweiten Quartal dieses Jahres konnte Oculus VR mit seinem letztjährigen Quest-Modell zum wiederholten Mal nach dem letzten Quartal 2019 mehr Einheiten verkaufen als Sony, hat Superdata erhoben. Konkret sollen sich, trotz Lieferngpässen durch die Coronavirus-Pandemie, im zurückliegenden Quartal 177.000 Einheiten bei der Oculus Quest und 155.000 Einheiten auf Seiten der Playstation VR gegenüberstehen.
Während Sony zum Release der Playstation 5 Ende des Jahres vorerst noch nicht im VR-Bereich nachlegen will, wird laut den Marktforschern erwartet, dass die Quest einschließlich zukünftiger Hardware-Updates bis mindestens Ende 2021 die meistverkaufte VR-Hardware sein wird, nachdem Oculus das Go-Headset eingestellt hat, um sich stärker auf Standalone-fähige Geräte zu konzentrieren.
Rückgang mit stetem Wachstum
Gründe für die zuletzt guten Oculus-Zahlen liefert Superdata nicht, jedoch dürften Titel wie Half-Life Alyx oder das VR-Update für No Man's Sky einen Anteil daran haben, gepaart mit den häuslichen Lockdown-Einschränkungen durch die Pandemie. Letztere sorgt derweil dafür, dass der Wachstumsausblick für den gesamten Markt in diesem Jahr, statt um etwa ein Viertel, um 29 Prozent im Vorjahresvergleich nach unten korrigiert wurde. Dies vor allem durch Rückschläge bei Augmented Reality sowie Mixed Reality.
Erwähnt werden hierbei Massenentlassungen beim Hersteller Magic Leap mit Neuausrichtung auf Unternehmenskunden und den Aufkauf des Smartglasses-Herstellers North durch Google zu einem angeblich geringeren Preis als das ursprüngliche Risikokapital, während ein mögliches AR-Headset von Apple nicht vor 2022 erwartet wird. Derweil soll Pokémon Go nach wie vor ein Lichtblick für Mobile-AR sein, mit einem Gewinnanstieg von 12 Prozent im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr. Die veranschlagten Wachstumszahlen zum VR-Markt sowie Augmented Reality und Mixed Reality in den nächsten Jahren zeigt die untenstehende Grafik.
Quelle: superdataresearch.com
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Im Gegensatz zu 3D Filmen oder Sendungen bietet VR andere Möglichkeiten. Und da VR auch im Business Umfeld Anwedung hat, wird es erstmal nicht verschwinden.
Und dass VR für Sony wichtig ist haben sie ja auch schon mehrmals erwähnt.